Löhne

Für faire Löhne und gute Mindestlöhne

Die Unia setzt sich für faire Löhne und für Lohnerhöhungen für alle ein. Die Arbeit im Detailhandel – mehrheitlich Frauenberufe – wird häufig unterschätzt. Daher ist die Aufwertung dieser Arbeit wichtig. Dazu gehören eine gute Ausbildung und faire Löhne. Im Bereich der Mindestlöhne konnten bei Coop wichtige Fortschritte erreicht werden.

Erfolge bei den Mindestlöhnen

Erfolgreich setzt sich die Unia für gute Löhne ein. Dank erfolgreicher Kampagnen konnten die Mindestlöhne deutlich verbessert werden. Gegenüber 2006 wurden die Mindestlöhne rund 12 Prozent angehoben. Noch im Jahre 2000 betrugen die tiefsten Löhne in einzelnen Regionen gegen 2600 Franken. Inzwischen regelt der Gesamtarbeitsvertrag schweizweit folgende Mindest- bzw. Referenzlöhne:

  • Angestellte an-/ungelernt: 3900 Franken
  • zweijährige Ausbildung: 4000 Franken
  • dreijährige Ausbildung: 4100 Franken
  • vierjährige Ausbildung: 4200 Franken

(jeweils 13 Monatslöhne)

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Gemäss Gesetz und Verfassung haben Frauen und Männer das Recht auf «gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit». Die Unia kämpft seit langem für die Realisierung der Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern und die Überprüfung des Coop-Lohnsystems auf deren Einhaltung.
Zudem ist die Aufwertung und Anerkennung der Tätigkeiten im Verkauf wichtig. Vor allem die Anerkennung von Berufserfahrung ist dabei von Bedeutung. Die Unia engagiert sich für eine starke Aus- und Weiterbildung.

Lohnanpassungen für alle

Die Unia verhandelt als Vertragspartnerin mit Coop jährlich über Lohnanpassungen. Die Unia fordert Lohnanpassungen für alle Mitarbeitenden und konnte dabei einige Erfolge verbuchen. Die Lohnrunden der letzten Jahre hatten mehrheitlich generelle und strukturelle Lohnanpassungen zur Folge. So konnten für tiefere Löhne und insbesondere auch für Frauen gute Lohnanpassungen erkämpft werden.