Der 1. Mai lebt! Stimmungsvolle Kundgebungen in Biel, Lengnau, Grenchen, Solothurn und Olten
Die 1. Mai-Reden von Corrado Pardini in Biel, Beat Jost in Grenchen und Markus Baumann in Solothurn
1. Mai Tag der Arbeit: Heraus für mehr Schutz und Gerechtigkeit!
Zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai finden auch in der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn verschiedene Kundgebungen statt. In Biel-Bienne, Lengnau, Grenchen, Solothurn und Olten warten bunte Programme und prominente RednerInnen auf die TeilnehmerInnen. Das Wichtigste auf einen Blick:
In Biel-Bienne (ab 13.00 Zentralplatz / 16.00 Demonstrationszug ab Bahnhofplatz):
- Nationalrat Corrado Pardini SP / Lyss;
- Nationalrätin Cesla Amarelle SP/VD;
- Grossrätin Corinne Schärer, Grüne / Bern;
- Gemeinderat Amr Abdel Aziz, SP / Opfikon (Arabischer Frühling)
- Übergabe des Solidaritätspreises der Unia
In Lengnau (ab 17.00 ):
- Nationalrätin Jacqueline Fehr SP / ZH;
In Grenchen (ab 14:15 ab Markplatz / Parktheater):
- Nationalrätin Margret Kiener-Nellen, SP / BE;
- Stadtpräsident Boris Banga, SP / Grenchen;
- Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-See / Kanton Solothurn
In Solothurn (ab 14:45 Gewerbeschulhaus / Landhaus):
- Markus Baumann, Sektionssekretär Unia / Präsident Gewerkschaftsbund Solothurn
- Ivica Petrusic, Vicepräsident Secondos
In Olten (ab 13.30 Bifangplatz / Schützi)
- Danièle Lenzin, Co-Präsidentin Gewerkschaft Syndicom
- Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne / ZH
Herzlich willkommen zu den Unia-Generalversammlungen in Biel-Bienne, Gerlafingen, Olten, Solothurn und Grenchen
Jahresberichte mit GV-Einladungen und 1. Mai-Programmen zum Herunterladen hier
Hier geht's direkt zu den GV-Anmeldungen per Internet
GV Unia Sektion Biel-Seeland am 28. April hier anmelden
GV Unia Sektion Solothurn-Gerlafingen-Grenchen hier anmelden
GV Unia Sektionsgruppe Olten-Gäu hier anmelden
GV Unia Sektionsgruppe Grenchen-Lengnau hier anmelden
Notarielle Beglaubigung widerlegt gewerkschafts- und ausländerfeindliche ESB-Verleumdungskampagne
Die im Vorfeld der ESB-Abstimmung vom 11. März gegen die SP-Sektion Biel-Madretsch und ihre Mitglieder entfachte Hetz- und Verleumdungskampagne war völlig haltlos.
Das bestätigt nun zweifelsfrei die unabhängige notarielle Prüfung der Rechmässigkeit der Mitgliedschaften. Der Vorstand der SP Biel-Madretsch nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass sämtliche Vorwürfe, Behauptungen und Gerüchte, die gegen die SP Madretsch und deren Gremien in Umlauf gesetzt wurden, im notariellen Gutachten vorbehaltlos entkräftet und widerlegt wurden.
Die Medienmitteilung zum Herunterladen hier
Die notarielle Beglaubigung zum Herunterladen hier
ESB-Abstimmung am Wochenende in Biel-Bienne: Die Antwort auf die Hetz- und Verleumdungskampagne der Privatisierer
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Der Vorstand der SP-Sektion Biel-Madretsch hat am Donnerstagabend an einer ausserordentlichen Sitzung die öffentliche Hetz- und Verleumdungskampagne gewisser Kreise gegen die Sektion und ihre Mitglieder beraten.
Die Antwort hier
Le comité de la section Bienne-Madretsch du parti socialiste a mené jeudi soir, lors d’une séance extraordinaire, une discussion sur la campagne de haine et de diffamation orchestrée par certains milieux contre la section et ses membres.
La réponse ici
Unia-Aktionen zum internatinalen Tag der Frau am 8. März in Biel-Bienne, Grenchen, Solothurn und Olten
Am internationalen Tag der Frauen am heutigen 8. März führt die Unia auch in der Region Solothurn, Grenchen Olten sowie in Biel-Seeland Aktionen durch, um für die Lohngleichheit und Mindestlöhne zu kämpfen. Der Fokus liegt dabei auf Industriebetrieben und im Detailhandel.
Mit Rosen oder Mimosen sowie einem Flugblatt will die Unia Frauen in der Innenstadt von Biel, Solothurn, Grenchen und Olten, sowie vor Industriebetrieben und Verkaufsgeschäften überzeugen, sich gegen die Lohnungleichheit bei den Löhnen zu wehren. Zudem machen sie auf eine Veranstaltung zum Thema „Mobbing-Opfer haben auch Rechte“ aufmerksam, welche ebenfalls am heutigen 8. März um 18.30 Uhr im Rest. Volkshaus in Solothurn stattfindet.
Der Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit ist seit 1981 in der Schweizerischen Bundesverfassung verankert. Aber dieser Grundsatz ist noch lange nicht in die Realität umgesetzt. Denn noch immer verdienen Frauen 18,4 Prozent weniger als Männer. Und dieser Unterschied hat sich in den letzten Jahren kaum verringert.
Um die Gleichstellung von Frau und Mann tatsächlich erreichen zu können, müssen die Lohnunterschiede aber endlich verschwinden! Die Unia kämpft deshalb auf verschiedenen Ebenen gegen diese Ungleichheit an.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die am 23. Januar 2012 eingereichte „Mindestlohninitiative“ der Unia, welche einen gesetzlichen Mindestlohn von Fr. 22.00 pro Stunde beziehungsweise Fr. 4'000.- pro Monat fordert.
Unia klagt gegen den Vertragsbruch des Sappi-Konzern in der Papieri Biberist
Im Sozialplan klar vereinbarte Frühpensions-Ansprüche werden willkürlich verweigert
Die Gewerkschaft Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn reicht gegen den südafrikanischen Papier-Multi Sappi eine Gerichtsklage ein. Der Grund: Der Konzern verweigert gegenüber ehemaligen Mitarbeitenden der stillgelegten Papierfabrik Biberist erhebliche Frühpensions-Ansprüche, die im Juli 2011 im Sozialplan vertraglich klar vereinbart und von allen Beteiligten unterzeichnet wurden. Unia-Regionssekretär Beat Jost sprach an der Medienkonferenz von heute Mittwoch in Biberist Klartext: „Es ist beschämend und skandalös, auf welch schäbige Weise sich Sappi in Biberist ein weiteres Mal aus der sozialen Verantwortung stehlen will. Die juristischen Winkelzüge sind hanebüchener Unsinn“.
Die traditionsreiche Papieri Biberist, einst ein Flaggschiff der Schweizer Papierindustrie, wurde im Frühsommer 2011 nach 149 Jahren in zwei Schritten stillgelegt. Dem rücksichtslosen Diktat aus der südafrikanischen Konzernzentrale und aus dem Europa-Sitz in Brüssel fielen auf einen Schlag mehr als 500 Arbeitsplätze zum Opfer. Viele langjährige Mitarbeitende verloren von einem Tag auf den andern ihren Job und standen vor einer ungewissen beruflichen Zukunft.
Um die Folgen dieses Kahlschlages zu mildern, wurde am 8. Juli 2011 nach intensiven Verhandlungen zwischen der Sappi, den Vertragsgewerkschaften Unia, Syna und SPV sowie den betrieblichen Arbeitnehmervertretungen ein Sozialplan abgeschlossen. Ein Kernstück dieses Vertrages sind die Bestimmungen bezüglich Frühpensionierungen. Nun dreht sich bereits seit Monaten der Streit um die lapidare Frage, ab welchem Zeitpunkt die altersmässig in zwei Leistungsmodelle aufgeteilte Frühpensionierung für die älteren Mitarbeitenden zum Tragen kommt.
Glasklare Frühpensionierungs-Zeitpunkte im Sozialplan
Die Frage ist im Sozialplan glasklar beantwortet. Gleich mehrmals, jeweils gleichlautend und sehr präzise wurde vertraglich vereinbart, wann der Anspruch auf die jeweilige Frühpensionierung beginnt, wie folgende Auszüge belegen:
§ Art. 14. 1 Allgemeine Bestimmungen: „In der Pensionskasse der Papierfabriken Biberist und Utzensdorf versicherte Personen, welche per Stichtag das 59. Altersjahr vollendet haben, wird eine vorzeitige Pensionierung angeboten (als Stichtag gilt das Ende des Arbeitsverhältnisses).
§ Art. 14.2 Vorzeitige Pensionierung ab Alter 60: „Mitarbeitende, welche in der Pensionskasse versichert sind und per Stichtag das 59. Altersjahr vollendet haben, erhalten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von der Pensionskasse eine jährliche Altersrente in der Höhe der projizierten Altersrente Alter 62.“ Die Differenz zwischen dem vorhandenen Altersguthaben und den benötigten Deckungskapital wird von der Sappi ausfinanziert.
§ Art. 14.3 Vorzeitige Pensionierung ab Alters 62: „Mitarbeitende, welche in der Pensionskasse versichert sind und per Stichtag das 61. Altersjahr vollendet haben, erhalten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses von der Pensionskasse ihre jährliche Altersrente gemäss Regelement der Pensionskasse.“ Zudem haben sie gegenüber der Firma Sappi Anspruch auf eine Überbrückungsrente in der Höhe der einfachen maximalen AHV-Altersrent, längstens aber bis zur Erreichen des ordentlichen AHV-Alters.
Trotz diesen eindeutigen Vertragsbestimmungen vertritt die Sappi-Geschäftsleitung den abstrusen Standpunkt, man habe nicht das vollendete 59. bzw. 61. Altersjahr gemeint, sondern das vollendete 60 bzw. 62. Altersjahr. Um diesen unhaltbaren Standpunkt zu stützen, instrumentalisierte die arg dezimierte Geschäftsleitung sogar die im Sozialplan vorgesehene, sogenannte Paritätische Kommission. Diese Kommission wurde jedoch von der Direktion eigenhändig zusammengesetzt. Infolgedessen konnten seitens der Vertragsgewerkschaften nur Vertreter des sehr arbeitgebernahen und -abhängigen Papierpersonalverbandes (SPV) Einsitz nehmen, jedoch nicht die Unia und die Syna.
Klage beim zuständigen Arbeitsgericht
Um die rechtmässigen Ansprüche der betroffenen ehemaligen Sappi-Mitarbeitenden, für die grosse finanzielle Beträge auf dem Spiel stehen, zu wahren, wird die Gewerkschaft Unia gegen Sappi Klage einreichen. Damit mandatiert wurde der renommierte Oltner Arbeitsrechtsanwalt Roger Zenari. Er prüft derzeit, ob beim zuständigen Arbeitsgericht eine Individualklage oder eine Feststellungsklage hinterlegt wird. Mit diesem notwendigen Schritt werden auch die monatelangen Hinhaltemanöver der Sappi-Geschäftsleitung beendet.
Gewerkschaft Unia richtet eine Hotline ein
Da die Gewerkschaft Unia nicht über die notwendigen Informationen bezüglich allen Betroffenen verfügt, können sich die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über eine Hotline bei der Unia in Solothurn melden.
§ Hotline: 032 626 36 24
§ Email: isabel.schnyder(at)unia.ch
Betreut wird die Hotline von der Industrie-Gewerkschaftsekretärin Isabel Schnyder.
Gemeindeabstimmung ESB am 11. März in Biel - Votation communale ESB du 11 mars à Bienne
Die Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn empfiehlt für die Gemeindeabstimmung vom 11. März 2012 in Biel-Bienne ein JA zur Volksinitiative zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes und zur Bewahrung der Volksrechte und ein NEIN zur Auslagerung des Energie Service Biel ESB.
Die Abstimmungsempfehlung zum Herunterladen hier
La région Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure donne la consigne de vote suivante pour la votation communale du 11 mars 2012 à Bienne: OUI à l’initiative populaire pour la protection du réseau municipal des conduites et pour la sauvegarde des droits publics; NON à l’externalisation d’Energie Service Biel/Bienne (ESB).
La récommandation du votation ici
DV der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn fordert Massnahmen für den Industrie-Werkplatz und eine sofortige Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch
Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn haben sich am Samstag, 18. Februar, an der Delegiertenversammlung in Biel-Bienne mit den aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen und Herausforderungen befasst.
In einer Resolution fordern die Betriebs- und Basisvertreter konkrete Massnahmen zur Stärkung des Industrie-Werkplatzes und die Exportregion am Jurasüdfuss und eine sofortige Rückkehr der Baumeister an den Verhandlungstisch. Der vertragslose Zustand im Bauhauptgewerbe seit dem 1. Januar ist sozial verantwortungslos und ein Affront gegenüber den Bauarbeitern, die dringend einen besseren Gesamtarbeitsvertrag mit mehr Schutz benötigen.
Die Resolution im vollen Wortlaut zum Herunterladen hier
L’AD d’Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure exige des mesures en faveur de la place industrielle et le retour immédiat des entrepreneurs à la table des négociations
Les délégué-e-s de la région Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure, réunis en assemblée ce samedi 18 février à Bienne, ont examiné les problèmes et les défis actuels posés par la politique économique. Dans une résolution, ces représentants de la base issus des entreprises ont exigé des mesures concrètes visant à renforcer la place industrielle et la région exportatrice de la région du Pied sud du Jura, ainsi que le retour immédiat des entrepreneurs à la table des négociations. Le vide conventionnel qui règne dans le secteur principal de la construction depuis le 1er janvier est socialement irresponsable et constitue un affront aux travailleurs, qui ont un besoin urgent d’une meilleure convention nationale leur offrant plus de protection.
