Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel: Das muss nicht sein!
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Tausende von Jugendlichen finden keine Lehrstelle. Und die Glücklichen, welche eine Lehre abgeschlossen haben, haben Mühe einen Job zu finden.
Die Jugendarbeitslosigkeit nimmt drastisch zu!
Die Jugend hat die Nase voll! Wir wollen eine gute Ausbildung, genug Lehrstellen in allen Berufen und Regionen, gute Jobs und einen anständigen Lohn während und nach der Lehre. Die bürgerliche Mehrheit von Parlament und Bundesrat sowie die Wirtschaftsverbände behaupten, dass die Lage nicht dramatisch sei: Wer wolle, finde locker einen Platz. Und die wenigen Prozente junger Arbeitsloser könne man sicher abbauen mit der Senkung von LehrabsolventInnenlöhnen, der Aufheben des Jugendschutzes oder der Ausdehnung der Sonntagsarbeit, meinen sie…
Alles Quatsch! Wir akzeptieren es nicht, dass die wichtigsten Probleme der Jugend verharmlost werden: Erstens belegen die Fakten, wie dramatisch die Situation ist. Und zweitens gibt es zahlreiche Lösungsvorschläge, welche tatsächlich die Jugendarbeitslosigkeit senken können und zur Schaffung von mehr Lehrstellen beitragen.
An der Lehrstellenkonferenz vom 10.11.2005 haben sich die Sozialpartner und Bundesrat Deiss auf ein paar Massnahmen geeinigt. Sie sind zwar ungenügend, aber immerhin wird etwas getan. Und nun hat die bürgerliche Mehrheit des Bundesrats dieses Versprechen nicht einmal eingehalten und es abgelehnt, den Kantonen mehr Geld für die Schaffung von Ausbildungsplätzen zu sprechen! Das ist schlicht und einfach ein Skandal!
>> "Jung und arbeitslos?" Ratgeber zu Jugendarbeitslosigkeit

