Uber

Was ist Uber?

Uber ist wie Taxidienstleister/innen im Personentransport tätig, arbeitet aber mit nichtberuflichen und unterversicherten Fahrer/innen. Dazu unterhält Uber mehrere App-Angebote, über die Kund/innen Fahrten buchen können.

Geschäftsmodell Uber

In der Uber-Welt müssen Arbeitnehmer/innen flexibel sein, sämtliche Verantwortung für ihr wirtschaftliches Überleben selbst übernehmen und stehen gleichzeitig in grosser Abhängigkeit zu ihrem Arbeitgeber, der nach Belieben die Spielregeln für die Branche diktiert.

Uber rüstet die Fahrer/innen mit der Software aus, vermittelt Fahrten, schreibt über die App den Fahrtweg vor, setzt die Preise fest, schreibt Verhaltensregeln vor, kassiert das Geld und zahlt die Fahrer/innen aus. 25 Prozent des Fahrtpreises behält das Unternehmen als lukrative Kommission für sich. Fahrer/innen können jederzeit von Uber ohne Einhaltung von Fristen von der App gesperrt, also arbeitsrechtlich gesehen entlassen werden.

Uber weigert sich, seine Fahrer/innen als Angestellte zu betrachten, und zahlt beispielsweise keine Sozialversicherungsbeiträge. Das ist illegal und fördert die Scheinselbständigkeit. Sowohl die SUVA als auch ein Rechtsgutachten von Prof. Kurt Pärli (Universität Basel) haben festgehalten, dass Uber als Arbeitgeber an die entsprechenden Pflichten gebunden ist.

Haltung der Unia

Die Unia fordert die Behörden auf, den Gesetzen Geltung zu verschaffen. Uber muss seine Pflichten als Arbeitgeber einhalten. Solange das Unternehmen gezielt Gesetze bricht, müssen die Uber-Apps in der Schweiz gesperrt werden.