La résolution ici
Bieler Tagblatt und Bund über das JA zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes und zur Bewahrung der Volksrechte in Biel-Bienne
Gemeindeabstimmung am 11. März 2012 in Biel-Bienne
Die Berichte des Bieler Tagblatt und des Bund über die Medienkonferenz des Initiativkomitees zum Herunterladen hier
Hände weg von unserem Strom und Wasser!
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JA zur Volksinitiative zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes und zur Bewahrung der Volksrechte - NEIN zur Auslagerung des Energie Service Biel-Bienne ESB!
Klare Fakten und klare Positionen zur Gemeindeabstimmung am 11. März in Biel-Bienne:
Die Mediendokumentation zum Herunterladen hier
Die Stellungnahmen von Stadrat Fritz Freuler Grüne hier
Gewerkschaften gegen die ESB-Auslagerung / Stellungnahme von Unia-Regionssekretär Beat Jost im Bieler Tagblatt hier
STRADINA extra zur ESB-Abstimmung am 11. März 2012 in Biel - STRADINA extra pour la votation ESB du 11 mars 2012 à Bienne
Stradina als PDF herunterladen hier
Stradina comme PDF ici
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ESB-Abstimmung 11.März 2012 in Biel - Votation communale ESB du 11 mars à Bienne hier / ici
Regio-DV in Biel - AD régionale à Bienne
Samstag, 18. Februar 2012, 10.00 h, Restaurant St-Gervais, Biel-Bienne
Debatte mit Gastreferent Oliver Fahrni Finanz- und Wirtschaftsjournalist / Redaktor WORK zum Thema:
Starker Franken – schwacher Euro: Rezepte gegen das Diktat der Märkte
Im Jahr 5 der Krise: Die Gründe und Hintergründe. Die Folgen für die Arbeitnehmenden und Industrieregionen wie den Jurasüdfuss. Die Wege aus der Krise.
Das detaillierte Programm zum Herunterladen hier
Assemblée régionale des délégué-e-s
Samedi 18 février 2012 à 10h00, Restaurant St-Gervais, Bienne
Débat avec pour invité Oliver Fahrni journaliste financier et économique / rédacteur de WORK
Force du franc – faiblesse de l’euro: Recettes contre le diktat des marché
En cette 5e année de crise: raisons et contexte. Conséquences pour les travailleurs et les régions industrielles du Pied sud du Jura. Approches pour sortir de la crise.
Le programme ici
Daniel Hügli löst Corrado Pardini als Berner Grossrat ab - Daniel Hügli remplace Corrado Pardini au Grand Conseil bernois
![]() Unia-Sektionssekretär und Gewerkschaftsbund-Präsident Daniel Hügli: Nach dem Eintritt in den Bieler Stadtrat ab Januar auch im Berner Grossen Rat |
Der 31-jährige Gewerkschafter und SP-Politiker Daniel Hügli (Bild) tritt im Januar 2012 im Berner Kantonsparlament die Nachfolge von Corrado Pardini an. Pardini wurde im vergangenen Oktober wieder in den Nationalrat gewählt und gibt nun sein Grossratsmandat nach zehn Jahren auf.
Sein Nachfolger Daniel Hügli ist Leiter der Unia Biel-Seeland, Präsident des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland und Stadtrat von Biel-Bienne. Mit der Stabsübergabe ist gewährleistet, dass die Region Biel-Seeland weiterhin mit einem starken Gewerkschaftsvertreter im Grossen Rat präsent ist.
Daniel Hügli erreichte in den Wahlen 2010 mit einem engagierten Wahlkampf gemeinsam mit Corrado Pardini und weiteren GewerkschafterInnen den Ersatzplatz in der Region Biel-Seeland. Im Mittelpunkt seines politischen Engagements stehen der Einsatz für sichere Renten und Arbeitsplätze, die Erhaltung eines starken Service Public und gute Lohn- und Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmenden.
Daniel Hügli ist 31 Jahre alt und verheiratet. Aufgewachsen ist er in seinem Seeländer Heimatdorf Dotzigen, wo er noch heute Fussball spielt. Er hat in Biel das Gymnasium besucht. Nach dem Universitätsstudium in Soziologie, Politik- und Medienwissenschaft in Bern und Genf arbeitete Daniel Hügli bei der Gewerkschaft Syndicom in Bern. Seit 2008 ist er für die Unia-Sektion Biel-Seeland tätig, die er seit dem 1. Mai 2009 als Sektionssekretär leitet.
Die Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn dankt Corrado Pardini für sein zehnjähriges Enggament im Kantonsparlament und gratuliert Daniel Hügli herzlich zur Nachfolge. Wir wünschen ihm viel Erfolg und Stehvermögen im Berner Rathaus.
Daniel Hügli (31 ans), syndicaliste et politicien socialiste, succédera en janvier 2012 à Corrado Pardini au Grand Conseil bernois. Suite à sa réélection en octobre dernier au Conseil national, Pardini cède après dix ans d’activité son mandat au Grand Conseil. Son successeur Daniel Hügli est responsable d’Unia Bienne-Seeland, président de l’Union syndicale Bienne-Lyss-Seeland et membre du Conseil de ville de Bienne. Ce passage de témoin garantit à la région Bienne-Seeland de conserver un représentant syndical fort au Grand Conseil.
Daniel Hügli avait obtenu aux élections de 2010, suite à une campagne électorale très active menée aux côtés de Corrado Pardini et d’autres syndicalistes, une des premières places des viennent-ensuite pour la région Bienne-Seeland. Son engagement politique est axé sur des rentes et des emplois sûrs, sur le maintien d’un service public fort, ainsi que sur de bonnes conditions d’emploi et de salaire pour toutes les travailleuses et tous les travailleurs.
Daniel Hügli a 31 ans et il est marié. Il a grandi dans sa commune d’origine de Dotzigen, dans le Seeland, où il joue encore au football. Il a effectué son gymnase à Bienne. Après des études en sociologie, sciences politiques et sciences des médias aux universités de Berne et Genève, Daniel Hügli a fait ses premières armes au syndicat Syndicom, à Berne. Il travaille depuis 2008 à la section Bienne-Seeland d’Unia, qu’il dirige en tant que secrétaire de section depuis le 1er mai 2009.
Starke Bauaktion in Olten für den LMV: Bauarbeiter sind besorgt - und fordern einen fairen Gesamtarbeitsvertrag!
Auf der Waldvillen-Baustelle in Olten versammelten sich am Freitagmittag rund 60 Bauarbeiter, um zusammen mit der Unia ein Zeichen für den Gesamtarbeitsvertrag (LMV) zu setzen.
Ihr Botschaft - symbolisch als Resolution auf eine Schalungstafel geschnitzt - war kurz und klar: Baumeister! Wir Bauarbeiter wollen einen fairen Gesamtarbeitsvertrag (LMV). Die Teilnehmer bekräftigten die Forderung mit ihrer Unterschrift.
Wie das Oltner Tagblatt über die Bauaktion berichtete, können Sie hier nachlesen oder herunterladen.
Kinderweihnacht der Sektion Biel-Seeland am 10. Dezember: Jetzt anmelden! Fête de Saint-Nicolas 10 décembre! Festa di San Nicola 10 dicembre!
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Am Samstag, 10. Dezember 2011, ab 14.00 Uhr, steigt im Kongresshaus in Biel-Bienne wieder die tradionellen Kinderweihnacht der Unia Sektion Biel-Seeland. Das Programm und die Anmeldung zum Herunterladen gibts hier
Fête de Saint-Nicolas Unia Bienne-Seeland: Samedi 10 décembre 2011 à 14 h, Palais de Congrès à Bienne. Le programme et le talon d'inscription ici
Festa di San Nicola Unia Bienne-Seeland: Sabato 10 dicembre 2011 alle ore 14, Palazzo dei Congressi a Bienne. Il programme e Iscrizione qui
Anmeldung direkt / Inscription direct / Iscrizione anche:
Tel. 032 329 33 33 - biel-solothurn(at)unia.ch
Unia-Teams Biel-Seeland, Grenchen, Solothurn und Olten haben sich für 2012 viel vorgenommen!
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Die Gewerkschaftsteams sowie die Mitarbeitenden der Administration und der Arbeitslosenkassen der Unia Region Biel-Seeland, Grenchen, Solothurn und Olten haben vergangene Woche in Thun intensiv das Jahr 2012 vorbereitet.
Während zwei Tagen wurde im Plenum und in den Team-Gruppen an der konkreten Umsetzung der Jahresschwerpunkte gearbeitet, die vom Regionsvorstand gesetzt wurden. Das Resultat sind eine Vielzahl detaillierter Ziele und Massnahmen, die 2012 Schritt für Schritt angepackt werden sollen.
Gewerkschaftsbund Kanton Bern (GKB) unterstützt die Bieler Volksinitiative zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes
Resolution der DV Gewerkschaftsbundes des Kantons Bern (GKB) vom 12. November 2011 für die Bieler Volksinitiative zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes und gegen die Auslagerung des Energie-Service Biel-Bienne in eine selbständige Anstalt
Am 11. März 2012 wird in der Stadt Biel/Bienne über die Volksinitiative „Zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes“ abgestimmt. Hinter der Initiative, die im August 2010 mit mehr als 3200 Unterschriften eingereicht wurde, steht ein breit abgestütztes überparteiliches Komitee, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland, der Gewerkschaft Unia, der SP, der Grünen und der Grünliberalen angehören. Gleichzeitig kommt ein Vorschlag des Gemeinderates zur Abstimmung, der den städtischen Energie Service Biel (ESB) in eine selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt ausgliedern, damit faktisch privatisieren und insbesondere der direkten Kontrolle durch das Volk entziehen will.
Die Delegierten des Gewerkschaftsbundes des Kantons Bern unterstützen mit der vorliegenden Resolution die Volksinitiative zum Schutz des Service Public und lehnen die abenteuerlichen und unüberlegten Privatisierungspläne der Bieler Stadtregierung ab.
Dies aus folgenden Gründen:
§ Der Inhalt des Volksbegehrens entspricht vollumfänglich den gewerkschaftlichen Forderungen für den Erhalt eines starken Service Public. Der Initiativtext im Wortlaut: „Das Leitungsnetz für Gas, Wasser, Elektrizität und Kommunikation / Datentransfer (Bsp. Glasfaser) darf nicht in eine Aktiengesellschaft (oder eine andere Rechtsform) überführt sowie verkauft oder versteigert werden.“
§ Das Ziel der Ausgliederung des ESB - heute noch ein 100-prozentiger Gemeindebetrieb in der Zuständigkeit des Gemeinderates, des Stadtrates und des Volkes - ist klar: Die demokratische Kontrolle über die wichtige städtische Infrastruktur und Dienstleistung soll zurückgebunden, der Spielraum für den künftigen Verwaltungsrat auf Kosten der Volksrechte und des Service Public massiv ausgedehnt werden.
§ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ESB, die heute in den Genuss der vergleichsweise fortschrittlichen Lohn- und Arbeitsbedingungen der Stadt Biel/Bienne kommen, sollen neu einem eigenen Gesamtarbeitsvertrag unterstellt werden. Damit droht die Gefahr, dass Löhne, Arbeitszeit und andere gesicherte Leistungen mittel- und längerfristig zur Manövriermasse des auf Profit und eigene Honorare versessenen Verwaltungsrates werden. Und macht eine solche Ausgliederung Schule, kommen früher als später weitere städtische Bereiche an die Reihe. Darum wehret den Anfängen!
§ Nichts hindert den ESB daran, eine innovative, fortschrittliche, auf erneuerbare Energien und einen leistungsfähigen Service ausgerichtete Geschäftspolitik zu verfolgen. Dazu braucht es keine abenteuerliche Ausgliederung und keine Privatisierungs-Experimente, die in vielen Gemeinden bereits kläglich gescheitert sind. Demgegenüber verfügt beispielsweise Zürich als grösste Schweizer Stadt mit dem EWZ nach wie vor über einen 100-prozentigen städtischen Betrieb, der bestens floriert und zu den Vorzeigeunternehmen der Stromversorgungs-Branche gehört.
In Thun hat das Volk 2009 auf Initiative der Gewerkschaften die Teilprivatisierung der Energie Thun AG mit 84 % Nein-Stimmen abgelehnt. Ähnlich massiv fiel die Abfuhrt im Mai 2010 in Burgdorf aus: 73 % der Bürgerinnen und Bürger lehnten den Teilverkauf des lokalen Energie- und Wasserversorgers Localnet ab.
Der GKB ruft die Bürgerinnen und Bürger von Biel/Bienne auf, dem Beispiel von Thun und Burgdorf zu folgen! Strom und Wasser sind Allgemeingut und müssen es bleiben.
Herzliche Gratulation an Corrado Pardini zur glänzenden Wiederwahl in den Nationalrat!
Corrado Pardini, unser ehemaliger Regionssekretär, aktuell Mitglied der Unia-Geschäftsleitung und Leiter des Sektors Industrie, hat am 23. Oktober seine Wiederwahl in den Nationalrat mit einem ausgezeichneten Resultat geschafft. Wir gratulieren herzlich und wünschen unserem Nationalrat viel Ausdauer, Stehvermögen und Erfolg im Bundeshaus.
