Jugendliche und junge Erwachsene pflegen die Zukunft!

Am heutigen Pflegejugendgipfel in Bern sprachen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Pflege und Betreuung gegen die weitere Ökonomisierung ihrer Branche aus. Nur mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen können junge Pflegende vom frühzeitigen Berufsausstieg zurückgehalten werden.

Pflege und Betreuung befinden sich im Wandel: Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens und des Betreuungsbereichs führt dazu, dass Stress und Zeitdruck und damit auch Krankheitsausfälle und Berufsausstiege zunehmen. Zudem verlassen knapp 45% der Pflegenden vorzeitig ihren Beruf.

 

Resolution für gute Arbeitsbedingungen

Am heutigen Pflegejugendgipfel in Bern, der bereits zum zweiten Mal stattfand, setzten sich Jugendliche und junge Erwachsene aus Pflege und Betreuung mit dem Thema Care Arbeit und mit der Zukunft ihres Berufes auseinander. Sie verabschiedeten außerdem eine Resolution, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen: Sie fordern gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, griffige Arbeitszeitregelungen, genügend Personal sowie fairen Lohn.

 

Broschüre: Kenne deine Rechte!

Um auf Missstände reagieren zu können, müssen die Pflegenden und Betreuer/innen auch ihre Rechte kennen, gerade während der Ausbildung. Deswegen plant die Unia Jugend einen Ratgeber, um spezifisch diese Berufe über ihre Rechte aufzuklären.

 

Wer pflegt die Zukunft?

Mit einer Aktion auf der Schützenmatte haben die jungen Pflegekräfte und Betreuer/innen auf ihre Situation aufmerksam gemacht und Politik sowie Arbeitgeber zum Handeln aufgefordert. Denn sie sind diejenigen, die in Zukunft zu unseren Betagten und Kranken pflegen und unsere Kinder betreuen werden.