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Damit Spar nicht weiter beim Personal spart

Vor rund 20 Jahren hat Spar Schweiz die Lizenz von der internationalen Spar Zentrale in Amsterdam erworben. Die Spar-Gruppe Schweiz ist im Mehrheitsbesitz der Familie Leuthold und führt 155 Spar- und Eurospar-Märkte sowie acht TopCC-Cash-&-Carry-Märkte.

 

Bezüglich Lohn- und Arbeitbedingungen besteht bei Spar Schweiz grosser Nachholbedarf. Damit Spar nicht weiterhin beim Personal spart, ist es wichtig, dass genügend Angestellte Gewerkschaftsmitglied werden. Denn auch hier gilt: Je mehr Beschäftigte gewerkschaftlich organisiert sind, desto mehr kann erreicht werden!

 

Gegen Missstände und schlechte Arbeitsbedingungen haben sich im April/Mai 2009 20 Verkäuferinnen des Spar-Tankstellenshops in Heimberg Thun erfolgreich gewehrt. Die Angestellten mussten infolge Personalabbaus um einen Drittel Überstunden leisten. Die Ladenöffnungszeiten wurden illegal verlängert. Bei krankheitsbedingtem Ausfall wurden nicht alle Krankheitstage voll ausbezahlt. Die Verkäuferinnen haben das nicht mehr hingenommen und mit Unterstützung der Unia gehandelt, ganz nach dem Motto: „Spart ihr bei uns, dann streiken wir beim Spar!“

 

Der Streik der SPAR-Angestellten hat sich gelohnt!