Beispielhafte Vereinbarung zwischen Unia und Syngenta zu möglichen Gesundheitsschäden bei der Produktion des Wirkstoffes von Galecron
Mittwoch, 6. Dezember 2006, 9.30 Uhr, Unia-Haus, Weltpoststrasse 20, Bern, Saal B
1988 hat Ciba Geigy – heute Syngenta – die Produktion des Wirkstoffes von von Galecron in Monthey eingestellt. Zwischen 1966 und 1988 sind Mitarbeitende im Rahmen der Herstellung des Wirkstoffes mit Zwischenprodukten in Kontakt gekommen, die als mögliche Ursache eines vermehrten Austretens von Blasenkrebs in Betracht kommen. Syngenta und Unia haben im vergangenen Jahr eine Task-Force gebildet, um den damaligen Sachverhalt aufzuarbeiten. Dabei haben sich Syngenta und Unia nicht auf die Suche nach Schuldigen konzentriert, sondern eine zukunftsfähige und präventionsorientierte Lösung angestrebt. Es liegt nun eine Vereinbarung vor, gemäss der Syngenta an erkrankten Betroffenen auch ohne Nachweis eines Zusammenhanges zwischen der Produktion des Wirkstoffes und dem Auftreten von Blasenkrebes eine freiwillige Zuwendung zukommen lässt. Gleichzeitig unterstützt Syngenta auf verschiedene Weise die Arbeit für Krebsprävention am Arbeitsplatz.
