Für eine soziale Migros



 

Die Migros rühmt sich ihrer genossenschafltichen Tradition und beruft sich auf Gottlieb Duttweilers Erbe. Die Gewerkschaft Unia setzt sich mit ihren Mitgliedern dafür ein, dass Migros ihren Wurzeln wirklich treu bleibt.

 

Wir erinnern die Migros-Verantwortlichen mit Nachdruck an folgendes Zitat von Gottlieb Duttweiler: «Die Löhne wie auch die Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zu der Arbeiter- und Angestelltenschaft müssen vorbildlich sein.»

 

Mit unseren Forderungen wollen wir fortschrittliche Lohn- und Arbeitsbedingungen für alle Angestellten der Migros und ihrer Unternehmen erreichen oder verteidigen.

 

Dank des steten gewerkschaftlichen Drucks konnten im letzten Jahrzehnt zwar wichtige Verbesserungen wie höhere Mindestlöhne durchgesetzt werden. Doch das ist keineswegs genug. So müssen die Löhne weiter angehoben werden. Aktuell bleibt etwa auch nach Jahren individueller Lohnerhöhungen die Forderung nach generellen Lohnerhöhungen für alle. Unhaltbar ist auch die Unterschreitung der Mindestlöhne in einzelnen Regionen.

 

Handlungsbedarf besteht zudem auch bei der Umsetzung von Lohngleichheit Frau/Mann für gleichwertige Arbeit. Zudem müssen bei Migros die Gewerkschaftsrechte gestärkt werden.

 

 
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Gottlieb Duttweiler sagt:

 

«Die Löhne wie auch die Arbeitsbedingungen und das Verhältnis zu der Arbeiter- und Angestelltenschaft müssen (…) vorbildlich sein.»

 

«Mit meinem früheren oder späteren Ausscheiden wird eine Verschiebung der Grundkraft unserer genossenschaftlichen Unternehmungen eintreten, ... der dynamische Kräfteanteil wird zurückgehen.»