H&M
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Gewerkschaftliche Entwicklung möglich
Mit gegen 70 Verkaufstellen und über 2200 Arbeitnehmenden hat H&M in den letzten Jahren seinen Umsatz fast verdoppelt und konnte auch 2009 trotz Rezession ein starkes Wachstum verzeichnen.
H&M hat Mindestlöhne zwischen rund 3400 Franken für Ungelernte und rund 3700 Franken für Gelernte. Es ist offensichtlich, dass hier Handlungsbedarf besteht. Auch bei der Anstellungsart sind Verbesserungen dringend nötig: Nur gut 50% der Mitarbeitenden sind in einem Vertragsverhältnis mit fixem Monatslohn angestellt.
Weltweit hat H&M in 36 Ländern 1840 Geschäfte mit 73'000 Arbeitnehmenden. Seit 2004 gibt es ein globales Abkommen - abgeschlossen zwischen der internationalen Dachgewerkschaft UNI Handel und H&M. Es handelt sich dabei um ein Abkommen zum Schutz und zur Förderung grundlegender Rechte der Beschäftigten an H&M-Arbeitsplätzen weltweit.
Zum globalen Abkommen zwischen UNI Handel und H&M gehören:
- Förderung und Achtung der Grundrechte des Menschen
- Vereinigungsfreiheit
- Recht zu Kollektivverhandlungen
- Verbot von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Diskriminierung
Die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und H&M scheint auf globaler Ebene nicht schlecht zu sein.
Auf der Homepage schreibt H&M denn auch:
H&M betrachtet den offenen und konstruktiven Dialog mit den Gewerkschaften als positiv und begrüßt derartige Kooperationen in allen Ländern, in denen das Unternehmen aktiv ist. Solche Kooperationen sind eine entscheidende Voraussetzung für weitere Verbesserungen. Beispiele für Kooperationen in Mitarbeiterfragen sind zum Beispiel das Abkommen mit der internationalen Dienstleistungsgewerkschaft UNI und die gemeinsame Arbeit mit dem European Works Council.»
Das ist eine positive gemeinsame Basis, die es aber auch auf Schweizer Ebene umzusetzen gilt!