Glückwunsch auch an Roberto Zanetti und Bea Heim
Mit ausgezeichneten Resultaten wiedergewählt wurden im Kanton Solothurn zwei ParlamentarierInnen, die der Unia sehr nahestehen und auf deren Unterstützung wir immer zählen können: Ständerat Roberto Zanetti und Nationalrätin Bea Heim. Herzliche Glückwünsche auch an Kollewge Zanetti und Kollegin Heim.
STRADINA extra zu den Wahlen in den Kantonen Bern und Solothurn
Mit den Eidg. Wahlen am 23. Oktober werden die Weichen für die nationale Politik in den kommenden vier Jahren gestellt. Es ist wichtig, das aktive GewerkschafterInnen und PolitikerInnen den Sprung in den National- und Ständerat schaffen, die den Lohn- und Rentenabhängigen nahestehen.
Deshalb hat die Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn hat zu den wichtigen Wahlen zwei Stradinas extra herausgegeben. Im Mittelpunkt unserer Empfehlungen: Nationalrat Corrado Pardini im Kanton Bern, Ständerat Roberto Zanetti und Nationalrätin Bea Heim im Kanton Solothurn.
Die Wahl-Stradinas können hier heruntergeladen werden.
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Saber SQP AG Balsthal: Übereilter Entscheid macht die mögliche Rettung der Arbeitsplätze schlagartig zunichte!
(Biel/Solothurn,22. September 2011) Die Geschäftsleitung der Saber Swiss Quality Paper AG in Balsthal SO hat heute Mittag die Belegschaft und die Vertragsgewerkschaften darüber informiert, dass die Maschine TM5 definitiv stillgelegt wird und 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ende September die Kündigung erhalten. Die Gewerkschaft Unia protestiert gegen diesen übereilten Entscheid. Damit werden dien intensiven und erfolgversprechenden Bemühungen der Unia in den letzten Tagen zur möglichen Rettung der Arbeitsplätze mit einem Schlag zunichte gemacht.
Mitte August 2011 hatte die Saber SQP AG die Entlassung von 56 der 113 Mitarbeitenden angekündigt. Auch wenn die Zahl der Kündigungen nun auf 42 reduziert werden konnte, ändert das nichts an der Gefahr, dass mit der Teilschliessung mittelfristig die Existenz der Papierfabrik Balsthal insgesamt aufs Spiel gesetzt wird.
Nicht haltbar ist zudem der Entscheid der Geschäftsleitung, an der befristeten Lohnkürzung von bis zu 10 Prozent für die verbleibende Belegschaft im ersten Halbjahr 2012 festzuhalten. Diese Lohnkürzung verstösst gegen die einschlägigen Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages der Schweiz Papier- und Zellstoffindustrie, dem die Saber SQP AG untersteht.
Das Vorgehen der Saber Swiss Quality Paper AG ist ein Affront gegenüber der Belegschaft, der Betriebskommission und den Vertragsgewerkschaften. Sie hatten in einer gemeinsamen, umfangreichen Stellungnahme am 14. September sehr detailliert konkrete Lösung zur Rettung der Arbeitsplätze und zur Verbesserung der Ertragssituation aufgezeigt hatten. Ihre Vorschläge und Forderungen wurden nach ersten, konstruktiven Gesprächen nun vom Tisch gewischt.
Bedauerlicherweise keine Unterstützung gab es seitens der Solothurner Kantonsregierung. Die zuständige Volkswirtschaftsdirektorin, Frau Regierungsrätin Esther Gassler, war trotz wiederholten Bemühungen nicht einmal bereit, die Gewerkschaften anzuhören.
Die Gewerkschaft Unia wird sich dafür einsetzen, dass im Rahmen der nun fälligen Sozialplan-Verhandlungen für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeitenden annehmbare Regelungen getroffen werden können. Der diesbezügliche Vorschlag der Geschäftsleitung ist nur eine äusserst mickrige Verhandlungsgrundlage.
Rettung der Arbeitsplätz der Saber SQP AG in Balsthal ist möglich, wenn alle mitziehen!
Der am 16. August 2011 angekündigte Abbau von 56 der 113 Arbeitsplätze in der Papierfabrik Saber Swiss Quality Paper (SPQ) AG im solothurnischen Balsthal kann verhindert werden. Das zeigen die Betriebskommission und die Vertragsvertragsgewerkschaften Unia, Syna und SPV in einer gemeinsamen, 8-seitigen Eingabe im Rahmen des Konsultationsverfahrens detailliert auf. Bedingung ist, dass alle Beteiligten einen Beitrag leisten: Der Eigentümer, der indische Konzern Saber von Dinesh Soin, die Basler Kantonalbank, der Kanton, die Gemeinde und die regionalen Energielieferanten.
Mitte August kündete die Direktion der Saber SQP AG die Stilllegung der Produktion auf den Maschinen TM5, Rodumat und Hobema und den damit verbundenen Abbau des Mitarbeiterbestandes um 56 Personen auf 57 Personen an.
Gleichzeitig wurde eine temporäre, auf das erste Halbjahr 2012 befristete Lohnkürzung um bis zu 10 Prozent für die verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Aussicht gestellt. Die Lohnkürzung lehnen Betriebskommission und Gewerkschaften ab. Die Massnahme sei unnütz, vertragswidrig und kontraproduktiv.
Die Vorschläge und Forderungen sind am Montag, 19. September 2011, an zwei sehr gut besuchten Betriebsversammlungen einstimmig bei drei Enthaltungen gutgeheissen worden.
Die vollständige Medienmitteilungen können Sie hier herunterladen.
Die vollständige Stellungnahme von Unia, BK, Syna und SPV zum Herunterladen hier
Stimmungsvolles Vertrauensleute-Stelldichein am Bielersee
An die 100 Vertrauensleute der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn trafen sich am vergangenen Samstag, 27. August, zum zweiten regionalen Treffen nach 2009. Es war ein rundum gelungener Anlass, zu dem auch die PartnerInnen der aktiven, engagierten Mitglieder eingeladen waren.
Im Mittelpunkt des Stelldicheins im herbstlichen Weinbaugebiet Ligerz / Twann am linken Bielersee-Ufer standen das gemütliche Zusammensein, die Pflege der Freundschaft und der Erfahrungsaustausch über die täglichen Vorgänge in den Betrieben und auf den Baustellen.
Regiosekretär Beat Jost und Nationalrat Corrado Pardini, Mitglied der Unia-Geschäftsleitung, unterstrichen in ihren Grussbotschaften die grosse Bedeutung und den enormen Wert der Arbeit der Vertrauensleute. Ohne ihr Engagement in den Betrieben hinge die Gewerkschaft in der Luft und sie stünde sehr oft auf verlorenem Post.
Delegierte der Uhrenindustrie heissen neuen Gesamtarbeitsvertrag gut
Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der Uhrenindustrie ist unter Dach und Fach. Jetzt muss der wichtige und fortschrittliche Arbeitsvertrag von den beteiligten Parteien noch unterzeichnet werden.
Nahezu einstimmig haben die Delegierten an der Branchenkonferenz am Samstag, 27. August, in Neuenburg den neuen GAV gutgeheissen, der in den vergangenen Monaten ausgehandelt wurde. Über die Änderungen und Verbesserungen wird die Unia ab Oktober in den Betrieben informieren.
Die Uhren-Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn war in Neuenburg mit einer starken Delegation vertreten.
Neue Stradina: Extrablatt zum Skandal in den Shell-Tankstellen
Die Tertiär-Gruppe Solothurn-Grenchen unter der Leitung von Claudio Marrari, Unia-Standortleiter in Grenchen-Lengnau, hat eine neue Ausgabe unserer Aktionszeitung STRADINA herausgegeben.
Eine explosive Nummer im wahrsten Sinne des Wortes: In diesem Extrablatt geht es um die skandalösen Lohnpraktiken in Shell-Tankstellen. Noch vor dem Sommer hatten zwei junge, mutige Frauen aus unserer Region in der TV-Sendung "Kassensturz" die traurige Geschichte publik gemacht.
Die neue STRADINA gibts zum Herunterladen hier.
Maler&Gipser-Gruppe Biel-Seeland holte Schwung für die nächsten Monate
Die Berufs- und Branchengruppe Maler & Gipser der Unia-Sektion Biel-Seeland traf sich am Samstag, 20. August, zu einem Stelldichein auf der Freizeitanlage in Mörigen.
Der für die Maler & Gipser zuständige Gewerkschaftssekretär José Abelenda hatte für eine tadellose Organisation und ein gemütliche Zusammensein bei Speis und Trank gesorgt. Dabei kamen auch die aktuellen gewerkschaftlichen und politischen Fragen nicht kurz. Zentralsekretär Vincenzo Giovanelli vom Sektor Gerwerbe, als langjähriger Bausekretär in der Region bestens bekannt, informierte über die anstehenden Lohn- und Vertragsverhandlungen. Dabei machte er klar: Die aktiven Gewerkschaftsmitglieder müssen sich engagieren, die regionalen Gruppen die Bewegung mit allen Kräften unterstützen.
Fazit: Ein sehr gelungenes, stimmungsvolles Treffen der Maler & Gipser, das allen Teilnehmenden Mut und Freude machte.
Inakzeptables Bankendiktat! Unia lehnt 56 Entlassungen und Lohnabbau der Saber Swiss Quality Paper AG Balsthal ab
(Solothurn, 17. August 2011) Brutaler Abbau bei der Papierfabrik Saber Swiss Quality Paper AG im solothurnischen Balsthal: Die Belegschaft soll von 113 auf 57 Mitarbeitende halbiert werden. Gleichzeitig sollen die Löhne der verbleibenden Angestellten während dem ersten Halbjahr 2012 um bis zu 10 % gekürzt werden. Die Gewerkschaft Unia lehnt diese Massnahmen als ungerechtfertigt unverantwortlich ab.
Die Swiss Quality Paper AG, begründet den geplanten massiven Stellenabbau und die happigen Lohnreduktionen mit den hohen Zellstoffpreisen, dem Konkurs des Grosskunden Evotape und mit der starken Aufwertung des Schweizer Frankens. Massgeblich diktiert hat die Restrukturierung offenbar die kreditgebende Bank, die Bedingungen für die Weiterführung des Kredits gestellt habe.
Die Gewerkschaft Unia, die Vertragspartnerin des Gesamtarbeitsvertrages der Schweizerischen Papierindustrie ist, wird sich im laufenden Konsultationsverfahren gegen die von der Bank diktierte Restrukturierung stellen. Die Hauptforderungen der Unia sind:
- Statt Entlassungen auszusprechen, ist Kurzarbeit einzuführen. Dies ist aufgrund des Auftragseinbruches infolge des Konkurses eines Grosskunden gerechtfertigt. Zudem hat die Firma ihren Kurzarbeits-Anspruch noch lange nicht ausgeschöpft.
- Zudem sind die Entwicklungen auf dem Devisenmarkt abzuwarten. Insbesondere ist zu verfolgen, ob die verstärkten Interventionen der Nationalbank gegen den harten Franken die erwünschte Wirkung zeigen.
- Die Kreditbedingungen sind mit der involvierten Bank neu auszuhandeln. Die Bank muss die Zinsen reduzieren – und nicht die Firma die Löhne.
Die Swiss Quality Paper AG gehört seit 2009 dem indischen Saber-Konzern und ist ein führender Hersteller von Spezialpapieren mit einem Exportanteil von über 90 Prozent.
Markus Baumann, Sektionssekretär Unia Kanton Solothurn, 079 435 64 47 – markus.baumann(at)unia.ch
- Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn, 079 658 01 69 – beat.jost(at)unia.ch
Regions-Vorstand und Team der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn zogen Zwischenbilanz
Kurz vor den Sommerferien zog der Vorstand der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn zusammen mit den Gewerkschaftsteams von Biel, Grenchen-Legnau, Solothurn und Olten während eines ganzen Samstags Bilanz zum ersten Halbjahr 2011.
Das Treffen, das auf der Schulungs- und Freizeitanlage der Unia in Mörigen am Bielersee stattfand, zeigte klar auf: Um die für 2011 gesetzten Jahresziele zu erreichen, braucht es im zweiten Halbjahr massiv verstärkte Anstrengungen. Im Plenum und in Gruppen wurde denn auch intensiv darüber diskutiert, wie die Teams ihre Arbeit optimieren und wie der Vorstand und die Vertrauensleute die Tätigkeiten der Unia unterstützen können.
Unsere Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck von der intensiven Halbjahresbilanz-Tagung in Mörigen
Margrit Gatschet 20 Jahre und Beat Jost 15 Jahre im Dienst der Gewerkschaft
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Unia-Mitarbeiterin Margrit Gatschet anfangs Juli der verdiente Dank für ihre 20-jährige Tätigkeit im Dienste der Gewerkschaft SMUV / Unia zuteil. Margrit Gatschet arbeitete während vielen Jahren als Frau für alle Fälle auf dem Sekretariat Lengnau. Seit September 2010 leitet die Lengnauer Gemeinderätin das neue Sekretariat Grenchen-Lengnau und sie ist seither zugleich auch Gewerkschaftssekretärin. Dafür gab's von Sektionssekretär Daniel Hügli als symbolische Auszeichnung den obligaten Unia-Baustellenhelm.
