Erneuerung des Landesmantelvertrages

Medienkonferenz Dienstag, 18. Januar 2011

Dokumentation

Datei Sprache Beschreibung Dateigrösse
Redebeitrag_Hansueli_Scheidegger.doc D Redebeitrag von Hansueli Scheidegger 132 KB
Redebeitrag_Jacques_Robert.doc D Redebeitrag von Jacques Robert 138 KB
Redebeitrag_Ernst_Zuelle.doc D Redebeitrag von Ernst Zülle 91 KB
Faktenblatt_Umfrage_Bau.doc D Faktenblatt zur Umfrage auf dem Bau 222 KB

Ende 2011 läuft der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (LMV) aus. Der LMV regelt die Arbeitsbedingungen von rund 100'000 Bauarbeitern und gilt als einer der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge der Schweiz.

 

Im Hinblick auf die Vertragserneuerung haben die Gewerkschaften Unia und Syna bei ihrer Basis eine breite Umfrage durchgeführt, in welchen Problembereichen die Bauarbeiter den grössten Handlungsbedarf sehen. Über 16'000 Bauarbeiter haben sich an einer Umfrage der Unia, die im Herbst 2010 durchgeführt wurde, beteiligt.

 

Lohn darf nicht wetterabhängig sein

Zu den wichtigsten Forderungen der Bauarbeiter gehört zum Beispiel, dass sie keinen Lohnverlust mehr bei schlechtem Wetter, bei Krankheit oder bei einem Unfall mehr hinnehmen wollen. Denn ist heute in diesen Fällen ein Bauarbeiter an der Arbeit gehindert, dann bekommt er heute nur 80 Prozent Lohn. Ebenso muss zukünftig sichergestellt werden, dass bei Eis, Kälte und Hitze wenn die Gesundheit der Bauarbeiter in Gefahr ist die Bauarbeiten eingestellt werden. Weiter verlangen die Bauarbeiter eine Anpassung des Kündigungsschutzes für ältere Arbeitnehmer und Mitarbeitende, die sich für ihre Kollegen einsetzen sowie ein Zurückdrängen der Akkord- und Temporärarbeit, die für die gesamte Branche nachteilige Auswirkungen hat.

 

Die Befragung der Bauarbeitenden sowie die Resultate erläutern:

  • Hansueli Scheidegger, Leiter Sektor Bau der Gewerkschaft Unia
  • Ernst Zülle, Zentralsekretär / Branchenleiter Bauhauptgewerbe Gewerkschaft Syna
  • Jacques Robert, Mitglied Sektorleitung Bau der Gewerkschaft Unia, mitverantwortlich für das Bauhauptgewerbe in der französischsprachigen Schweiz