Le personnel de la fonderie
Osterwalder à Lyss donne à Unia un mandat de négociations étendu!
(4 février 2011 / 16h00) – Il y a deux semaines, la reprise du secteur Fonderie du groupe Osterwalder SA à Lyss par la fonderie Hegi SA à Oberburg était rendu public. Le personnel d’Osterwalder SA, venu nombreux à l’assemblée générale convoquée aujourd’hui, a décidé à l’unanimité de donner un mandat de négociations étendu au syndicat Unia.
Le syndicat Unia, région Bienne-Seeland / canton de Soleure a été chargé, d’une part, de prendre les mesures nécessaires contre la violation de l’obligation légale de consultation en cas de licenciement collectif et, d’autre part, de défendre les intérêts des travailleurs lors des négociations avec la direction de l’entreprise.
La reprise par Hegi SA entraînera, dès mai 2011, le transfert complet de la production de fonte d’Osterwalder SA de Lyss à Oberburg. Cette mesure concerne 31 personnes. Or selon le communiqué commun des deux entreprises, la fonderie Hegi reprend 20 des travailleurs touchés. Le personnel de Lyss est également scandalisé par les réductions de salaire annoncées. La société Hegi SA propose en effet aux personnes reprises un salaire plus bas, en dépit d’un plus long trajet professionnel et du surcroît de dépenses qui s’ensuit, ce qui est absolument inacceptable.
Unia exige par ailleurs, il faudra négocier un plan social d’un montant suffisant, afin d’atténuer pour le personnel les conséquences du rachat de leur entreprise.
Renseignements:
- Jesus Fernandez, responsable régional du secteur Industrie d’Unia, 079 231 60 05, jesus.fernandez(at)unia.ch
- Beat Jost, secrétaire régional d’Unia Bienne-Seeland / canton de Soleure, 079 658 01 69, beat.jost(at)unia.ch
Rote Karte für die Sozialabbauer: 92'400 Stimmen gegen den Rentenklau in der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn
Medienmitteilung
Sonntag, 7. März 2010
77.5 Prozent Nein im Kanton Solothurn, 77.5 Prozent in der Stadt Biel und 72.3 Prozent im Berner Seeland: Die bürgerlichen Sozialabbau-Parteien kassierten mit ihrer Rentenklau-Vorlage auch am Jurasüdfuss ein schallende Ohrfeige. Die massive Ablehnung der Rentensenkung in der beruflichen Vorsorge ist für die grosse Mehrheit der Lohn- und Rentenabhängigen ein grosser und wichtiger Erfolg. Die Gewerkschaft Unia, die das Referendum ergriffen und angeführt hatte, dankt den 92'400 Bürgerinnen und Bürger in der Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn für die grossartige Unterstützung an der Urne.
Das Abstimmungsergebnis ist an Deutlichkeit nicht zu übertreffen. Das Volk hat dem Sozialabbau der bürgerlichen Parteien und Politiker eine Abfuhr bereitet. Das Parlament muss jetzt die Konsequenzen ziehen: Ein Übungsabbruch bei der Revision der AHV- und Arbeitslosenversicherung ist nötig. Der Selbstbedienungsladen in der zweiten Säule muss jetzt geschlossen werden.
Die deutliche Ablehnung der Rentensenkung ist ein grosser Erfolg für alle Arbeitnehmenden und auch für die Gewerkschaft Unia. Gemeinsam mit der Konsumentenpresse hat die Unia im Dezember 2008 das Referendum gegen die Senkung des Umwandlungssatzes ergriffen, welches von zahlreichen Parteien und Organisationen unterstützt wurde.
Jetzt Übungsabbruch beim Abbau bei AHV und Arbeitslosenversicherung!
Das Abstimmungsergebnis macht definitiv klar: Ein Abbau bei der sozialen Sicherheit kommt nicht in Frage. Die Arbeitnehmenden akzeptieren nicht, dass die Manager und Aktionäre bereits wieder an der Sonne sitzen und Gewinne scheffeln, während die Arbeitnehmenden die Krise mit Leistungskürzungen ausbaden sollen. Der Volkswille muss respektiert werden. Das heisst:
- Kein erneuter Rentenklau bei der AHV. Das Parlament muss die Abbauübung der 11. Revision abbrechen.
- Kein Abbau in der Arbeitslosenversicherung auf dem Buckel von Arbeitnehmenden, die ihre Stelle verloren haben, sowie der Jungen und ihrer Familien.
In beiden Fällen würde die Gewerkschaft Unia den Abbau mit einem Referendum bekämpfen.
Es braucht vielmehr eine Reichtums- und Bonisteuer, welche die Verursacher und Profiteure der Krise zur Kasse bittet und einen Mindestlohn, der in der Schweiz sicherstellt, dass die Menschen von ihrer Arbeit leben können.
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Die berufliche Vorsorge ist kein Selbstbedienungsladen
Mit dem Selbstbedienungsladen in der beruflichen Vorsorge muss aufgeräumt werden:
- Die Verwaltungs- und Anlagekosten müssen massiv gesenkt werden. Statt Mitesser zu mästen, muss das Geld den Versicherten zugute kommen.
- Die 2. Säule ist eine Sozialversicherung und kein Renditeobjekt. Private Gewinne der Versicherungen müssen untersagt werden.
- Es muss verhindert werden, dass skrupellose Berater die Pensionskassen in spekulative Abenteuer stürzen: Hedgefounds und ähnliche Spekulationsvehikel haben in einer Sozialversicherung nichts verloren.
- Es braucht eine Aufsichtsbehörde, welche ihre Aufgaben wahrnimmt. Die FINMA ist zu stark mit den Versicherungen verknüpft und hat versagt.
