Neuer Gesamtarbeitsvertrag der Schweizer Uhrenindustrie
Am 25. Oktober, haben die Verantwortlichen der Gewerkschaft Unia und des Arbeitgeberverbands der Schweizer Uhrenindustrie (Convention Patronale CP) den neuen, zwischen 2005 und 2006 ausgehandelten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterschrieben. Er tritt am 1. Januar 2007 in Kraft und bringt den rund 35'000 Arbeitnehmern und 400 Unternehmen, die ihm angeschlossen sind, deutliche Verbesserungen. In ihren Stellungnahmen unterstrichen Jean-Claude Rennwald, Mitglied der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia, und CP-Präsident Jean Cavadini die Bedeutung der Sozialpartnerschaft.
Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) enthält in folgenden Bereichen Neuerungen und Verbesserungen:
- Mehr im Portemonnaie am Monatsende
- Verbesserung bei der Frühpensionierung
- Bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie
- Temporärarbeit: Stopp den Missbräuchen
Ende August zog bereits die Konferenz der Uhrenindustrie der Gewerkschaft Unia, das Basisparlament der Unia-Mitglieder der Branche, insgesamt eine positive Bilanz der Verhandlungen und stimmte dem Vertrag klar zu.
All diese Fortschritte wären ohne die Gewerkschaft Unia und ihre Mitglieder nicht möglich gewesen. Wenn nicht Frauen und Männer gemeinsam während vieler Jahre für soziale Verbesserungen gekämpft hätten, gäbe es weder in der schweizerischen Uhren- und Mikrotechnikindustrie noch in anderen Branchen einen GAV.
