Detailhandel

Die Gewerkschaft im Detailhandel

Mit rund 14 000 Mitgliedern ist die Gewerkschaft Unia die grösste Gewerkschaft im Detailhandel. Als Vertragspartnerin des Gesamtarbeitsvertrages Coop – aber auch aller bestehenden allgemeinverbindlichen lokalen Branchen-Gesamtarbeitsverträge – setzt sich die Unia für bessere Arbeitsbedingungen ein.

Mitsprache und betriebliche Verankerung

Die Unia ist mit rund 14'000 Mitgliedern die stärkste gewerkschaftliche Kraft im Detailhandel und bei den Beschäftigten im Betrieb gut verankert. Die Unia-Mitglieder des Detailhandels bestimmen in diversen Gremien die Strategie und die Ziele der Gewerkschaft für die Branche.

Bessere Löhne für Frauen und Männer

Frauen verdienen im Detailhandel auch für vergleichbare Arbeit weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Dies obwohl Gesetz und Verfassung gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit vorschreibt. Die Unia unterstützt ihre Mitglieder mit Lohngleichheitsklagen und fordert generell bessere Löhne für alle.

Gesunde und planbare Arbeit

Lange Arbeitstage, immer mehr Abendarbeit und selten einen Samstag frei – das ist der Alltag im Verkauf. Hinzu kommen häufig Arbeitsplätze ohne Tageslicht. Solche Arbeitsbedingungen machen krank. Dagegen wehrt sich die Gewerkschaft Unia und fordert gesunde und planbare Arbeit.

Für eine gute Aus- und Weiterbildung

Die Arbeit im Detailhandel ist hart. Sie braucht mehr Anerkennung und Perspektiven. Aus- und Weiterbildung sind die Schlüssel für gute Arbeit. Der Detailhandel als grösste Ausbildnerin von Lernenden hat alles Interesse an einer guten Berufsbildung. Die Unia setzt sich für mehr Investitionen in die Bildung ein.