Manor
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Unia-Einsatz lohnt sich
Gemeinsam mit den Manor-Angestellten setzt sich Unia engagiert für fortschrittliche Lohn- und Arbeitsbedingungen ein.
Zur Manor Gruppe gehören 72 Manor Warenhäuser, die Manora Restaurants sowie die Sportkette Athleticum und die Fly Möbelhäuser.
Die Warenhauskette Manor hat 2009 einen Umsatz von gegen 3 Milliarden Franken realisiert. Mit einem Marktanteil von circa 59% hat Manor die Führungsposition im Warenhaussektor.
Manor rühmt sich, ein traditionsreiches Unternehmen zu sein und gegenüber Coop und Migros im Detailhandel vergleichbare Löhne zu zahlen. Manor passte in der Vergangenheit die Mindestlöhne tatsächlich jeweils an die mit Coop ausgehandelten Mindestlöhne an. Dadurch, dass es aber bei Manor keinen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) gibt, können die Lohnansätze jederzeit einseitig wieder geändert werden und Kontrollen sind erschwert. Manor verweigert einen GAV samt sozialpartnerschaftlicher Zusammenarbeit.
Wir bleiben dran!
Denn Verbesserungen der Arbeits- und Lohnbedingungen sind auch bei Manor dringend nötig.
Zum Beispiel stellten Unia und die Arbeitsmarktkontrolle des Kantons Bern einen Verstoss gegen das Arbeitsgesetz bei Manor in Thun fest, als Ende 2008 und 2009 mehrere Personen bereits um 04.00 Uhr zur Arbeit aufgeboten wurden (dies, obschon keine Bewilligung des kantonalen Amtes vorlag und Manor diese wohl auch nicht bekommen hätte).
Oder als im Sommer 2008 in Burgdorf 32 Personen von der Manor-Schliessung betroffen waren. Dank der durch die Unia geführten Kampagne konnten für sämtliche Mitarbeitenden neue Stellen in anderen Manor-Filialen gefunden worden.
Zuletzt machte Manor negative Schlagzeilen wegen der missbräuchlichen Kündigung einer engagierten Gewerkschafterin in Genf. Diesen Fall zog Unia erfolgreich vor Gericht, das definitive Urteil steht aber noch aus.

