Fussball WM 2010: „Fair Games – Fair Play“ beim Bau der Stadien
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Dienstag, 11. März 2008, 15.45 Uhr, FIFA-Strasse 20, Zürich
Südafrikanische Baugewerkschaften übergeben FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ein Memorandum
Am 11. März 2008 übergeben die Präsidenten der drei südafrikanischen Baugewerkschaften sowie der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes Paul Rechsteiner dem FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter am FIFA-Hauptsitz in Zürich ein Memorandum. Sie ermutigen dabei die FIFA, ihre Bemühungen fortzusetzen, damit bei der Erstellung der Infrastruktur der WM 2010 in Südafrika faire Arbeitsbedingungen eingehalten werden.
Die südafrikanischen Gewerkschaften haben sich von Beginn weg für die WM in Südafrika ausgesprochen. Die WM 2010 löst eine wichtige wirtschaftliche Dynamik und auch eine verstärkte Bautätigkeit aus. Die Baugewerkschaften haben eine Kampagne gestartet „Fair Games – Fair Play“ und setzen sich für gerechte Arbeitsbedingungen beim Bau der WM-Infrastruktur ein. Generell sind die Arbeitsschutzbestimmungen auf südafrikanischen Baustellen sowie die Kontrolle der Arbeitsbedingungen auf einem tiefen Niveau. Seit Mitte 2007 kam es auf südafrikanischen Stadionbaustellen zu mehreren Streiks und spontanen Arbeitsniederlegungen.
Auf Einladung des Schweizerischen Arbeiterhilfswerkes SAH, der Gewerkschaft Unia sowie der Internationalen Föderation der Bau- und Holzarbeiter (BHI) sind die Präsidenten der südafrikanischen Baugewerkschaften nächste Woche in der Schweiz und werden am Dienstag FIFA-Präsident Joseph S. Blatter ein Memorandum übergeben und die FIFA ermutigen, ihre Bemühungen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei der Erstellung der Infrastruktur für die WM 2010 fortzusetzen. Die FIFA ist weder Auftragsgeberin für den Bau der Stadien noch die Bauherrin. Die FIFA hat sich aber bei mehreren Gelegenheiten zu ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung im Zusammenhang mit der WM 2010 in Südafrika bekannt und nimmt diese Verantwortung auch bereits mit einer Reihe von Projekten wahr.
Im Anschluss an das Treffen der Präsidenten der südafrikanischen Baugewerkschaften mit FIFA-Präsident Joseph S. Blatter findet um 15.45 Uhr in der Lobby des FIFA-Hauses ein Medientermin stattfinden.
Crosby Moni, Vizepräsident der Südafrikanischen Bau- und Bergbaugewerkschaft,
Crecentia Mofokeng, Regionalvertreterin Afrika der Internationale Föderation der Bau- und Holzarbeiter (BHI)
Paul Rechsteiner, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes
Vasco Pedrina, Nationaler Sekretär Unia, Vize-Präsident der Internationale Föderation der Bau- und Holzarbeiter (BHI)
werden die Anliegen der südafrikanischen Baugewerkschaften kurz begründen,
Joseph S. Blatter, FIFA-Präsident wird im Anschluss zu den Anliegen Stellung nehmen.
Vom 10. bis 14. März werden die Vertreter der südafrikanischen Baugewerkschaften sich zudem mit den Erfahrungen in der Schweiz bei der Kontrolle und Durchsetzung von Arbeitsbedingungen beschäftigen sowie die NEAT-Baustelle Bodio-Faido besuchen. Allfällige weitere Medientermine können bei Bedarf vereinbart werden (Für Informationen: Christian Engeli, Leiter Kommunikation SAH).
Für Rückfragen:
Nico Lutz, Co-Leiter Kommunikation und Kampagnen Unia