Kurz geehrt wurde auch Regionssekretär Beat Jost, der trotz Abstechern Ende Mai auf insgesamt 15 Dienstjahre kam. Angefangen hatte Beat Jost 1987 in Visp als Sekretär der Gewerkschaft Textil-Chemie-Papier, die anfang der 90er Jahre mit der GBH zur neuen Gewerkschaft GBI fusionierte.
Das brutale Aus für die Papierfabrik Biberist: Ende August werden die Papieri-Maschinen abgestellt - die übrigen 314 Mitarbeitenden erhalten in den nächsten Tagen die Kündigung
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Die von der Gewerkschaft Unia bereits anlässlich der Bekanntgabe der Teilschliessung am 19. Mai 2011 geäusserten Befürchtungen haben sich bestätigt: Die traditionsreiche Papierfabrik Biberist wird nach 149 Jahren endgültig geschlossen. Nach den Ende Mai ausgesprochenen Kündigungen erhalten nun auch die verbliebenen 341 Mitarbeitenden die Kündigung. Die Maschinen werden Ende August abgestellt.
Die Gewerkschaft Unia hatte das Vorgehen der Sappi-Konzernleitung schon am 19. Mai 2011 als gezielte Salamitaktik verurteilt, die einzig und allein darauf abzielte, die Papieri-Belegschaft zu spalten. Nun ist die damals bis Ende Juli gewährte Galgenfrist ohne Garantien noch schneller als erwartet mit fertigen Tatsachen beendet worden. Die angeblichen Verhandlungen mit möglichen Investoren hätten sich zerschlagen, begründet die Konzernleitung den brutalen Entscheid.
Das Vorgehen des Verwaltungsrates und der Konzernleitung der Sappi ist empörend und inakzeptabel. Die sehr umfassenden, fundierten und detaillierten Vorschläge der Belegschaft und der Gewerkschaften im Rahmen des Konsultationsverfahren sind nie ernsthaft und mit der nötigen Gründlichkeit geprüft und weiterverfolgt worden.
Das nochmalige Hauruck-Verfahren verstösst gegen alle Regeln der Vertrags- und Sozialpartnerschaft. Einschlägige Gesetzes- und Gesamtarbeitsvertragsbestimmungen werden missachtet. Die gesetzliche und vertragliche Verpflichtung, über Lösungsvorschläge Verhandlungen zu führen, wurde vom südafrikanischen Papier-Multi bis am Schluss ignoriert und sabotiert.
Die Gewerkschaft Unia fordert die Solothurner Kantonsregierung und namentlich die zuständige Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler auf, unverzüglich mit den Gewerkschaften und den VertreterInnen der betroffenen Belegschaft Gespräche aufzunehmen, um nach Alternativen für die industrielle Nutzung des 23 Hektaren grossen Industrieareals zu suchen.
Für Rückfragen:
Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn – Mobil 079 658 01 69 – beat.jost(at)unia.ch
Sozialplan für die Papierfabrik Biberist ist unterzeichnet - Massnahmenpaket von ingesamt rund 23 Millionen Franken
Nach vier Verhandlungsrunden haben sich die Sozialpartner der Papierfabrik Sappi Schweiz AG Biberist SO am vergangenen Freitag auf einen für alle Beteiligten annehmbaren Sozialplan geeinigt. Mit den vereinbarten Massnahmen sollen die Folgen der Ende Mai 2011 ausgesprochenen, 134 Entlassungen sowie der eventuellen weiteren Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen bis Ende 2012 gemildert werden. Insgesamt sieht der Sozialplan Massnahmen von rund 23 Millionen Franken vor für den Fall, dass es zu Totalschliessung der Papieri Biberist kommen sollte.
Ausgehandelt wurde der Sozialplan zwischen der Sappi Schweiz AG und dem Arbeitgeberverband der Schweizerischen Papierindustrie (ASPI) einerseits und den betrieblichen ArbeitnehmerInnen-Vertretungen, den Gewerkschaften Unia und Syna sowie dem Schweizerischen Papier- und Kartonarbeitnehmerverband (SPV) andererseits.
Schwerpunkte des umfassenden Sozialplans sind:
§ Vom Dienst- und Lebensalter abhängige Abgangsentschädigungen bis zu maximal 60'000 Franken pro Mitarbeitenden, wobei für diese Massnahme insgesamt rund 13 Mio. Franken bereitgestellt werden;
§ Frühpensionsierungs-Angebote an alle Mitarbeitenden ab dem vollendeten 59. Altersjahr, sofern sie von der Entlassung betroffen sind;
§ Gewährleistung der reglementarischen Freizügigkeitleistungen der Pensionskasse;
§ Schaffung eines Job-Centers mit Support und Dienstleistungen öffentlicher und privater Arbeitsvermittlungen sowie der Arbeitslosenkassen.
§ Bereitstellung eines mit 200'000 Franken dotierten Weiterbildungsfonds und zusätzliche individuelle Weiterbildungsbeiträge bis zu 2000 Franken pro Mitarbeitenden;
§ Einrichtung eines Fonds für individuelle Härtefälle, der mit einer Million Franken geäufnet wird.
Ob die geplanten Massnahmen auf die 134 schon ausgesprochenen Entlassungen beschränkt bleiben oder für zukünftig weitere Entlassungen Tragen kommen, ist derzeit noch offen. Dies hängt davon ab, ob für die bis Ende Juli 2011 befristete Weiterführung der Bereiche der Papiermaschinen 6 und 9 mit ca. 340 Mitarbeitenden ein neuer Investor gefunden werden kann.
Der Sozialplan kann hier heruntergeladen werden.
Frauenaktionstag 14. Juni: So bunt gingen die Frauen in Biel, Solothurn und Olten zur Sache
Mehr Fotos vom Frauenaktionstag 14. Juni in Biel-Bienne, Solothurn und Olten finden Sie hier
Frauenstreik- und Aktionstag 14. Juni: Das läuft in Biel, Grenchen, Solothurn und Olten
- BIEL-BIENNE 10.00 – 16.00 h Standaktionen auf dem Zentralplatz;
12.00 – 14.06 Kundgebung mit Ansprachen u.a. von Nationalrätin Jacqueline Fehr SP / ZH um ca. 12.30 h.
Kontaktperson: Teresa Matteo, Mobil 078 841 47 62 – teresa.matteo(at)unia.ch
- GRENCHEN 09.00 -13.00 h Informationstand auf dem Märetplatz; Unterschriftensammlung für die Mindestlohn-Initiative.
Kontaktperson: Margrit Gatschet, Mobil 079 503 04 88 – margrit.gatschet(at)unia.ch
- SOLOTHURN 14.06 – 17.00 h Standaktion auf dem Märetplatz;
ab 18.00 h Openair-Konzert mit Vera Kaa und Ansprachen u.a. von Nationalrätin Bea Heim beim Gewerbeschulhaus.
Kontaktperson: Selma Saka, Mobil 079 506 55 69 – selma.saka(at)unia.ch
- OLTEN 14.00 – 18.00 Standaktion Oberer Graben / Hauptgasse mit Wandmanifest „Kollektive Sammelklage“, Lohnrechner und Gleichstellungs-Quiz.
Kontaktperson: Laura Flühmann, Mobil 078 736 01 44 – laura.fluehmann(at)unia.ch
14. Juni 2011 Nationaler Frauen-Aktionstag: Wir haben ein Ziel - wir wollen gleich viel!
Frauen unterwegs für die Gleichstellung | |
Das Programm 14. Juni in Biel-Bienne | |
Das Programm 14. Juni in Solothurn |
Schluss mit der Gleichstellung nur auf dem Papier: Am 14. Juni wollen die Frauen Druck machen, damit die Gleichstellung endlich umgesetzt wird. Auch in der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn ist an diesem Tag einiges los.
14. Juni in Biel-Bienne mit Nationalrätin Jacqueline Fehr: Das Prpogramm zu Herunterladen hier
14. Juni in Solothurn mit Vera Kaa-Konzert: Das Programm zum Herunterladen hier
30 Jahre nach der Einführung des Gleichstellungsartikels in der Verfassung, 20 Jahre nach dem Frauenstreik, 15 Jahre nach dem Inkrafttreten des Gleichstellungsgetzes verdienen rund 280'000 Frauen weniger als 4'000 Franken im Monat bei einer Vollzeitanstellung.
Frauen sind deutlich häufiger von tiefen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen betroffen als Männer. Frauen verdienen in der Schweiz im Durchschnitt 20 Prozent weniger als Männer, obwohl das Gesetz dies verbietet. Das ist ein Skandal! Die Unia setzt sich aktiv gegen diese Ungleichheiten ein und fordert, dass:
- die Frauenlöhne steigen
- die Lohngleichheit endlich umgesetzt wird
- sich die Arbeitsbedingungen der Frauen verbessern
Machen auch Sie mit bei den Aktionen der Unia! Zeigen Sie am 14. Juni 2011 mit Humor und Kreativität, wo Sie einen grossen Schritt in Richtung Gleichberechtigung verlangen.
Wir haben ein Ziel – gleich viel
Le 14 juin 2011: lançons un signal fort pour l’égalité
Le programme du 14 juin à Bienne |
Notre but: l’égalité pour toutes! Nous avons le droit de vote, l’article de la Constitution fédérale sur l’égalité et la loi sur l’égalité. Mais avons-nous vraiment l’égalité?
Les femmes gagnent-elles autant que les hommes pour le même travail? Qui fait les nettoyages et la lessive? Qui s’occupe des enfants et des personnes nécessitant des soins? Qui fait carrière?
Nous avons beaucoup de choses à changer!
Soyez des nôtres le 14 juin 2011
La différence de salaire entre femmes et hommes reste de près de 20 % – L’égalité salariale et des salaires minimums, maintenant!
Les femmes assument presque 2 x plus de travail non rémunéré – Un meilleur partage entre femmes et hommes du travail rémunéré et non rémunéré, maintenant!
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Il manque 50 000 places d’accueil pour les enfants
– Plus de structures d’accueil, maintenant!
Finissons-en avec l’égalité bidon. Soutenons les pères qui s’engagentLe congé de paternité et le congé parental, maintenant!
Joignez-vous au pic-nic de grève sur la Place centrale!!! Venez avec vos enfants, votre compagnon, vos collègues de travail, vos voisins et manifestons ensemble pour l’égalité entre toutes et tous! Nous avons tant à changer…
Si toi aussi tu veux t’engager pour l’égalité et pour les droits de femmes, prends contact avec Teresa Matteo, syndicat Unia, Bienne-Seeland/canton de Soleure; tél. 032 329 33 33, teresa.matteo(at)unia.ch
Le programme du 14 juin à Bienne ici
Regio-DV in Olten beschliesst Resolution zu den flankierenden Massnahmen
Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn haben sich an der Delegiertenversammlung vom Samstag, 28. Mai, in Olten eingehend mit den flankierenden Massnahmen und deren Durchsetzung im Rahmen der Personenfreizügigkeit mit der EU befasst.
Die Debatte zeigte: Damit die Löhne, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsplätze in der Schweiz sicher sind, müssen die flankierenden Massnahmen verschärft werden. Die vielen Verstösse und die Weigerung von Bund und Kantonen, trotz gesetzlichem Auftrag Mindestlöhne einzuführen, belegen ein gravierendes Vollzugsproblem. Diese verschärfte Situation verlangt nach schärferen Massnahmen.
Die Resolution im vollen Wortlaut finden Sie hier
Sappi feuert 134 Mitarbeitende sofort – und gewährt dem Restbetrieb eine Galgenfrist ohne Garantien
![]() Papieri-Land: Sieht es in Biberist bald.... | |
![]() ... so aus? |
Erklärung der Vertragsgewerkschaften Unia, Syna und SPV zu den skandalösen Schliessungsentscheiden zur Papierfabrik Biberist
Die Vertragsgewerkschaften Unia, SPV und Syna sind heute Mittag von der Sappi-Leitung über den Entscheid informiert worden, dass in der Papierfabrik Biberist die Maschine M8 definitiv abgestellt wird und 134 Mitarbeitende noch im Mai die Kündigung erhalten. Die restlichen 320 Mitarbeitenden erhalten eine Galgenfrist bis Ende Juli 2011 – allerdings ohne Garantien: Wenn bis dahin kein Investor für den Teilbetrieb gefunden wird, gehen auch hier die Lichter aus.
Die Gewerkschaften Unia, SPV und Syna stellen fest:
- Das Vorgehen des Verwaltungsrates und der Konzernleitung der Sappi ist empörend und inakzeptabel. Die Entscheide sind verantwortungslos und der beschämende Versuch, die Belegschaft zu spalten und die von der Entlassung Betroffenen mit einem völlig ungenügenden Sozialplan abzuspeisen.
- Die Sappi-Leitung hat ihre definitiven Entscheide nur drei Tag nach Eingabe einer umfassenden, fundierten und detaillierten Stellungnahme der Belegschaft und der Gewerkschaften im Rahmen des Konsultationsverfahren getroffen. Das bestätigt die Befürchtungen, dass Sappi die Konsultation nur als Alibiübung betrachtet und nie die Absicht hatte, die guten Vorschläge der Belegschaft seriös zu prüfen.
- Das Hauruck-Verfahren verstösst gegen alle Regeln der Vertrags- und Sozialpartnerschaft. Einschlägige Gesetzes- und Gesamtarbeitsvertragsbestimmungen werden missachtet. Die gesetzliche und vertragliche Verpflichtung, über Lösungsvorschläge Verhandlungen zu führen, wird vom südafrikanischen Papier-Multi ignoriert und sabotiert.
