8. März 2006: Lohngleichheit jetzt!

 

Am 8. März, dem Internationalen Tag der Frau, war Unia in der ganzen Schweiz präsent: In Freiburg verteilte Unia Blumen und fiktive 39er Noten – als Anspielung auf die 21 Prozent-Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern.

 

In Bern reichte Nationalrätin Franziska Teuscher im Namen der Unia-Frauen eine parlamentarische Initiative ein, welche eine proportionale Regelung der Überzeitentschädigung fordert – damit auch Teilzeit arbeitende Frauen Anspruch auf Zuschläge haben.

 

Auf grosses Interesse stiess der Online-Lohnrechner in Bern und Zürich. Passantinnen konnten berechnen, wie viel sie weniger verdienen als ihr Arbeitskollege. «Viele Frauen reagierten zuerst erstaunt, dann wütend, als sie das Ausmass der Lohndiskriminierung schwarz auf weiss vor sich sahen», so Barbara Berger, Unia-Gleichstellungssekretärin.

 

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