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Pakt für eine produktive Schweiz
Ein Kreditmodell für den ökosozialen Umbau – so sichern wir den Werkplatz.
Was die Gewerkschaft Unia heute der Öffentlichkeit, den Sozialpartnern und der Politik vorschlägt, ist mehr als nur ein Instrument gegen die Wirtschaftskrise. Kurzfristig geht es darum, mit einem Produktionsfonds möglichst viele Arbeitsplätze zu retten und den ökosozialen Umbau anzustossen. Mit diesem einfachen und schnellen Instrument schaffen wir rasch neue, nachhaltige Arbeitsplätze. Zugleich nutzen wir die Chancen von «Greentech» und gehen die drängenden ökologischen Probleme an. Den Vorschlag für einen Produktionsfonds verbinden wir mit den Überlegungen für eine produktive Schweiz.
Unterwegs zur nächsten Krise
Prognostiker, Wirtschaftsverbände und ihre Medien rufen bereits das Ende der Krise aus. Für viele Beschäftigte in der Industrie, aber auch in den Dienstleistungen, beginnt die Krise aber erst. Auch wenn seit Anfang 2010 die Arbeitslosenzahlen wieder zurückgegangen sind, werden immer mehr Menschen ausgesteuert und erscheinen in keiner Arbeitslosenstatistik mehr. Die Jugendarbeitslosigkeit bleibt weiterhin viel zu hoch ebenso wie die Arbeitslosigkeit für Teilzeit Arbeitende.
Der Bundesrat und das Parlament halten dennoch hartnäckig an ihren Kürzungsvorschlägen bei den Sozialversicherungen fest - vor allem bei der Arbeitslosenversicherung und der AHV. Eine erneute Rentensenkung bei der Pensionskasse hat das Schweizer Stimmvolk deutlich abgelehnt .
Statt Impulse zu geben, zerstört der Bundesrat mit seiner Politik weiterhin Arbeitsplätze: Mit dem geplanten Abbau bei den Sozialversicherungen, mit den angekündigten Sparübungen im Staatshaushalt und dem ungenügenden Ausgleich von Prämienerhöhungen (Krankenkassen) entzieht er der Volkswirtschaft Kaufkraft in Milliardenhöhe.
(Die ausführlichen Texte und Dokumentationen stehen in den untenstehenden PDF-Dokumenten zum Download zur erfügung. )