- Die Gewerkschaften fordern Sappi erneut auf, im Mai keine Kündigungen auszusprechen, und stattdessen die Frist für die Konkretisierung der möglichen Lösung um mindestens ein halbes Jahr zu verlängern.
- Zudem sind auch für die von der Sofortschliessung betroffene Linie 8 Kurzarbeit zu beantragen, um Zeit für die mögliche Rettung der Arbeitsplätze zu gewinnen.
Die Gewerkschaften werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die betrieblichen Arbeitnehmervertretungen weiterhin mit allen Kräften unterstützen, um akzeptable Lösungen zu finden.
Mit Corrado Pardini ins Bundeshaus am Montag, 30. Mai
Am Montag, 30. Mai 2011, wird Corrado Pardini als neuer Nationalrat vereidigt. Damit zieht wieder einer von uns ins Bundeshaus ein. Wir begleiten Corrado ab 12.30 Uhr auf dem Weg zu seiner Vereidigung. Nachstehend das Programm im Detail. Alle sind herzlich eingeladen!
Belegschaft hat starke Argumente gegen die Schliessung der Papierfabrik Biberist
![]() Erstausgabe der Unia-Aktionszeitung PAPIERI BIBER |
(Solothurn, 16. Mai 2011) Am 31. März 2011 drohte die Leitung des südafrikanischen Papier-Konzerns Sappi die Schliessung der Papierfabrik Biberist und die Entlassung der rund 550 Mitarbeitenden an. Heute Montagmittag wurde die betroffene Belegschaft über die Vorschläge und Forderungen der Arbeitnehmervertretungen und der Gewerkschaften im Rahmen des gesetzlichen Konsultationsverfahren informiert.
Im umfangreichen Dossier, dass diese Woche auf den Tisch des Sappi-Verwaltungsrate und der Solothurner Kantonsregierung kommt, wird sehr detailliert aufgezeigt: die Papieri Biberist kann rentabel weiterbetrieben werden und es bestehen reelle Chancen für die Entwicklung und Herstellung neuer Produkte. Um die vielversprechenden Projekte jedoch zu konkretisieren, braucht das Management in Biberist mindestens ein halbes Jahr Zeit. Die Hauptforderung der Arbeitnehmervertretungen und der Gewerkschaften sind deshalb:
- Die Papieri in Biberist verdient diese Chance jetzt unbedingt.
- Die Sappi muss den angedrohten Schliessungs-Entscheid aussetzen.
- Es dürfen per Ende Mai 2011 keine Kündigungen ausgesprochen werden.
Die Gewerkschaft Unia, die sich in den vergangenen Wochen intensiv für den Erhaltung der Papierfabrik und der 550 Arbeitsplätze engagierte, unterstützt die Vorschläge und Forderungen mit Nachdruck.
Um der Belegschaft in ihrem Kampf für die Rettung der Arbeitsplätze weiter den Rücken zu stärken, hat die Unia heute Montag die erstmals ihrer Aktionszeitung „Papieri Biber“ verteilt.
Der Papieri Biber zum Herunterladen hier
STRADA zum 1. Mai ist da - mit allen Programmen zu den Feiern zum Tag der ArbeitDie neue Ausgabe unserer Regionszeitung STRADA ist unterwegs zu den Mitgliedern. Darin findet ihr dreisprachig alle Infos zu den 1. Mai-Feiern in Biel-Bienne, Lengnau, Grenchen, Solothurn und Olten.
Die neue STRADA zum Herunterladen hier |
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GV Unia Sektion Biel-Seeland am 7. Mai mit Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss und Nationalrat Corrado Pardini
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Am Samstag, 7. Mai 2011, um 17.00 Uhr, findet im Kongresshaus in Biel-Bienne die Generalversammlung der Unia-Sektion Biel-Seeland statt. Prominente GastrednerInnen: Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss und Nationalrat Corrado Pardini.
Das detaillierte GV-Programm, die Anmeldekarte und den Jahresbericht 2010 findet sich in der neuen STRADINA zum Herunterladen hier
GV Unia Sektion Solothurn am 6. Mai 2011 mit Gastredner Ständerat Roberto Zanetti
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Am Freitag, 7. Mai 2011, um 19.00 Uhr, findet im Landhaus in Solothurn die Generalversammlung der Unia-Sektion Solothurn statt. Prominenter Gastredner dieses Jahr: Ständerat Roberto Zanetti.
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der GV teilzunehmen. Das detaillierte GV-Programm und der Jahresbericht 2010 findet sich in der neuen STRADINA zum Herunterladen hier
Drohende Schliessung der Papierfabrik Biberist: Harter Schlag für 550 Papierarbeiterinnen und -arbeiter
(Donnerstag, 31. März 2011) Heute kündigte die Sappi Schweiz AG (ehemals Papierfabrik Biberist) an, die Papierfabrik in Biberist zu schliessen und den rund 550, meist langjährigen Angestellten zu kündigen. Der global operierende südafrikanische Papierkonzern Sappi will damit seine Profite auf Kosten des Werkplatzes Schweiz und eines Traditionsunternehmens der Schweizer Papierindustrie steigern.
Die angekündigte Betriebsschliessung begründet die Sappi Schweiz AG mit der niedriger Rentabilität sowie den hohen Energie- und Rohstoffkosten.
Der Arbeitgeberverband ASPI und die Sappi Schweiz AG haben beim Schliessungsentscheid die gesamtarbeitsvertraglich erforderliche, frühzeitige Information der Sozialpartner und der Arbeitnehmervertreter einmal mehr unterlassen. Die Belegschaft, die Arbeitnehmervertretung und die Gewerkschaften werden damit vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Gewerkschaft Unia verurteilt dieses Vorgehen aufs Schärfste.
Wahrend der nun folgenden 6-wöchigen Konsultationsfrist wird die Gewerkschaft Unia gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung und der Belegschaft alles daran setzen, die betriebliche Lage genau zu analysieren und Alternativen zur geplanten Betriebsschliessung zu prüfen, um möglichst viele Arbeitsplätze zu retten.
Eine Schliessung der Papierfabrik würde den Industriestandort Schweiz weiter schwächen und hätte schwerwiegende Folgen auf den Solothurner Arbeitsmarkt.
Für Rückfragen:
Markus Baumann, Sektionssekretär Unia Solothurn, 079 435 64 47
GV der Unia-Gruppe Olten am Freitag, 8. April 2011, im Stadttheater Olten
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Am Freitag, 8. April 2011, ab 18.30 Uhr, findet im Stadttheater Olten die Generalversammlung der Unia-Gruppe Olten statt.
Auf die Mitglieder wartet - wie schon im vergangenen Jahr - wieder ein interessantes Programm. Alle Kolleginnen und Kollegen in der Region Olten-Gäu sind herzlich eingeladen.
GV-Einladung, Programm und Anmeldekarte zum Herunterladen hier
Internationaler Tag der Frauen: Unia Biel-Solothurn sagt's mit Blumen
![]() Silvia Gottardo, Margrit Gatschet und Bettina Stauffer von der Unia Biel unterwegs in der Einkaufsmeile Nidaugasse | |
![]() Unia-Gewerkschaftssekretärin Selma Saka reicht Rosen über den Zaun der Scintilla Zuchwil |
Die Teams der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn waren heute Dienstag, 8. März, mit Blumen unterwegs: In Biel und Lyss mit den tradionellen, leuchtend gelben Mimosen - den südländischen Frühlingsboten; in Grenchen und Solothurn sowie bei der Scintilla in Zuchwil wurden an die Frauen rote Rosen verteilt.
Sag's mit Blumen, war das Motto. Die Botschaft: Trotz Verfassungsartikel und Gesetz kommt die Gleichstellung in den letzten Jahren nur mehr schleppend voran. In der Lohngleichstellung sind in jüngster Zeit sogar Rückschritte zu verzeichnen. Deshalb rufen die SGB-Gewerkschaften für den 14. Juni 2011 – 30 Jahre nach der Abstimmung zum Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung, 20 Jahre nach dem Frauenstreik – zu einem nationalen Aktions- und Streiktag „ACHTUNG. FERTIG. FRAUEN LOS!“ auf.
Dezentrale, aber flächendeckende Aktionen wie Streikpausen in den Betrieben, Protestversammlungen, ad hoc-Kundgebungen, Demonstrationen in den Städten und Feste sollen an diesem Tag für neue Bewegung in der Gleichstellung sorgen. Lohngleichheit, bessere Mindestlöhne, ausreichend Kita-Plätze, Umverteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit, Vaterschafts- und Elternzeit: das werden dabei die zentralen Forderungen sein. Auch in der Region Biel-Seeland und im Kanton Solothurn sind die Frauen bereits intesnsiv daran, einen kraftvollen wie bunten 14. Juni zu organisieren.
SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG der Delegiertenversammlung der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn mit den Mitarbeitenden der Giesserei der Osterwalder AG in Lyss
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Solidaritätserklärung mit den Mitarbeitenden der Giesserei der Osterwalder AG in Lyss
Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn bekundeten am Samstag an der Delegiertenversammlung in Solothurn ihre Solidarität mit den 31 Mitarbeitenden der Giesserei Osterwalder AG in Lyss.
Die Giesserei soll an die Firma Hegi in Oberburg verkauft werden. 20 Mitarbeitern wird eine Weiterbeschäftigung in Oberburg zu massiv schlechteren Löhnen angeboten werden. Das Vorgehen der Firmen Osterwalder und Hegi ist unhaltbar.
Die betroffene Belegschaft hat darum der Gewerkschaft Unia nahezu einhellig einen umfassenden Verhandlungsauftrag erteilt. Ihre legitime Forderung: Die Direktion der Osterwalder AG wird ersucht, mit der Gewerkschaft Unia unverzüglich Verhandlungen über den Abschluss eines notwendigen Sozialplans aufzunehmen.
Déclaration de solidarité avec les travailleurs de la fonderie Osterwalder AG à Lyss
Les délégué-e-s de la région Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure ont annoncé samedi, à leur assemblée des délégués organisée à Soleure, leur solidarité avec les 31 collaborateurs de la fonderie Osterwalder AG à Lyss.
La fonderie sera vendue à la société Hegi à Oberburg. Seuls 20 collaborateurs recevront une proposition d’emploi à Oberburg, à un salaire nettement plus bas. La façon d’agir des entreprises Osterwalder et Hegi est inadmissible.
Le personnel concerné a donc été quasiment unanime à donner au syndicat Unia un mandat de négociations étendu. Sa revendication légitime: la direction d’Osterwalder AG est priée d’entamer sans tarder des négociations avec le syndicat Unia sur le plan social qui s’impose.
Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn fordert Massnahmen der Kantone gegen Massenaussteuerung in der Arbeitslosenversicherung - Unia exige que les cantons agissent contre la brutale vague de fin de droit aux indemnités de chômage
Trotz einem vergleichsweise sehr knappen Ja von 53 Prozent in der Volksabstimmung vom 26. September 2010, setzt der Bundesrat die unsoziale Revision der Arbeitslosenversicherung (AVIG) mit aller Härte und grosser Rücksichtslosigkeit um. Auf einen Schlag verlieren rund 16'000 Arbeitslose mit der Inkraftsetzung des neuen Gesetzes am 1. April 2011 ihren Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Besonders hart trifft es die unter hoher Arbeitslosigkeit leidenden Regionen am Jurasüdfuss und vorab die Zentren Biel-Bienne und Grenchen. Die Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn fordert angesichts dieser Massenaussteuerung, dass die Kantone Bern und Solothurn Sofortmassnahmen ergreifen, um die Betroffenen zu unterstützen.
Die Resolution im vollen Wortlaut hier
Malgré la courte majorité de 53% obtenue aux urnes le 26 septembre 2010, le Conseil fédéral met en œuvre la révision antisociale de la loi sur l’assurance-chômage (LACI) avec beaucoup d’intransigeance et de brutalité. Du jour au lendemain, près de 16 000 chômeuses et chômeurs perdront leur droit aux indemnités journalières de l’assurance-chômage, suite à l’entrée en vigueur de la nouvelle loi le 1er avril 2011. Les régions du pied sud du Jura, à commencer par les centres de Bienne et Granges (SO), confrontées à un chômage important, seront frappées de plein fouet. Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure exige, en réponse à cette vague de fin de droit au chômage, que les cantons de Berne et Soleure prennent des mesures immédiates d’aide aux personnes concernées.
Le résolution ici
Belegschaft der Giesserei Osterwalder Lyss erteilt Unia Verhandlungsauftrag - Le personnel de la fonderie Osterwalder à Lyss donne à Unia un mandat de négociations
(4. Februar 2011 / 16:00 h) – Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass der Giessereibereich der Osterwalder AG in Lyss von der Giesserei Hegi AG in Oberburg übernommen wird. Nun hat die betroffene Belegschaft der Osterwalder AG an einer sehr gut besuchten Betriebsversammlung die Gewerkschaft Unia einstimmig mit einem umfassenden Verhandlungsmandat betraut. Mehr...
(4 février 2011 / 16h00) – Il y a deux semaines, la reprise du secteur Fonderie du groupe Osterwalder SA à Lyss par la fonderie Hegi SA à Oberburg était rendu public. Le personnel d’Osterwalder SA, venu nombreux à l’assemblée générale convoquée aujourd’hui, a décidé à l’unanimité de donner un mandat de négociations étendu au syndicat Unia. Plus...
Die neue STRADA ist da!
