Pauschalbesteuerung: Engagement gegen ungerechte Privilegien geht weiter

Die Unia ist enttäuscht über die Ablehnung der Initiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“. Sie wird sich aber weiterhin für ein gerechteres Steuersystem und gegen Privilegien für Superreiche einsetzen.

Eine Mehrheit der Stimmenden will die ungerechte Pauschalbesteuerung ausländischer Millionäre nicht abschaffen. Dem Gewerbeverband und anderen Verteidigern der Sonderprivilegien für Superreiche ist es gelungen, mit falschen Behauptungen über drohende massive Arbeitsplatzverluste einen Schritt hin zu etwas mehr Steuergerechtigkeit zu verhindern.

Schluss mit der Privilegienwirtschaft

Die Initiative hat immerhin bewirkt, dass das Parlament die Steuergeschenke etwas reduzierte und die Bestimmungen für Pauschalbesteuerte ab 2016 verschärfte. Die Unia wird sich auch in Zukunft für mehr Steuergerechtigkeit und gegen Steuergeschenke für kleine Interessengruppen einsetzen, sei es bei der Unternehmenssteuerreform III oder bei der kommenden Abstimmung über die Erbschaftssteuer.