Papieri Biber - die Unia-Aktionszeitung gegen die Schliessung der Papierfabrik Biberist - zum Herunterladen
| Unia IG-Migration demonstrierte am 26. Juni gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und AusgrenzungÜber 5000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Samstag, 26.6.2010 an einer breit abgestützten Kundgebung in der Berner Innenstadt für die Regularisierung von Sans-Papiers und den Einsatz für die Menschenrechte und die Menschenwürde in der Schweiz teil.
Unter dem Motto "Freiheit. Gleichheit. Würde. Für mich und dich" hatten verschiedene Organisationen zur Teilnahme aufgerufen. Auch unsere Region war mit einer starken Delegation der IG-Migration mit dabei.
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Unia unterwegs in der Industrieregion am Jurasüdfuss
![]() Goodwill-Aktion auf dem Zentralplatz in Biel-Bienne |
![]() Echte Strassenmusiker sorgten für den richtigen Pep |
![]() Die Diametal-Betriebskommission unterstützte die Aktion |
Gemeindeinitiative Biel-Bienne erfolgreich lanciert: Schon 1'000 Unterschriften für die Erhaltung des Service Public beim ESB!
Die Unterschriftensammlung für die Gemeindeinitiative in Biel-Bienne zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes ist am Wochenende vom 7. März erfolgreich angelaufen. Das Anliegen des überparteilichen Initiativkomitees fand grossen Anklang: Mehr als 1'000 Bürgerinnen und Bürger habe die Initiative spontan unterschrieben.
Hinter der Initiative, die ohne Publizität gestartet wurde, steht ein breit abgestütztes überparteiliches Komitee, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft Unia, des Gewerkschaftsbundes Biel-Seeland, der SP, der Grünen und der Grünliberalen angehören. Präsidiert wird das Komitee von Stadtrat Marc Arnold und Grossrat Corrado Pardini.
Der Inhalt des Volksbegehrens ist leicht verständlich und eindeutig. Der Initiativtext im Wortlaut: „Das Leitungsnetz für Gas, Wasser, Elektrizität und Kommunikation / Datentransfer (Bsp. Glasfaser) darf nicht in eine Aktiengesellschaft (oder eine andere Rechtsform) überführt sowie verkauft oder versteigert werden.“ Mit dieser Forderung kommt das Initiativkomitee neuen Plänen des Gemeinderates und der Direktion von Energie Service Biel-Bienne (ESB) zuvor. Die arbeiten nämlich hinter den Kulissen bereits seit Monaten fieberhaft an der Auslagerung des ESB - heute noch ein 100-prozentiger Gemeindebetrieb unter Kontrolle des Stadtrates und des Volkes.
Das Ziel der Auslagerung ist klar: Die demokratische Kontrolle der wichtigen städtischen Infrastruktur und Dienstleistung durch Volk und Parlament soll zurückgebunden, der Spielraum für den künftigen Verwaltungsrat auf Kosten der Volksrechte und des Service Public massiv ausgedehnt werden. Dies trotz schlechten Erfahrungen, die mit solchen unüberlegten Übungen in der Stromversorgung in anderen Städten und Regionen im In- und Ausland gemacht wurden.
Die Initianten des Volksbegehrens sind vor neun Jahren schon einmal erfolgreich auf die Barrikaden gestiegen. Unter dem Druck ihrer Initiative, die von mehreren tausend Bieler Bürgerinnen und Bürgern unterschrieben wurde, liess der Gemeinderat damals seine Pläne fallen – um nun einen neuen Anlauf zu nehmen.








