Resolutionen und Reden

Einzelne Reden und die angenommenen Resolutionen sind diese auf dieser Seite veröffentlicht und stehen als Download zur Verfügung. 

Reden

  • Rede von Vania Alleva zur Wiederwahl als Präsidentin der Unia«Die Unia ist kein Selbstzweck. Wir beziehen unseren Sinn nicht aus der Profitsteigerung, nicht aus der Mehrung eines Shareholdervalue, nicht aus einem abstrakten Wachstumsziel – der Sinn unseres Tuns liegt in der Erfüllung von Zwecken, die über unsere Existenz als Organisation weit hinausgehen: Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen für die grosse Mehrheit der Bevölkerung! Daraus leitet sich eine grosse Verantwortung ab.»

Resolution A «Lohnschutz»

«Das Nein zu Kontingenten und neuen Diskriminierungen bei der Umsetzung der MEI hat für die Unia erste Priorität. Zudem fordern wir dringend nötige Verbesserungen der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit ein. Weder ein bürokratischer «Inländervorrang» noch die RASA-Initiative stellen dazu eine Alternative dar.» 

Resolution B «Migrationspolitik»

«Die Unia fordert gleiche Rechte für alle Arbeitnehmenden, eine menschliche Asylpolitik, Legalisierung der Sanspapiers und erleichterte Einbürgerungsverfahren.»

Resolution C «Soziale Offensive»

«Die Unia wehrt sich gegen die Sozialabbau und Austeritätspolitik und lanciert eine Kampagne zur Verteidigung der sozialen Sicherheit, des Service Public und der Steuergerechtigkeit.»

Resolution «Ausbaugewerbe Westschweiz»

«Die Arbeitgeber des Ausbaugewerbes der Westschweiz haben soeben unseren GAV gekündigt. Ab 1. Januar 2017 werden 25'000 Beschäftigte im Schreinereigewerbe, Gipser- und Malergewerbe, Plattenleger- und Glasereigewerbe der Westschweiz keine garantierten Arbeitsbedingungen mehr haben.»

Resolution D «Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben»

«Die gerechte Verteilung der Arbeit zwischen den Geschlechtern, die Plan- und Begrenzbarkeit der Arbeitszeiten, sowie die bessere Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben sind ein zentraler gesellschafts- und vertragspolitischer Schwerpunkt der Unia.»

Resolution E «Digitalisierung der Wirtschaft»

«Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt hat absehbar tiefgreifende Auswirkungen auf Beschäftigung, Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen. Dafür sprechen – jenseits von Medienhype und interessengeleitetem Agenda-Setting – drei Faktoren, welche die «digitale Revolution» von anderen technologischen Innovationsprozessen unterscheiden: Erstens das rasante Tempo der IT-basierten Entwicklungsschübe, zweitens ihre nahezu universelle, jedenfalls aber die Mehrzahl der Branchen und Berufe betreffende Anwendbarkeit und drittens die Kombination bzw. Integration technologiebasierter Automatisierungsfortschritte mit neuen daten- bzw. plattformbasierten Geschäftsmodellen.»

Resolution F/G «Gewerkschaftlicher Aufbau in den Betrieben»

«Im Kapitalismus zeigt sich, gerade wenn sich die gesellschaftlichen Verhältnisse zuspitzen, die Notwendigkeit einer starken Arbeiter*innenbewegung, welche für ihre Interessen einzustehen vermag. In der aktuellen Situation wird aber deutlich, dass die Arbeiter*innenbewegung bzw. die Gewerkschaften dem Klassenkampf von oben  zu wenig entgegensetzen können.»