Geschichte der Unia

Geschichte der Unia - historisches Bild einer Demonstration

Die Gründer-Gewerkschaften

Die Gewerkschaft Unia wurde im Herbst 2004 gegründet als ein Zusammenschluss, an welchem fünf Organisationen beteiligt waren:

  • Gewerkschaft der Metall- und Uhrenarbeiter, SMUV
  • Gewerkschaft Bau und Industrie, GBI
  • Gewerkschaft Handel, Transport, Nahrungsmittel, VHTL
  • die Dienstleistungsgewerkschaft «unia»
  • die Genfer Gewerkschaft «actions»

Grösste Gewerkschaft der Schweiz

Entstanden ist mit ihrem Zusammenschluss zu Unia die grösste Gewerkschaft in der Schweiz mit 200'000 Mitgliedern.

Gewerkschaftliche Kraft im Dienstleiungssektor

Wichtiges Ziel der Fusion war der Ausbau der Präsenz im privaten Dienstleistungssektor. Bisher waren die Gewerkschaften hier schwach, obwohl dieser Sektor die Mehrheit der Beschäftigten umfasst. SMUV, GBI und «actions» hatten deshalb bereits 1996 mit der Gewerkschaft «unia» ein Gemeinschaftsprojekt für die Dienstleistungsbranchen gestartet. Mit dem Zusammenschluss zur Gewerkschaft Unia, welcher auch den VHTL umfasste, konnte die Arbeit im Dienstleistungssektor verstärkt werden.

Eine Gewerkschaft für alle

Zweites Ziel der Gründung von Unia war es, die bisher gewerkschaftlich aufgesplitterten Branchen im Gewerbe und der Industrie zusammenzuführen und damit zu stärken. Das ist gelungen: Unia ist heute in fast allen Branchen der Industrie sowie im ganzen Bau und Gewerbe die grösste Gewerkschaft und eine unumgehbare Kraft, mit gegen 150'000 Mitgliedern in diesen Branchen.

Eine Gewerkschaft vor Ort

Ein weiteres Ziel war es, in der ganzen Schweiz, bis in die Gemeinden hinein, mit einem dichten Netz von Sektionen, Ortsgruppen und Sekretariaten präsent zu sein. Dank dem Zusammenschluss ist die Unia heute an gut 60 Orten mit Sekretariaten und Aktivitäten präsent.