Spekulation führt zur Überbewertung des Schweizer Frankens



 

Die Unia fordert griffige Massnahmen gegen die Spekulation mit dem Franken. Die Nationalbank muss eine Untergrenze gegenüber dem Euro etablieren und verteidigen. Unter Berücksichtigung der Kaufkraft der Währungen liegt diese nach Auffassung des SGB bei mindestens 1.40 Franken pro Euro. 

 

Wegen der Überbewertung des Frankens um rund 30 Prozent droht eine schwere Rezession. Schweizer Produkte, aber auch Reisen in die Schweiz, sind für viele Kunden im Ausland zu teuer geworden. Am Schluss trifft das vor allem die Arbeitnehmenden. Über 100‘000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Bereits haben einzelne Unternehmen den massiv überbewerteten Franken dazu ausgenutzt, um die Arbeitszeit zu erhöhen oder die Löhne zu senken.

 

Artikel und Medienmitteilungen