JA zur erleichterten Einbürgerung 3. Generation!

Fünf Kinder rennen lachend auf ihrem Weg in den Kindergarten.

Geboren in der Schweiz. Wie ihre Eltern

Am 12. Februar 2017 haben sich die Schweizer Stimmberechtigten für die erleichterte Einbürgerung der 3. Generation ausgesprochen. Die Unia ist erfreut über dieses klare und deutliche Zeichen! Für die Unia ist dieser Schritt längst überfällig und eine Selbstverständlichkeit: Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind stark mit der Schweiz verbunden – es ist an der Zeit, dass wir ihnen die Hürden zur Erlangung des Schweizer Passes senken.

Ein selbstverständlicher und längst überfälliger Schritt

Kinder und junge Erwachsene, deren Grosseltern in die Schweiz eingewandert sind, gehören zu uns: Sie spielen mit uns im Fussballclub, gehen mit uns in den Kindergarten und in die Schule. Sie sind bereits gebürtige Aargauer/innen, Berner/innen, Walliser/innen und Zürcher/innen – nur ohne Schweizer Pass. Mit der erleichterten Einbürgerung für die dritte Generation tragen wir dieser schon heute gelebten Realität endlich Rechnung.

Weiterhin (zu) hohe Hürden

Mit der Vorlage können jährlich rund 2‘000 Kinder und Jugendliche erleichtert eingebürgert werden. Sie müssen einen Antrag stellen und zahlreiche Kriterien erfüllen: Mindestens ein Grosselternteil muss in die Schweiz eingewandert sein. Und mindestens ein Elternteil muss eine Niederlassungsbewilligung erworben, zehn Jahre in der Schweiz gelebt und fünf Jahre hier die obligatorische Schule besucht haben. Das sind weiterhin (zu) hohe Hürden.

Die erleichterte Einbürgerung ist im Interesse der Demokratie

Mit der neuen Regelung kann die Einbürgerung jedoch (jedoch streichen) viel rascher erfolgen als bisher und auch die kantonal unterschiedlich langen Wohnsitzfristen fallen weg. Damit haben sie viel schneller die gleichen Rechte – so können auch sie mitbestimmen und in die Schweiz aktiv mitgestalten! Das ist wichtig, denn es ist im Interesse jeder Demokratie, dass sich möglichst viele Menschen einbürgern lassen, um so möglichst alle Bewohner/innen als mündige, aktive Bürger/innen zu gewinnen! Deshalb wird sich die Unia weiterhin dafür einsetzen, dass die Hürden für die Einbürgerung weiter gesenkt werden.