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Die Schwerpunkte diesmal: Die Mindestlohn-Initiative, ein Interview mit Corrado Pardini über die notwendige Verknüpfung von Indstriepolitik und ökologischem Umbau, die laufenden Gesamtarbeitsvertrags-Verhandlungen in der Uhrenindustrie und die Volksabstimmung im Kanton Solothurn über die Verbilligung der Krankenkassenprämien. Und dazu viel Wissenswertes aus Region und Sektion.
Wer die neue STRADA schon jetzt anschauen oder herunterladen will, findet sie hier
Den Lohndruck stoppen: Unia lanciert die Mindestlohninitiative in Biel, Solothurn und Olten
![]() Mindestlohn-Demo der Unia und des Gewerkschaftsbundes am Dienstagabend in Solothurn: Rund 200 Kolleginnen und Kollegen, angeführt von Nationalrätin Bea Heim und Unia-Regiosekretär Beat Jost, zogen durch die Innenstadt zur Kundgebung auf dem Märetplatz. Mit dabei: Zwei Riesenpuppen und ein Dutzend Einkaufswagen. Das Motto: Niedriglöhne, die uns plagen, füllen keine Einkaufswagen! |
![]() Startaktion zur Mindestlohn-Initiative der Unia Biel-Seeland am Dienstagmittag in der Bieler Einkaufsgasse. Die Warnung: Achtung Tieflohnzone Detailhandel! |
Nach Biel starker MiLo-Start auch in Olten
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(25. Januar 2011) Nach dem Unia-Team Biel-Seelande (siehe unten) sorgten die Kolleginnen und Kollegen der Unia Olten am Nachmittag mit einer Aktion an der Baslerstrasse für einen zweiten, starken Start zur Unterschriftensammlung für die Mindestlohn-Initiative.
Standortleiter Jesus Fernandez und die GewerkschaftsekretärInnen Raffaele Mitrucci, Marcel Dummermuth und Laura Flühmann hatten bei ihrer Aktion vor allem das bekannte Modegeschäft Tally Weijl im Fokus. Die Reaktionen auf die Initiative fielen auch in Olten positiv auf. Die Aktion und die Initiative wurden gut aufgenommen.
Mindestlohn-Initiative wurde mit einer Absperraktion auf dem Zentralplatz und in der Nidaugasse in Biel lanciert
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(25. Januar 2011) Mit einer Absperraktion "Achtung Tieflohnzone Detailhandel" haben die in weissen Overalls gekleideten und mit Mundschutz ausgerüsteten AktivistInnen der Unia Biel-Seeland heute Dienstag die Unterschriftensammlung für die Mindestlohn-Initiative (MiLo) der Gewerkschaft Unia und des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes lanciert.
Das Team von Sektionssekretär Daniel Hügli und MiLo-Kampagnenleiterin Teresa Matteo sorgte auf dem Zentralplatz und am Eingang zu Fussgänger- und Einkaufszone Nidaugasse über die Mittagszeit für Aufsehen und eine starke Präsenz. Am Informationsstand gab es neben den druckfrischen Informationsbroschüren zudem für die Passanten auch eine warme Suppe und Brot.
Die Unterschriftensammlung für einen gesetzlichen Mindestlohn von brutto 22 Franken pro Stunde bzw. 4000 Franken pro Monat (berechnet auf einer 42 Stunden-Woche) fand bereits in den ersten Stunden grossen Anklang und wurde von den Leuten sehr zahlreich unterschrieben.
Unterschriftenbogen zum Herunterladen hier
Informationsbroschüren zum Herunteladen hier
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Unterschriftenbogen / Feuilles de signature / Liste per raccoliere firme hier-ici-qui
Infobroschüre Mindestlohn-Initiative / Dépliant salaire minimum / Pieghevole salario minimo hier-ici-qui
Mindestlohn-Initiative wird am 25. Januar mit Kundgebung in Solothurn und Aktionen in Biel und Olten lanciert
Regionale Start-Veranstaltungen zur Mindestlohn-Initiative - événements regional pour l'initiative des salaires minimums
Jede/r zehnte Arbeitnehmende in der Schweiz verdient trotz Vollzeitjob nicht genug, um davon anständig leben zu können. Diese Tieflohnjobs sind nicht nur eine Belastung für die direkt betroffenen Beschäftigten, sie verstärken auch den Druck auf die Löhne der übrigen Arbeitnehmenden.
Die Unia lanciert darum gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des SGB am 25. Januar eine Volksinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn. Die Mindestlohninitiative will einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde (Stand 2011) und die Stärkung des bestehenden Systems gesamtarbeitsvertraglicher Mindestlöhne in der Verfassung verankern.
Mit Aktionen in Biel und Olten sowie einer Kundgebung in Solothurn macht die Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn morgen Dienstag, 25. Januar 2011, auf die Tieflohnproblematik aufmerksam. Wir laden sie zu diesen Aktionen und zur Kundgebung herzlich ein. Sie finden wie folgt statt:
Ø BIEL: Dienstag, 25. Januar, 11h30 – 13h30, Zentralplatz / Nidaugasse
Ø OLTEN: Dienstag, 25. Januar, 14h00 – 16h00, Ecke Hauptgasse / Baslerstrasse
Ø SOLOTHURN: Dienstag, 25. Januar, 18h00, Gewerbeschule (GIBS); anschl. Demozug
zum Märetplatz; Kundgebung mit RednerInnen, Musik und Gulaschsuppe
Unia commencera à récolter partout en Suisse des signatures pour l'initiative syndicale sur les salaires minimums. Celle-ci demande, d'une part, un salaire minimum légal et, de l'autre, l'encouragement de l'inscription de salaires minimums dans les conventions collectives de travail. Unia entend combattre les bas salaires, une personne sur dix est concernée en Suisse, ainsi que les pressions sur les salaires constatées dans de larges pans de l'économie.
Unia Bienne-Seeland / Canton Soleure va commencer sa campagne avec des événements et une manifestation contre la politique salariale à prix cassé. Unia vous invite à couvrir ces actions
Ø BIENNE: mardi 25 janvier 2011, 11h30 – 13h30, Place centrale / Rue de Nidau
Ø OLTEN: mardi 25 janvier 2011, 14h00 – 16h00, Coin Hauptgasse / Baslerstrasse
Ø SOLEURE: mardi 25 janvier 2011; dès 18h00, Ecole professionnelle GIBS ; départ du cortège au Märetplatz ; manifestions avec orateurs, soupe et musique.
Starke Vertretung der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn am Unia-Kongress in Lausanne
![]() Gruppenfoto für's Erinnerungsalbum: Die Delegierten der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn am ausserordentlichen Unia-Kongress vom 3. und 4. Dezember 2010 in Lausanne |
Die Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn war am ausserordentlichen Kongress der Unia am 3. und 4. Dezember in Lausanne stark vertreten - sowohl mit Delegierten als auch mit Anträgen. Die Region hat dabei praktisch alle ihrer zahlreichen Antrräge zum Positionsppapier "Vertrauensleute stärken" durcvhgebracht. Die wichtigen Anträge: Der Unia-Zentralvorstand soll künftig auch mit Mitgliedern aus der Basis zusammengesetzt werden. Zum Schutz der aktiven GewerkschafterInnen in den Betrieben brauch es dringend ein besseren Kündigungsschutz, der wenn nötig mit einer eidgenössischen Volksinitiatve durchgesetzt werden muss. Und schliesslich muss die Schulung, Ausbildung und Freistellung der aktiven Mitglieder auf allen Ebenen gefördert werden.
Gruppe Bau macht sich fit für für die LMV-Verhandlungen 2011
![]() Gut aufgestellte Bau-Gruppe der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn: Die TeilnehmerInnen an der LMV-Schulungstagung in Solothurn. | |
![]() Die Kolleginnen und Kollegen arbeiteten sehr interessiert und engagiert mit. |
Die Verantwortlichen und Vertrauensleute der Gruppe Bau der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn setzten sich im Hinblick auf die LMV-Verhandlungen 2011 intensiv mit dem Gesamtarbeitsvertrag auseinander.
Der Schulungstag war sehr gut besucht. Die zuständigen Unia-Sekretäre Vincenzo Giovannelli, Daniel Hügli, Raffaele Mitrucci und Ivano Marraffino hatten ein interessantes Programm zusammengestellt.
Die Kolleginnen und Kollegen arbeiteten sehr engagiert mit, so dass am Abend alle des Lobes voll waren über das sehr gelungene Treffen.
Neue STRADINA Biel-Seeland ist da: Kinder, der Weihnnachtsmann kommt!
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In den nächsten Tagen flattert bei den Mitgliedern der Sektion Biel-Seeland die neue STRADINA in den Briefkasten. Hauptthema diesmal: Die Einladung, das Programm und die Anmeldung zur tradionellen Weihnachtsfeier am 11. Dezember. Für Ungeduldige: Die STRADINA zum Herunterladen findest du hier
Starker Protest in Oensingen gegen mickrige Lohnangebote im Bau und Gewerbe
![]() Starker Aufmarsch auf der Baustelle Überbauung Leuenfeld in Oensingen | |
![]() Gewerkschaftssekretär Vincenzo Giovannelli informerte die Bauleute über unannehmbare Arbeitgeber-Lohnpolitik der Brosamen |
(Freitag, 29.10.2010) 85 Arbeiter aus dem Bau- und Ausbaugewerbe haben heute Freitag Mittag in Oensingen SO gegen die mickrigen Lohnangebote der Arbeitgeber in den laufenden Lohnverhandlungen protestiert. Die von der Gewerkschaft Unia organisierte Kundgebung auf der Baustelle „Überbauung Leuenfeld“ war ein starkes Zeichen für den grossen Unmut unter den betroffenen Arbeitnehmenden.
„Die Kundgebung hat eindrücklich vor Augen geführt, dass die Bauarbeiter und die Beschäftigten im Ausbaugewerbe nicht bereit sind, sich mit Brosamen abspeisen zu lassen“, sagte Vincenzo Giovannelli, für das Bauhauptgewerbe zuständiger Gewerkschaftssekretär der Unia-Sektion Solothurn.
Der Ärger der Bauleute ist mehr als verständlich. Der Baumeisterverband will die Löhne generell lediglich um 0,6% erhöhen. Das macht bei den tiefen Löhnen nur gerade Fr. 26.- und wird von den steigenden Krankenkassenprämien gleich wieder weggefressen. Auch die Arbeitgeber der Baunebengewerbe verweigern anständige Lohnerhöhungen. Für die hart arbeitenden Leute auf den Baustellen ist es schlicht unbegreiflich, weshalb sie während des anhaltenden Baubooms und der steigenden Gewinne der Unternehmer mit Brosamen abgespiesen werden sollen.
150 Franken mehr zum Leben, wie das jetzt gefordert wird, sind angesichts dieser Fakten nicht zuviel verlangt und mehr als gerechtfertigt.
Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Vincenzo Giovannelli, Gewerkschaftssekretär Unia Solothurn, 079 630 45 21 – vincenzo.giovannelli(at)uni.ch
MEM-Industrie: Betriebskommissions-Vertretungen für eine deutliche generelle Lohnerhöhung
![]() Stehen für eine Lohnerhöhung ein: Die Betriebskommissions-Mitglieder aus Firmen der MEM-Industrie anlässlich der Lohn-Tagung der Unia in Studen (Foto: Rolf Gilomen, Biel/Bienne) |
Anlässlich der Lohn-Tagung der Gewerkschaft Unia haben sich die Betriebskommissions-Vertretungen verschiedener Firmen der Metall-, Elektro- und Maschinenindustrie (MEM) der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn für deutliche generelle Lohnerhöhungen ausgesprochen.
Die Meinung der Betriebskommissions-Vertretungen: Die Arbeitnehmenden haben die Krise mit Entlassungen und Kurzarbeit bezahlt. Jetzt haben sie Anspruch auf eine anständige Lohnerhöhung. Und mehr Kaufkraft trägt zum Aufschwung bei.
Die Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn unterstützt die Betriebskommissionen in den laufenden Lohnverhandlungen in ihren Bemühungen, die Kaufkraft der Beschäftigten zu verbessern.
Zuständige GewerkschaftssekretärInnen:
Jesus Fernandez, regionaler Leiter Unia MEM-Industrie, Mobil 079 231 60 05 – jesus.fernandez(at)unia.ch
Laura Flühmann, Gewerkschaftssekretärin MEM-Industrie, Mobil 079 745 81 22 – laura.fluehmann(at)unia.ch
Mickriges Lohnangebot: Bauarbeiter lassen sich nicht mit Brosamen abpeisen!
![]() Lohnkundgebung auf der Baustelle Aarebrücke in Olten: Die Unia-Sekretäre Marcel Dummermuth und Raffaele Mitrucci zeigen, wo es lohnmässig langgehen muss. | |
![]() Lohnkundgebung in Olten: Vincenzo Giovannelli, Gewerkschaftssekretär Branche Bau Kanton Solothurn, im Gespräch mit Bauarbeitern während der Mittagspause. |
(Olten, 28. Oktober 2010) Der Baumeisterverband will die Löhne 2011 nur um mickrige 0.6 % erhöhen. Das macht bei den tiefen Löhnen nur gerade Fr. 26.- und wird von den steigenden Krankenkassenprämien gleich wieder weggefressen. Auch die Arbeitgeber der Baunebengewerbe verweigern anständige Lohnerhöhungen.
