Petition Petroplus: Arbeitsplätze retten!

Die Petroplus-Gruppe, Eigentümerin der Raffinerie in Cressier (NE) ist in grossen Schwierigkeiten: Die Partnerbanken - darunter die UBS und die Credit Suisse - haben alle Kreditlinien des Unternehmens in der Höhe von 1 Milliarde Dollar blockiert. Diese Entscheidung gefährdet europaweit Tausende von Arbeitsplätzen. Wird in den kommenden Tagen keine Lösung gefunden, könnten auch in Cressier rund 260 Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Weitere rund 250 Arbeitsplätze bei diversen Zulieferern in der Region sind in Gefahr. 

Die Gewerkschaft Unia und die Unterzeichnenden fordern:

  • Persönliche Intervention von Bundesrat Johann Schneider-Ammann
    Bundesrat Johann Schneider-Ammann soll - wie andere europäische Wirtschaftsminister - persönlich bei den Partnerbanken von Petroplus intervenieren, damit die Kreditlinien wieder freigegeben werden und eine Lösung gefunden werden kann. 
  • Garantie von Arbeitsplätzen und Löhnen
    Der Kanton Neuenburg und die Eidgenossenschaft sollen sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen und die Zahlung der Gehälter der kommenden Monate garantieren.
  • Besteuerung auf europäischer Ebene von raffinieren Produkten aus Ländern, welche die Umweltstandards nicht erfüllen
    Anders als raffinierte Produkte aus Asien oder Zentralasien gelten in europäischen Raffinerien strengere Umweltnormen und Sicherheitsstandards. Europa muss daher Produkte, welche die Umweltstandards nicht erfüllen, mit Importzöllen belegen.
  • Versorgungssicherheit und Schonung der Ressourcen
    Die Behörden müssen eine Politik verfolgen, welche die Versorgungssicherheit mit raffinierten Produkten gewährleistet. Mit knappen Ressourcen muss möglichst schonend umgegangen werden. Dazu gehört auch, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten und damit die Umwelt möglichst wenig zu belasten.

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