«Global organisieren»: Lastwagenchauffeure weltweit auf der Strasse
06.10.2005
Die ITF setzt sich im Transportgewerbe insbesondere ein für mehr Arbeitnehmerrechte, das Recht auf gewerkschaftliche Vertretung und Betätigung und die kollektive Aushandlung der Arbeitsbedingungen, den Schutz von Gesundheit und Sicherheit, bezahlte Überstunden ohne Überstundenzwang und reguläre Festanstellungen statt prekäre Aushilfsjobs. Sie engagiert sich zudem auch für eine angemessene berufliche Aus- und Weiterbildung, eine adäquate Altersversorgung und für einen bezahlter Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub. Hinzu kommen speziell für das internationale Transportgewerbe wichtige Anliegen wie sicherere Strassen und Rastplätze, der Kampf gegen Korruption, Behördenwillkür und Übergriffe auf das Fahrpersonal sowie die Prävention gegen HIV/Aids
Schweiz: GAV und Lohnforderungen im Vordergrund
In der Schweiz rücken die Lastwagenfahrer mit Unterstützung der Unia im Rahmen dieser Aktionswoche die drängendsten Forderungen ins Zentrum:
![]() | Einen guten GAV mit garantierten Minimallöhnen |
![]() | Mindestens 100 Franken Lohn mehr auf den effektiven Löhnen |
![]() | Einen dreizehnten Monatslohn für alle |
![]() | Korrekte schriftliche Abrechnung und Abgeltung der Überstunden |
Damit wollen die Lastwagenfahrer den Reallohnverlust des vergangenen Jahrzehnts ausgleichen.
Abschlusskundgebung in Bern
Am Mittwoch, 12. Oktober wird Unia die Lastwagenfahrer auf Autobahnrastplätzen über die Ziele der Aktionswoche breit informieren. Abgeschlossen wir die Aktionswoche am Samstag 15. Oktober mit einer Kundgebung in Bern. Sie beginnt um 10.30 Uhr auf der Autobahnraststätte Grauholz, führt über das Wankdorf-Stadion findet ihren Abschluss um 12.30 Uhr auf dem Schmiedeplatz in Bern statt.
Weitere Auskünfte:
Roland Schiesser, Branchenverantwortlicher Transportgewerbe