In der Woche vom 25.- 29. Oktober werden die Arbeitenden schweizweit ihren Unmut gegen diese Lohnpolitik kundtun. Für die hart arbeitenden Leute auf den Baustellen ist es schlicht unverständlich, weshalb sie während des anhaltenden Baubooms und der steigenden Gewinne der Unternehmer mit Brosamen abgespiesen werden sollen. Die von den Gewerkschaften geforderten 150 Franken für alle sind wirtschaftlich vernünftig, betrieblich mehr als tragbar und für die Leute notwendig.
Auch in der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn sind konkrete Aktionen geplant. Wir werden an dieser Stelle ab Montag täglich darüber informieren.
Wahlen in Biel: Gewerkschaften unterstützen Erich Fehr und Barbara Schwickert
![]() Unia-Mitglied Erich Fehr (SP): Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Gemeinderat und für das Stadtpräsidium. | |
![]() Unia-Mitglied Barbara Schwickert (Grüne): Kandidatin für das Stadtpräsidium |
Der Vorstand des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland (GBLS) hat nach einer rund zweistündigen Anhörung der Kandidierenden Erich Fehr (SP) und Barbara Schwickert (Grüne) seine Wahlempfehlungen für die Gemeinderats- und Stadtpräsidiumswahlen in Biel vom 28. November 2010 beschlossen. Einstimmig unterstützt der GBLS Erich Fehr bei der Wahl zum neuen hauptamtlichen Gemeinderat. Für die Stadtpräsidiumswahlen kann der GBLS den Bürgerinnen und Bürgern sowohl Erich Fehr wie Barbara Schwickert zur Wahl empfehlen.
Für die Gewerkschaften ist klar: Biel muss eine sozial, ökologisch und gesellschaftlich fortschrittlich ausgerichtete Werk-Stadt bleiben. Erich Fehr und Barbara Schwickert gewährleisten diese notwendige Ausrichtung, auch wenn in der einen oder anderen Frage Differenzen zu den gewerkschaftlichen Positionen bestehen.
Die bürgerlichen Gegenkandidaten stehen für Sozialabbau, Sparforderungen auf Kosten der Lohnabhängigen, steuerliche Bevorteilung der Reichen und eine gesellschafts- und energiepolitisch rückwärtsgewandte Politik. Deshalb muss verhindert werden, dass sie am 28. November 2010 in der Stadt Biel das Zepter übernehmen. Die Gewerkschaften werden ihren Teil dazu beitragen, dass die Stadt Biel weiterhin fortschrittlich bleibt.
Am Wochenende vom 28. November alle an die Urne für Erich Fehr und Barbara Schwickert - damit Biel-Bienne sozial und offen bleibt!
Gesamtarbeitsvertrag LMV Baugewerbe: Die Abstimmung läuft noch bis Ende Oktober!
805 Bauarbeiter aus der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn haben sich bisher an der Abstimmung über die wichtigsten Forderungen für den neuen Landesvertrag (LMV) beteiligt, der 2011 neu ausgehandelt wird. Die Resultate sind deutlich: Ein voller Lohn bei unverschuldeten Ausfallstunden(572 Stimmmen), eine bessere Schlechtwetter-Regelung (557) und ein verstärkter Kündigungsschutz (462) stehen ganz oben auf dem Forderungskatalog der Arbeitenden.
Die Abstimmung läuft noch bis Ende Oktober. Somit haben noch alle Gelegenheit, mitzuentscheiden, für was sich die Unia in den Verhandlungen einsetzen soll und wofür wir gemeinsam kämpfen werden!
Die Informationen zu den möglichen Forderungen und den Abstimmungstalon findest du hier
CN Construction: Ton opinion compte!
La CN est la convention collective de travail du secteur principal de la construction. Elle règle les conditions de travail de tous les travailleurs occupés dans la construction en Suisse.
La CN actuelle s’applique encore jusqu’à fin 2011. Autrement dit, les négociations pour la nouvelle CN débuteront sous peu. L’heure est venue de dire à ton syndicat Unia ce qu’il faut améliorer dans le travail sur les chantiers. Participe aux décisions sur les points que nous devons aborder dans les négociations et pour lesquels nous lutterons ensemble.
Plus d'informations et le bulletin du votation ici
CNM Edilizia: Il tuo parere è determinante!
Il CNM è il contratto collettivo di lavoro dell’edilizia principale. Disciplina le condizioni di lavoro di tutti i lavoratori edili che operano in Svizzera. L’attuale CNM è ancora valido fino alla fine del 2011. Quindi prossimamente prenderanno avvio le trattative per il suo rinnovo.
È giunta dunque l’ora di dire al tuo sindacato quali siano gli aspetti del lavoro edile che andrebbero migliorati. Decidi con noi quali dovranno essere gli obiettivi principali del nostro impegno nell’ambito dei negoziati.
Piu informazione qui
Das Comeback der Unia in der Werk-Stadt Grenchen
![]() Das neue Unia-Team Grenchen-Lengnau garantiert ein umfassendes Dienstleistungsangebot (v. l.): Simon Marti, Sachbearbeiter Arbeitslosenkasse; Margrit Gatschet, Sekretariatsleiterin; Claudio Marrari, Standortleiter und regionaler Leiter Sektor Dienstleistungsgewerbe; Sonia Savini, regionale Leiterin der Unia-Arbeitslosenkasse Biel-Seeland / Kanton Solothurn und in der Startphase Leiterin der neuen Zahlstelle Grenchen; Teresa Matteo, die als regional verantwortliche Gewerkschaftsekretärin Uhrenindustrie, wöchentlich einmal mit einer Sprechstundein Grenchen präsent ist. |
Am 6. September eröffnete die Gewerkschaft Unia an der Centralstrasse 3 im Zentrum von Grenchendas neue Sekretariat Grenchen-Lengnau. Die Rückkehr in die industrielle und technologische Werk-Stadt wird am Samstag, 2. Oktober, mit einem Tag der offene Türen und einer abschliessenden Feierstunde ab 16.30 Uhr im Parktheater gebührend begangen. Alle Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Das detaillierte Programm findet sich in der STRADINA hier zum Herunterladen.
Neues Sekretariat Grenchen-Lengnau: Tag der offenen Türe am Samstag, 2. Oktober
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Seit dem 6. September ist die Gewerkschaft Unia und ihre Arbeitslosenkasse im Zentrum von Grenchen an der Centralstrasse 3 (beim Busbahnhof / Postplatz) präsent. Am Samstag, 2. Oktober, ab 10.00 Uhr, steigt ein Tag der offenen Türe mit einem bunten Programm für jung und alt. Den Abschluss bildet um 16.30 Uhr eine kleine Feierstunde im Restaurant Parktheater mit einer Ansprache von Stadtpräsident Boris Banga und einem Konzert der "Woodbees".
Mehr über das neue Sekretariat Grenchen-Lengnau, das Unia-Team vor Ort, die Öffnungszeiten und das Programm zum Tag der offenen Türe erfahren Sie in der STRADINA-EXTRAUSGABE hier zum Herunterladen.
Abzocker belohnen - Volk bestrafen? Alle an die Urne für ein Nein zur unsozialen AVIG-Revision am 26. September!
Mehr Infos hier - suivant : ici - continua: qui
Warum die Stadtpräsidenten Hans Stöckli (Biel-Bienne) und Boris Banga (Grenchen), Nationalrätin Bea Heim und Ständerat Robert Zanetti nachdrücklich ein NEIN zur unsozialen AVIG-Revision empfehlen lesen Sie hier bzw. ausführlicher in unserem Mediendossier zur AVIG-Revision
Die September-Ausgabe der STRADA ist da!
![]() Die Titelseite der neuen STRADA-Ausgabe: Unia ist zurück im Herzen von Grenchen |
Die zweite Nummer der 4-farbigen und 3-sprachigen Unia-Zeitung STRADA der Region Biel-Seeland / Solothurn - Olten ist druckdrisch unterwegs zu unseren 13'000 Mitgliedern. Und am Donnerstag, 9. September, wird sie an allen grösseren Bahnhöfen zwischen Biel und Olten unter die Leute gebracht.
Inhalt:
- Die Unia ist zurück im Herzen von Grenchen
- Warum wir am 26. September unbedingt Nein stimmen müssen zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes
- 150 Franken mehr zum Leben sind nicht zuviel verlangt
- Die neue Gewerkschaftskommission in der Rolex
- Gelebte Solidarität: Gewerkschaftsaktivist Ulder Ligi im Porträt im Porträt.
Die neue STRADA zum Herunterladen gibt's hier
Unia auf den Baustellen voll auf Achse für 150 Franken mehr zum Leben!
![]() Unia-Sekretäre informierten am vergangenen Donnerstag auf einer Baustelle in Solothurn über die Lohnforderung und stiessen auf grosse Zustimmung unter den Bauleuten (Foto: Rolf Gilomen, Biel) |
Das Gewerkschaftsteam der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn geht in den nächsten Tagen auf grosse Infotour am Jurasüdfuss. Die Botschaft an die Bauleute und HandwerkerInnen auf den Baustellen und in den Betrieben: Macht den Chefs klar, dass 150 Franken mehr Lohn zum Leben jetzt mehr als gerechtfertigt sind!
Von der Notwendigkeit einer kräftigen Lohnerhöhung für alle auf dem Bau und im Gewerbe ist Unia-Gewerkschaftssekretär Vincenzo Giovannelli, Leiter der Informationskampagne, ist überzeugt: „Auf dem Bau gab und gibt es keine Krise. Im Gegenteil: Der Bauwirtschaft geht es sehr gut. Und auch die anderen Wirtschaftssektoren erholen sich.“
Die vom Bauarbeiterparlament für 2011 beschlossene, generelle Lohnforderung nach der Formel 3 x 50 Franken = 150 Franken ist gut begründet:
§ Die Teuerung, die dieses Jahr ungefähr 1 Prozent oder in etwa 50 Franken pro Monat beträgt, muss ausgeglichen werden.
§ Die Erhöhungen der Krankenkassenprämien, die im Teuerungsindex nicht berücksichtigt sind, fressen monatlich weitere 50 Franken vom Lohn weg.
§ Die reale Lohnaufbesserung von 50 Franken haben die Bauleute, die jahrein jahraus zeitweise unter widrigsten Bedingungen harte Arbeit leisten, mehr als verdient.
„Es gibt überhaupt keinen Grund zur Bescheidenheit, wenn es um die fällige Lohnerhöhung für nächstes Jahr geht“, sagt Unia-Sektionssekretär Daniel Hügli, „denn wenn es auf dem Bau gut geht, sollen auch die davon etwas haben, die auf den Baustellen und in den Betrieben den Rücken krumm machen.“
Das Unia-Team wird bis am 3. September in der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn mehr als 100 Baustellen und Betriebe besuchen.
Unia en route avec le message «150 francs de plus pour vivre mieux»
Le team syndical de la région Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure fera ces prochains jours une grande tournée d’information au pied sud du Jura. Le message qui sera adressé aux maçons et aux artisans, sur les chantiers et dans les entreprises, est le suivant: dites à vos chefs que le moment est venu de vous verser 150 francs de plus pour vivre!
Vincenzo Giovannelli, secrétaire Unia responsable de la campagne d’information, est convaincu de la nécessité d’une vigoureuse hausse des salaires pour tout le monde, dans la construction comme dans les arts et métiers: «La construction n’a pas souffert de la crise. Loin de là, la branche se porte à merveille. Et les autres secteurs de l’économie relèvent la tête.»
L’augmentation générale des salaires selon la formule 3 x 50 francs = 150 francs, votée par le parlement des travailleurs de la construction pour 2011, repose sur de solides arguments:
§ Le renchérissement, qui avoisinera cette année 1% ou 50 francs par mois, doit être compensé.
§ L’augmentation des primes des caisses-maladie, dont il n’est pas tenu compte dans l’indice du renchérissement, grignote chaque mois 50 francs de plus du salaire.
§ La hausse des salaires réels de 50 francs est largement méritée par les travailleurs de la construction, qui effectuent année après année un travail très dur, par tous les temps.
«Rien ne justifie un excès de modestie à propos de l’augmentation de l’année prochaine», explique Daniel Hügli, secrétaire de section d’Unia: «quand les affaires vont bien, ceux qui courbent le dos sur les chantiers et dans les entreprises doivent aussi en bénéficier.»
L’équipe d’Unia rendra visite jusqu’au 3 septembre à plus de 100 chantiers ou entreprises de la région Bienne-Seeland / canton de Soleure.
3219 Unterschriften für den Service Public in Biel - 3219 signatures en faveur du service public à Bienne!
![]() Gewohnt, im Regen zu stehen: Mitglieder des Komitees "Pro Leitungsnetzinitiative" überreichten am Montag, 16. August 2010, mit tatkräftiger Unterstützung des Unia-Teams die 3219 Unterschriften. |
Die Bieler Bürgerinnen und Bürger wollen den städtischen Energie-Service nicht kampflos preisgeben.
Am Montag, 16. August 2010, wurde auf der Stadtkanzlei in Biel die Gemeindeinitiative zum Schutz des Leitungsnetzes und gegen die Privatisierungspläne der Stadtregierung mit 3219 Unterschriften eingereicht. Hinter der Initiative steht ein breit abgestütztes überparteiliches Komitee, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaft Unia, des Gewerkschaftsbundes Biel-Lyss-Seeland, der SP, der Grünen und der Grünliberalen angehören. Präsidiert wird das Komitee von Stadtrat Marc Arnold und Grossrat Corrado Pardini.
Mehr über die Volksinitiative und die Hinterlegung der Unterschriften lesen Sie hier
Les citoyennes et citoyens biennois ne veulent pas céder sans se battre Energie Service Biel/Bienne (ESB).
