Vorrang der Arbeitnehmerrechte, keine Verlängerung der Arbeitszeiten
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Kampagne des Europäischen Gewerkschaftsbundes
Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hat eine europaweite Kampagne für mehr Arbeitnehmerrechte lanciert, weil mittels zweier Angriffe das soziale Europa zu Fall gebracht werden soll.
- hat der Europäische Gerichtshof die Arbeitnehmerrechte geschwächt und Lohndumping begünstigt (vgl. die Urteile in den Fällen Laval, Viking, Rüffert und Luxemburg). Diese Rechtsprechung tangiert auch die Schweiz. Denn sie stellt auch unsere flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit in Frage.
- liegt eine Revision der Arbeitszeitrichtlinie vor, die dem überlangen und unplanbaren Arbeitszeiten Tür und Tor öffnet. EU-Richtlinien sind für die Schweiz nicht massgebend. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass schlechtere europäische Arbeitnehmerschutzvorschriften von der Schweiz gerne und rasch aus „Konkurrenzgründen“ übernommen werden.
Was in Europa passiert, hat Auswirkungen in der Schweiz. Der SGB beteiligt sich deshalb mit einer Delegation an der EGB-Demonstration in Strassburg.
Demonstration am 16.12.08 in Strassburg
Treffpunkt: 16.12.08, 9.30 Uhr Messeplatz Basel
anschl. Transfer nach Strassburg, Ankunft in Basel ca. 17.30h
Anmeldung: pascal.pfister(at)unia.ch
>> Informationsblatt des SGB zur Demonstration in Strassburg (pdf)

