Höhere Mindestlöhne für die Coiffure-Branche

Coiffeusen und Coiffeure brauchen dringend höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Ab 2023 steigen die Mindestlöhne im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Coiffure-Branche um 50 Franken pro Monat. Das gleicht die Teuerung von 2018-2021 aus. Darauf einigten sich die Unia und die Arbeitgeber.

Die 600 Franken mehr im Jahr sind ein Schritt in die richtige Richtung, aber genügen leider nicht.
 

Viele Angestellte verlassen die Branche

Die Arbeitsbedingungen in der Coiffure-Branche sind schlecht und die Arbeit ist hart. Denn die Coiffeusen und Coiffeure hantieren mit gesundheitsschädigenden Substanzen und sie arbeiten häufig ohne Pausen während langer Arbeitstage.

Zudem sind die Löhne knapp. Das führt dazu, dass sich viele neuorientieren und die Branche verlassen.

Jetzt braucht es einen besseren GAV

Ebenfalls vereinbarten die Unia und der Arbeitgeberverband Coiffure Suisse den GAV in den nächsten Monaten neu zu verhandeln. Die Coiffeusen und Coiffeure fordern gemeinsam mit der Unia bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, welche ihnen eine Balance zwischen Beruf- und Privatleben ermöglichen.