Lundi, 16 août 2010, une initiative communale pour la protection du réseau municipal des conduites et contre les projets de privatisation de l’exécutif municipal a été déposée à la Chancellerie municipale, avec 3219 signatures. L’initiative est soutenue par un solide comité interpartis comprenant notamment des représentant-e-s du syndicat Unia, de l’Union syndicale Bienne-Seeland, du PS, des Verts et des Verts libéraux. Le comité est présidé par Marc Arnold, membre du Conseil de ville, et par Corrado Pardini, député au Grand Conseil. Plus info ici
Abzocker belohnen und Volk bestrafen? NEIN am 26. September zur AVIG-Revision!
Nach dem Nein zum Rentenklau am 7. März braucht es am 27. September 2010 an der Urne wieder eine Abfuhr für die Abzocker und Sozialabbauer - diesmal zur unsozialen und unfairen Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) auf dem Buckel der Langzeitarbeitslosen und der Jugendlichen, die nach der Lehre oder Ausbildung ohne Job dastehen.
Mehr zur Abstimmungsvorlage und Abstimmungsmaterial zum Herunterladen findest du hier
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Unia-Delegierte fordern Massnahmen gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit - Résolution sur le chômage élevé des jeunes: Unia exige le maintien de l’emploi après la formation!
Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn fordern in einer Resolution, die am Samstag, 26. Juni, an der Delegiertenversammlung in Biel-Bienne, gutgeheissen wurde, gezielte Massnahmen gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit.
Die Jugendarbeitslosigkeit ist in der Schweiz nach wie vor auf einem sehr hohen Stand. Seit Jahren werden dagegen keine konkreten Massnahmen getroffen. Im Gegenteil: Die Leistungen für junge Arbeitslose sollen mit der Revision der Arbeitslosenversicherung (AVIG) massiv gekürzt werden. Statt Arbeitslose zu bestrafen, muss die Jugendarbeitslosigkeit endlich ernsthaft bekämpft werden.
Die Resolution im vollen Wortlaut können sie hier herunterladen.
La région Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure exige donc l’adoption de mesures ciblées contre le niveau élevé du chômage des jeunes.
Le chômage des jeunes reste très élevé en Suisse. Or depuis des années, aucune mesure concrète n’est prise pour l’endiguer. Au contraire, la révision de l’assurance-chômage (LACI) réduira massivement les prestations allouées aux jeunes chômeuses et chômeurs. Au lieu de punir les personnes sans travail, l’heure est venue de lutter enfin sérieusement contre le fléau du chômage des jeunes ....suivant
1. Oltner Unia-Solidaritätspreis "Einsatz für Arbeitnehmende und Rechte" für Christine Schärer, Ulder Ligi und Jörg von Arx
![]() Gruppenbild mit den SolidaritätspreiträgerInnen 2010 mit Auszeichnung und den PreisstifterInnen von der Unia Olten (v.r.) Preisträger Ulder Ligi, Preisträgerin Christine Schärer, Unia-Standortleiter Jesus Fernandez, Unia-Gruppenpräsidentin Corinne Huber und Preisträger Jörg von Arx. |
Drei engagierte BasisgewerkschafterInnen konnten am Freitag, 7. Mai, im Rahmen einer sehr stimmungsvollen Generalversammlung der Unia Gruppe Olten im Stadttheater den ersten Oltner Solidaritätspreis der Unia entgegennehmen. Die PreisträgerInnen: die Industriearbeiterin Christine Schärer, der Migrantenaktivist Ulder Ligi und der Vertrauensmann Jörg von Arx. Die drei Ausgezeichneten konnten neben dem mit insgesamt 1500 Franken dotierten Preis originalgetreu nachgemachte Miniaturen von Schang Hutters Generalstreikdenmal auf der Schützenmatte in Olten in Empfang nehmen. Den Bericht zur ersten GV nach dem erfolgreichen Neustart in Olten finden Sie zum Herunterladen schon mal hier.
Regionale Industrieaktionswoche 17. - 21. Mai - und am Montag, 31. Mai: Alle nach Bern an den Industrieaktionstag
![]() Mit diesem Motto wird das Team der Unia Biel-Seeland / Kanton Solothurn ab Mitte Mai die Industriebetriebe in der Region besuchen und auch am Industrieaktionstag am 31. Mai in Bern auflaufen. |
Schaffen wir die ökosoziale Wirtschaft!
Luttons ensemble pour une économie éco-sociale!
Sì alla riconversione ecosociale dell’economia!
Industrie-Aktionstag in Bern: Zum Programm und zur Anmeldung hier
Journée d’action de l’industrie à Berne: Le programm ici
Giornata d’azione dell’industria a Berna: Il programma qui
| Der Maikäfer fliegt! Unia verleiht dem Werkplatz Flügel - und am 31. Mai alle nach BernSeit Montag, 17. Mai, ist das Unia-Team Biel-Seeland / Solothurn - Olten in der Industrieregion am Jurasüdfuss unterwegs. Unsere Devise lautet: "Schafft Jobs statt für Grübel & Übel - Wir verleihen dem Werkplatz Flügel!" Am Montag besuchte das Team die Firmen Feintool, Osterwalder und 3S in Lyss, die Kellenberger AG in Biel und war zudem auf dem Bahnhofplatz in Biel-Bienne präsent. Am Dienstag früh standen die Unia-SekretärInnrn vor der Forteq in Nidau, am Vormittag wurde die Diametal in Biel besucht, am Mittag war Agie-Charmilles an der Reihe. Gleichzeitig war ein Teil der Equipe von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Zentralplatz in Biel präsent - musikalisch klangvoll unterstützt von Strassenmusikern. Am Mittwochmorgen bei Schichtbeginn um 05.00 Uhr stand das Unia-Team vor den Toren der Stahl Gerlafingen. Über Mittag besuchten wir die Kolleginnen und Kollegen in der Scintilla Zuchwil und am späteren Nachmittag waren wir mit einem Stand auf dem Amtsplatz im Stadtzentrum von Solothurn präsent. Am Donnerstag zog die Unia-Karawane weiter Richtung Osten. Die Stationen an diesem Tag: Die Von Roll in Oensingen, die IonBond in Olten, die Schenker Storen in Schönenwerd und am Nachmittag eine Standaktion beim Kirchen- und Klosterplatz in Olten. Den Abschluss machen wir am Freitag mit Besuchen in der Ypsoemd in Solothurn und der Step-te in Luterbach. Mehr Fotos hier Mehr über die Industriewoche am Jurasüdfuss und den nationalen Industrieaktionstag am 31. Mai in Bern hier |
STRADINA EXTRA: Hände weg vom Sonntag im Kanton Solothurn!
Am 13. Juni wird im Kanton Solothurn über zwei zusätzliche Sonntagsverkäufe abgestimmt. Unia sagt: Hände weg! Mehr über die Gründe und Argumente, warum wir NEIN stimmen müssen, erfahren Sie in der neusten Ausgabe unserer Aktionszeitung STRADINA. Hier zum Herunterladen.
| Die neue STRADA ist da - auch hier zum HerunterladenDie neue STRADA HIER als PDF zum Herunterladen. |
1. Mai Biel-Bienne: Preis "Arbeit und Solidarität" 2010 für Girolamo Manzi - Premio "Lavoro e solidarietà" a Girolamo Manzi
Die Unia Sektion Biel-Seeland verlieh an der 1. Mai-Feier in Biel-Seeland zum dreizehnten Mal den Preis „Arbeit und Solidarität“. Verdienter Preisträger 2010 ist Girolamo Manzi. Girolamo ist 63 Jahre alt und arbeitet seit 33 Jahren in der Firma MPS (Micro Precisions Systems) in Biel-Bienne. Mehr über den Preis und den Preisträger hier
Quest’anno la sezione Unia Bienne-Seeland assegna la tredicesima edizione del premio “Lavoro e solidarietà”. L’edizione 2010 del premio “Lavoro e solidarietà” viene assegnata al nostro caro compagno e amico Girolamo Manzi. Girolamo ha 63 anni e lavora da 33 anni nella ditta MPS di Bienne. Piu info
Berner Initiative "Faire Steuern - für Familien" jetzt unterschreiben!
Unter Federführung des Gewerkschaftsbundes Kanton Bern ist am 1. Mai die Volksinitiative "Faire Steuern - für Familien" lanciert worden. Sie verlangt Steuersenkungen mit Augenmass, höhere Kinderabzüge für Familien und die Abschaffung der ungerechten Pauschalssteuer für reiche Ausländer.
Unbedingt unterschreiben!
Den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen.
Die Unia sagt NEIN zum zum AVIG-Abbau!
Ein breites Bündnis gegen den Abbau der Arbeitslosenversicherung, momentan bestehend aus SGB, Unia, Travail.Suisse, SPS, Grüne Partei und Arbeitslosenkomitees, startet heute die Referendums-Unterschriftensammlung. An einer Pressekonferenz in Bern kritisierte das Bündnis das revidierte Gesetz als unfair, unsozial, unsinnig und deshalb unannehmbar.
Unterschriftenbogen zum Herunterladen hier
Die neue STRADA ist im Anrollen!
![]() Freuten sich über das erste druckfrische Exemplar der neuen STRADA (v.l.): Peter Mosimann, Kunden- und Projektberater SOL PRINT; Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn; Markus Baumann, Leiter Sektion Solothurn; Markus Kocher, Teamleiter Druck SOL PRINT. |
Der Mittwoch, 20. April 2010, wird als kleiner, historischer Moment in die Geschichte der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn eingehen: In der modernen Zeitungsdruckerei SOL PRINT in Subingen SO lief abends ab 18.00 Uhr die erste Ausgabe der neu 4-farbigen und gesamtregionalen STRADA über die Rollen. Die in Deutsch, Französisch und Italienisch erscheinende Regionszeitung - Auflage 20'000 Exemplare - wird nächste Woche in die Briefkästen unserer rund 13'000 Mitglieder flattern, ab Mitte Woche auf den Bahnhöfen zwischen Biel und Olten verteilt und uns auch am 1. Mai als Visitenkarte einer lebendigen und bewegenden Unia begleiten.
1. Mai-Rede von Regiosekretär Beat Jost in Lengnau: Die zentralen Felder gewerkschaftlicher Herausforderungen
Der Leiter der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn, Beat Jost, trat am Vormittag des 1. Mai im "Spatzen"-Dorf Lengnau auf. Und stecke in der bernischen Industrie- und Uhrengemeinde die Felder der relevanten gewerkschaftlichen Auseinandersetzungen ab. Seine Rede zum Herunterladen finden Sie hier.
Toller Auftritt der Unia-Frauen an der nationalen Frauendemo
Die Unia-Frauen aus unserer Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn sorgten für einen starken Auftritt an der nationalen Frauendemo vom 13. März in Bern. Ein paar Eindrücke davon finden Sie hier.
Unia aktiv für die Bieler Volksinitiative zum Schutz des Leitungsnetzes und des Service Public
Die überparteiliche Gemeindeinitiative Biel-Bienne zum Schutz des städtischen Leitungsnetzes wurde erfolgreich lanciert. Am Abstimmungswochenende vom 7. März kamen spontan 1'000 Unterschriften für die Erhaltung eines starken Service Public beim Energie Service Biel-Bienne. Die Gewerkschaft Unia unterstützt die Iniative aktiv. Mehr über die Stossrichtung der Iniative erfahren Sie hier.
Das Kurzargumentarium und den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen.
MERCI! Die Unia dankt den 92'400 Bürgerinnen und Bürgern für die grossartige Unterstützung im Kampf gegen den Rentenklau
Es war eine gewaltige Nein-Welle in unserer Region: 77.6 Prozent Nein im Kanton Solothurn, 80.7 Prozent in der Stadt Biel, 77.5 im Verwaltungskreis Biel, 72.3 Prozent im Berner Seeland, sogar mehr als 82 Prozent Nein in Zuchwil und Derendingen. Solothurn war der Kanton mit der höchsten Ablehnung in der Deutschschweiz. Die bürgerlichen Sozialabbau-Parteien kassierten mit ihrer Rentenklau-Vorlage auch am Jurasüdfuss ein schallende Ohrfeige. Die massive Ablehnung der Rentensenkung in der beruflichen Vorsorge ist für die Mehrheit der Lohn- und Rentenabhängigen ein grosser und wichtiger Erfolg. Die Gewerkschaft Unia, die das Referendum ergriffen und angeführt hatte, dankt den 92'400 Bürgerinnen und Bürger in der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn für die grossartige Unterstützung an der Urne.
Unsere Medienmitteilung im vollen Wortlaut finden Sie hier
01/02 2010:Unia Regio-DV fordert sofortige Verlängerung der Kurzarbeit auf 24 Monate und Bekämpfung des zu harten FrankenDie Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn appellieren mit Nachdruck an die politisch Verantwortlichen, die Maximal-Dauer der Kurzarbeit unverzüglich von 18 auf 24 Monate zu verlängern. Die Nationalbank wird aufgefordert, den gegenüber dem Euro zu harten Franken mit allen Mitteln zu bekämpfen. Die Resolution der Unia-Delegierten im vollen Wortlaut und die Medienmitteilung zur DV finden Sie hier |



























































































































