Unia aktiv gegen die Krise - Chronologie

  • Am 26. Februar 2010 übergeben 200 Vertreter von Betriebskommissionen einen offenen Brief an den Bundesrat. Gemeinsam mit der Unia verlangen sie einen besseren Schutz gegen gewerkschaftsfeindliche und undemokratische Kündigungen.

  • 10. Februar 2010: Mehrere hundert Personen protestieren in  Genf und Moutier gegen den Abbau bei den Sozialversicherungen -  speziell gegen die Bestrafung der Arbeitslosen, welche das Parlament in der geplanten ALV-Revision vorsieht. 

  • Am 15. Oktober 2009 stellt die Unia an einer Medienkonferenz unter dem Titel „Pakt für eine produktive Schweiz“ ein neuartiges Kreditmodell für den ökosozialen Umbau vor. Ein Produktionsfonds soll bis zu 30 Milliarden Franken für innovative und nachhaltige industrielle Produktion bereitstellen.

  • Am 19. September 2009 beteiligen sich 30'000 Menschen unter dem Motto „Arbeit, Lohn und Rente – statt Profit und Gier“ an einer von der Unia zusammen mit anderen Organisationen organisierten Demonstration in Bern. Sie setzten ein überdeutliches Zeichen an Bundesrat und Parlamentsmehrheit, die Krise endlich zu bekämpfen, statt sie zu verlängern!

  • 24. August 2009: Mit einer symbolischen Aktion in Boudry empfängt die Unia Bundesrätin Doris Leuthart, welche zum «Tag der Beschäftigung» weder die Unia als grösste Gewerkschaft noch andere Branchengewerkschaften eingeladen hatte. Die Forderungen der Unia: «Stellen sichern statt Seifenblasen!».

  • Am 29. Juni 2009 treffen sich 500 Delegierte des Bauhauptgewerbes auf dem Berner Hausberg Gurten zu einer grossen Bau-Landsgemeinde getroffen und besprechen sie die drängendsten Probleme der Schweizer Wirtschafts- und Sozialpolitik und die Herausforderungen, denen sich das Baugewerbe gegenübersieht.

  • Am 15. Juni 2009 protestieren über 1000 Industriearbeitnehmende in der ganzen Schweiz vor 20 Industriebetrieben unter dem Motto «eure Suppe löffeln wir nicht aus» gegen Entlassungen, Rentensenkungen und Sozialabbau.

  • Im Vorfeld des 1. Mai 2009 greift der Zentralvorstand der Unia mit einem 6-Punkte-Krisenprogramm in die Diskussion ein.

  • Am 9. März verabschiedeten 600 Industriedelegierte der Unia in Bern ein 10-Punkte-Programm zur Krisenbekämpfung. Die Forderungen werden an Bundesrätin Doris Leuthard übergeben.

  • Am 15. November 2008 protestieren unter dem Motto «Schluss mit der Abzockerei – JA zur AHV am 30. November» über 3000 Menschen auf dem Zürcher Paradeplatz. Die Unia hatte kurzfristig zu dieser ersten Krisendemo nach dem Platzen der Finanzmarktblase aufgerufen.