Faires Bauen

Baustelle

Qualität statt Dumping und Dauerstress

Die Bauwirtschaft in der Schweiz befindet sich zunehmend in Schieflage. Statt Fairness, Qualität und Beständigkeit dominieren immer wie mehr Dumping, prekäre Arbeit und Dauerstress. Mit der Kamapgne „Faires Bauen“ will die Unia einen Beitrag zu einer fairen und stabilen Baubranche leisten.

Gemeinsam mit den Bauarbeitern lanicerte die Gewerkschaft Unia die Kampagne «Faires Bauen». In einem ersten Schritt weisen die Bauarbeiter mit einem wegweisenden Manifest auf die Probleme auf dem Bau hin und zeigen, welche Veränderungen es braucht.

Von Bauarbeitern für den Bau

Das Manifest wurde von den Bauarbeitern an ihrer Berufskonferenz im Juni erarbeitet.
Es weist auf die wachsenden Probleme im Baugewerbe hin und soll die verschiedenen Beteiligten der Branche sensibilisieren. Die Kampagne richtet sich an Bauarbeiter, Poliere und Baukader, aber auch an Baumeister und Bauherr/innen, die sich für eine faire und gesunde Baubranche einsetzen wollen.

Unsere Zukunft: Faires Bauen

Die Bauarbeiter legen in ihrem Manifest unter anderem folgende Grundsätze fest:

  • Dumping-freie Baustellen: Es braucht eine Begrenzung der Temporärarbeit sowie wirksame Instrumente gegen Lohndumping.
  • Gutes Bauen und Qualität brauchen Zeit. Bauherren – insbesondere die öffentliche Hand – müssen ihre Verantwortung wahrnehmen und realistische Termine akzeptieren.
  • Wir arbeiten fürs Leben. Es braucht Arbeitszeitmodelle, die Arbeit und Freizeit ins Gleichgewicht stellen.
  • Schlechtwetter gefährdet unsere Gesundheit Es braucht klare Kriterien für die Arbeitseinstellung, wenn das Wetter gefährlich wird.