Protest-Fest bei Studer Revox

Arbeitsniederlegung bei Studer Regensdorf

22. September 2009, Regensdorf

 

Die als Studer Revox bekannt gewordene Studer Professional Audio GmbH in Regensdorf ist bedroht: Die Produktionsstätten des zum multinationalen Infotainment-Konzern Harman gehörenden Schweizer Traditionsbetriebes sollen nach England verlagert werden. Bereits sind 35 von 100 Mitarbeitenden entlassen worden.

 

Obwohl  Studer bei der Entwicklung und Herstellung von High-Tech-Studioeinrichtungen weltweit führend ist und sogar in der Krise hoch profitabel wirtschaftet, droht  dem traditionsreichen Schweizer Industrieunternehmen damit das Aus in Regensdorf. Die Belegschaft will sich diesen Kahlschlag aber nicht gefallen lassen und kämpft um den Erhalt der 100 Arbeitsplätze. Sie legt morgen Nachmittag ab 14 Uhr für drei Stunden die Arbeit nieder und lädt zum Fest auf dem Firmengelände in Regensdorf ein.

 

Für Rückfragen:

Roman Burger, Sektionssekretär Zürich Unia

Max Chopard-Acklin, Leiter Unia Industrieteam

Hans Hartmann, Mediensprecher Unia

 

Datei Sprache Beschreibung Dateigrösse
090922_Praesentation__Protest.ppt D Präsentation Medienkonferenz 739 KB
Beitrag_Chopard.doc D Redebeitrag von Max Chopard 121 KB
Factsheet_Chronologie.pdf D Chronologie 24 KB
Factsheet_Harman.pdf D Factsheet 32 KB
Fragekatalog.doc D Fragekatalog 28 KB
Resolution_StuderEgensdorf.doc D Resolution 31 KB

Ablauf „Protest-Fest“ Studer

 

14:00 Uhr

  • Aktion wird mit Sirenen/Hupe eingeläutet, Belegschaft kommt mit Transparent nach draussen. Studer-Band spielt.
  • Statements von Mitarbeitenden

14:30 Uhr

  • Medienkonferenz mit 2 Vertretern der Belegschaft

ca. 15:15 Uhr

  • Reden von Unia, Gemeindepräsidentin und 3-4 Leuten aus der Belegschaft – die Personen werden jeweils von der Moderation angekündigt
  • Robi erklärt sein Comic
  • Konzert Studer-Band, Teil 2
  • Anschliessend Ballon-Aktion und Gruppenfoto mit Transparent

ca. 16:30 Uhr

  • Versammlung mit Verabschiedung einer Resolution an Harman: sofortiger Stopp der Verlagerung und Aufnahme von Verhandlungen gefordert