Schweizerisches Bildungssystem
Die Lehre
Nach der obligatorischen Grundschule bietet das schweizerische Bildungssystem zwei Bildungswege an: die Berufsbildung (Lehre) und die Allgemeinbildung (Mittelschule/Gymnasium). Nach der Grundschule entscheiden sich zwei Drittel der Jugendlichen für eine Berufsbildung. Diese Berufsbildung ermöglicht es, nach 2 bis 4 Jahren ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder einen eidgenössischen Berufsattest (EBA) zu erlangen. Ungefähr 10 % der Jugendlichen verfügen über kein Diplom einer weiterführenden Ausbildung.
Berufsbildung nach der Lehre
Nach abgeschlossener Berufslehre gibt es zahlreiche Möglichkeiten, eine Tertiärbildung zu verfolgen. Inhaber eines EFZ können Kurse im Rahmen der höheren Berufsbildung besuchen, um an einen eidgenössischen Fachausweis oder ein eidgenössisches Diplom zu gelangen. Inhaber eines gymnasialen oder Berufsmaturitätsabschlusses haben erleichterten Zugang zu Hochschulen.
Weiterbildung für alle
Der Zugang zu Weiterbildung ist wenig reguliert. Es bestehen aber Bildungsmöglichkeiten für alle unabhängig vom Qualifikationsniveau. Für Personen, welche nach der Grundschule kein Berufsbildungsdiplom gemacht haben, gibt es einige Möglichkeiten zur Nachholbildung.
- Berufsbildung in der Schweiz - Fakten und Zahlen>>
- Kurzbeschrieb des Bildungswesens in der Schweiz der EDK>>
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