Solidarität mit den Angestellten der Cardinal
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Der dänische Bierhersteller Carlsberg will die Cardinal-Brauerei in Fribourg schliessen: Die Gewerkschaft Unia ist empört über den abrupten Entscheid. Der Entscheid bedroht 75 Arbeitsplätze. Die Gewerkschaft Unia will sich gemeinsam mit den betroffenen Beschäftigten wehren und nach Alternativlösungen suchen.
Besonders stossend ist, dass der Mutterkonzern Carlsberg die Freiburger Biertradition und die 75 Arbeitsplätze trotz hervorragenden Geschäftszahlen zerstören will: So ist der Konzerngewinn im ersten Halbjahr 2010 auf 850 Millionen Schweizer Franken (+12%) gestiegen. Der Konzern will den Nettoprofit im laufenden Jahr um nicht weniger als 40% steigern.
Gewerkschaft und Belegschaft gehen davon aus, dass alle oder mindestens ein Teil der Arbeitsplätze gerettet werden können.
Medienmitteilungen
| 30.09.2010 | Das Cardinal-Personal ist verärgert |
| 03.09.2010 | Szenarien zur Rettung der Cardinal-Arbeitsplätze vorgestellt |
| 01.09.2010 | Betriebsversammlung Cardinal: Beschäftigte und Unia fordern Frist zur Prüfung von Alternativen |
| 31.08.2010 | Inakzeptabler Schliessungsentscheid des Bier-Giganten Carlsberg |