Grosser Einsatz von Unia-Mitgliedern war entscheidend
Über Tausend Unia-Mitglieder haben sich aktiv an der Abstimmungskampagne beteiligt. Sie haben 250'000 Rentenklaurechner und mehrere Hunderttausend Flugblätter verteilt und zahlreiche Aktionen organisiert. Ihr Einsatz war entscheidend. Denn die Unia und ihre Mitstreiter hatten mehr als zehnmal weniger finanzielle Mittel für die Abstimmungskampagne, als die Befürworter. Auf diese aktiven Mitglieder kann Unia auch bei weiteren Abstimmungskampagnen zählen.
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<h1>Für weiter Rückfragen: </h1>
- Beat Jost, Leiter Unia Region Biel-Seeland / Kanton Solothurn, Mobile 079 658 01 69
- Daniel Hügli, Leiter Unia Sektion Biel-Seeland, Mobile 079 833 40 66
- Markus Baumann, Leiter Unia Sektion Kanton Solothurn, Mobile 079 435 64 47
- Jesus Fernandez, Leiter Unia Standort Olten, Mobile 079 231 60 65
Unia-Delegierte fordern: Kurzarbeit verlängern, harten Franken bekämpfen!
Grenchen, 30. Januar 2010 - Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland / Solothurn-Olten übten am Samstag an der Delegiertenversammlung in Grenchen SO harte Kritik an der weitgehenden Untätigkeit der Bundes- und Kantonsbehörden gegenüber der Krise. Die Industrieregion am Jurasüdfuss leidet seit Monaten massiv unter dem wirtschaftlichen Einbruch. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution werden vorab zwei Hauptforderungen erhoben: Die sofortige Verlängerung der maximalen Kurzarbeit von 18 auf 24 Monate und die Bekämpfung des zu harten Frankens durch die Nationalbank.
Kantone müssen sich für die Verlängerung der Kurzarbeit stark machen
Dank der Kurzarbeit sind in der gegenwärtigen Krise viele Stellen erhalten geblieben. Bald werden jedoch zahlreiche Unternehmen die neue Obergrenze von 18 Monaten erreichen. Damit die Betriebe weiterhin auf Kurzarbeit setzen und damit Stellen – und so auch wichtiges betriebliches Know-how - erhalten können, ist eine nochmalige Verlängerung auf 24 Monate notwendig. Aus Gründen der Planungssicherheit in den Firmen braucht es dazu jetzt einen raschen Entscheid des Bundesrates und kein zusätzliches Anhörungsverfahren, wie es vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) erst diese Woche eingeleitet wurde. Die Unia-Delegierten rufen in der Resolution die Kantonsregierungen auf, sich aktiv beim Bundesrat für eine unverzügliche Verlängerung der Kurzarbeits-Dauer zu engagieren.
Nationalbank muss Frankenaufwertung entschieden bekämpfen
Mit ihrer Ankündigung kurz vor Weihnachten, nur noch bei starker Aufwertung des Frankens zu intervenieren, gefährdet die Schweizerische Nationalbank zusätzliche Arbeitsplätze in der Exportindustrie. Wenn die Nationalbank am Devisenmarkt nicht stärker gegen die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro interveniert, werden gemäss Schätzungen des SGB-Chefökonomen Daniel Lampart schon dieses Jahr 4400 zusätzliche Arbeitsstellen in der Schweizer Exportindustrie verloren gehen. Bis 2011 würden es bereits 7300 Stellen sein. Die Unia-Region Biel-Seeland / Solothurn Olten fordert, dass die Nationalbank in bewährter Tradition den Franken gegenüber dem Euro auf einem Wert von spürbar über 1.50 Fr./Euro hält.
Unia-Co-Präsident Andreas Rieger ruft zum Nein gegen den Rentenklau auf
In einem Schwerpunkt-Referat zeigte Andreas Rieger, der Co-Präsident der Unia Schweiz, an der DV, wie unsozial und ungerechtfertigt die geplante Senkung des BVG-Umwandlungssatzes ist. Während die Versicherungen und Banken mit dem Pensionskassengeschäft hohe Renditen und riesige Summen an Beratungshonoraren einstreichen, wolle man nun ausgerechnet die Pensionsrenten massiv kürzen. Gegen diesen Angriff auf die Altersvorsorge brauche es an der Volksabstimmung vom 7. März ein starkes Nein. Rieger votierte gleichzeitig dafür, dass die lange Zeit vernachlässigte AHV – das beste Sozialwerk der Schweiz – wieder ins Zentrum der Rentenpolitik rücken müsse. Riegers Appell: Den Rentenklau stoppen und die AHV stärken!
Die Unia ist ab Herbst 2010 wieder in Grenchen präsent
Nach dem Neustart vor einer Woche in Olten arbeitet die Unia bereits am nächsten Comeback. Im Zentrum der Industrie- und Uhrenstadt Grenchen wird im Herbst 2010 wieder ein Sekretariat eröffnet. Das neue Sekretariat wird vollzeitlich mit mindestens vier Mitarbeitenden betrieben und bietet von der Rechtsberatung bis zur Arbeitslosenkasse alle Dienstleistungen der Unia an. Die Delegierten haben Samstag ein entsprechendes Betriebskonzept gutgeheissen.
► Die Krisen-Resolution der Unia-Delegierten im vollen Wortlaut finden Sie hier
Für Rückfragen steht zur Verfügung:
Beat Jost, Leiter der Unia Region Biel-Seeland / Solothurn – Olten
Mobile +41 79 231 60 05 / E-Mail: beat.jost(at)unia.ch

