Internationales Engagement

Internatioales Engagement der Unia - Demo vor dem FIFA-Hauptsitz, gefordert wird die Einhaltung wichtiger Arbeitnehmerrechte in Katar. Foto: Flurin Bertschinger/Ex-Press

Unia für internationale Solidarität

Das Engagement der Unia für die internationale Solidarität ist vielfältig:

Schwerpunkte der europäischen Aktivitäten

Auf europäischer Ebene ist die Unia den europäischen Branchenverbänden angeschlossen. Die Unia beteiligt sich auch an den Aktivitäten des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB).

Das soziale Europa ist in den letzten Jahren stark unter Druck gekommen. Das Hauptaugenmerk der Unia richtet sich deshalb auf

  • eine europäische Mindestlohnpolitik.
  • eine gemeinsame Aktion gegen Lohndumping, um den Grundsatz «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort» durchzusetzen.
  • einen grossen Investitionsplan für Europa.

Ein wichtiger Platz kommt auch der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Gewerkschaften und der Arbeit in den europäischen Betriebsräten zu.

Schwerpunkte der internationalen Aktivitäten

Auf internationaler Ebene pflegt die Unia eine lange Tradition des Engagements. In erster Linie in den internationalen Branchenverbänden (IndustriALL, BHI, UNI und weiteren) und über den Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) im internationalen Gewerkschaftsbund (IGB).

Die wichtigsten Handlungsfelder der Unia sind:

  • Kampagnen für Menschen- und Gewerkschaftsrechte, die in zahlreichen Ländern durchgeführt werden. Die Kampagnen werden mit Lobbyarbeit bei den internationalen Institutionen gekoppelt, wie zum Beispiel der internationalen Arbeitsorganisation (IAO) oder der Weltbank.
  • Zusammenarbeitsprojekte und Kampagnen mit anderen Gewerkschaften, um die Gewerkschaftsbewegung weltweit zu stärken und die Forderung nach menschenwürdiger Arbeit voranzutreiben. Ein positives Beispiel dafür sind die Kampagnen anlässlich von grossen Sportereignissen.
  • Rahmenvereinbarungen mit multinationalen Unternehmen, um die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der IAO durchzusetzen.

Wir pflegen die Zusammenarbeit mit vielen Nichtregierungsorganisationen (NGO) und sozialen Bewegungen. Die meisten dieser Organisationen beteiligen sich am Weltsozialforum. Unsere Vision ist eine solidarische Schweiz in einem sozialen Europa sowie eine Globalisierung, die auf Nachhaltigkeit beruht.