1. November: Ein Monat vertragsloser Zustand im Bauhauptgewerbe
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Medienkonferenz der Gewerkschaften Unia und Syna
30. Oktober, 10.30-11.30 Uhr im Volkshaus Zürich (Stauffacherstrasse 60)
Streiks auf den Zürcher und Basler Baustellen
Die Gesundheit von 100'000 Arbeitnehmenden steht auf dem Spiel. Die Bauleute setzen ihren Kampf fort.
Wegen der einseitigen Kündigung des Landesmantelvertrages (LMV) durch den Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) herrscht auf dem Bau seit dem 1. Oktober ein vertragsloser Zustand. Ohne Vertrag aber droht eine massive Zunahme der bereits heute schon überdurchschnittlichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken in dieser Branche. Dagegen und gegen das zunehmende Lohn- und Sozialdumping müssen sich die Bauleute wehren.
Die Gewerkschaften setzen sich engagiert für eine rasche Lösung des Konflikts ein und haben bereits verschiedene Lösungsvorschläge unterbreitet. Da der SBV aber bisher eine Verhandlungslösung blockiert, sind nach den Warnstreiks bei der Neat sowie in Bern, Genf und Neuenburg weitere Streikaktionen nötig geworden. Am 1. November streiken daher die Bauleute in Zürich und Basel.
Kontakt:
Hans Hartmann, Co-Leiter Abteilung Kommunikation und Kampagnen Unia
Prisca Widmer, Leiterin Kommunikation Syna

