Mindestlohn-Initiative

Stopp mit den Tieflöhnen! Mindestlohn jetzt!

400'000 Menschen in der Schweiz verdienen bei einer Vollzeitbeschäftigung weniger als 4'000 Franken im Monat. 70% davon sind Frauen. Frauen sind in den Tieflohnbranchen deutlich in der Überzahl. Viele dieser Frauen müssen sich zudem mit einer Teilzeitbeschäftigung zufrieden geben.

 

Mit einem derart niedrigen Lohn ist finanzielle Unabhängigkeit nicht mehr möglich. Diese niedrigen Frauenlöhne haben auch Auswirkung auf das Familienbudget, auf die Finanzierung der Sozialversicherungen und der öffentlichen Einrichtungen. Zudem werden die Frauen ein weiteres Mal bestraft, wenn sie Sozialversicherungsleistungen oder ihre Altersrente beziehen.

4'000 Franken monatlich, mindestens!

Die Unia will den Skandal der Tieflöhne nicht hinnehmen. Die Tieflöhne verursachen soziale Ungleichheiten. Zudem setzen die Tieflöhne die höheren Löhne immer stärker unter Druck. Deshalb hat die Gewerkschaft Anfang dieses Jahres die Volksinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn lanciert.

 

Die Initiative verlangt einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde (4'000 Franken pro Monat x12 bei einer 42 Stundenwoche). Die Initiative unterstützt zudem die Regelung von höheren Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen.

 

Bestellen Sie Unterschriften-Bögen für die Mindestlohn-Inititiative.