Uhren- und Miktrotechnikindustrie

Uhren- und Miktrotechnikindustrie

Die Uhrenindustrie hat einen starken Aufschwung erlebt. Ein hoher Anteil der Unternehmen (70,3%) und der Beschäftigten (86,3%) sind Gesamtarbeitsverträgen (GAV) unterstellt, deren Bestimmungen verbindlich sind und weitgehend eingehalten werden.

Uhrenindustrie: Markante gewerkschaftliche Entwicklung.

Die Unia hat in der Uhrenindustrie viele Mitglieder. Dank dieser starken gewerkschaftlichen Präsenz in den Unternehmen konnten die Gesamtarbeitsverträge (GAV) verbessert werden:

  • Höhere Mindestlöhne
  • Frühzeitige Pensionierung
  • Arbeitgeberbeitrag an die Krankenkassenprämien

Wo es Verbesserungen braucht

Trotz besserer Arbeitsbedingungen gibt es weiterhin Bereiche, welche die Arbeitnehmenden belasten und in denen sich die Unia zusammen mit den Angestellten der Uhrenindustrie für Verbesserungen einsetzt:

  • Arbeitsstress
  • Reallohnerhöhungen
  • Personalvertretung
  • Stärkung der Position von Gewerkschaftsdelegierten

Mehr GAV in der Uhrenbranche

Neben dem grössten GAV für die Uhrenindustrie gibt es in der Branchen zwei weitere GAV:

  • GAV mit dem «Verband deutschschweizerischer Uhrenfabrikanten» (VdU), der einen Teil der deutschen Schweiz abdeckt
  • Firmenvertrag MPS (Micro Precision Systems) in Biel und Bonfol

Aus- und Weiterbildungen mit Prevhor

Die Stiftung Prevhor gewährt Beiträge an die Aus- und Weiterbildungen von Beschäftigten in der Uhrenindustrie. Jedes Gewerkschaftsmitglied der Branche (GAV-unterstellte Firmen) erhält bei Aufgabe der Erwerbstätigkeit von der Stiftung eine Kapitalabfindung.