1. Mai 2021

Die Krise darf nicht dazu führen, dass sich die Ungleichheiten noch verstärken.

Die Corona-Pandemie schüttelt die Welt und den Arbeitsmarkt durch. Für die Arbeitnehmenden braucht es einen Weg aus der Krise mit Perspektiven, Lohnerhöhungen und Arbeitsplatzsicherheit.

Hunderttausende waren und sind von Entlassungen betroffen oder müssen Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Wer letztes Jahr auf Kurzarbeit gesetzt wurde, musste mit grossen finanziellen Kürzungen über die Runden kommen. Besonders tiefere Einkommen sind betroffen.

Gemeinsam und solidarisch aus der Krise

Die Krise darf nicht dazu führen, dass sich die Ungleichheiten noch verstärken.

  • Dafür braucht es bessere Absicherungen für die Arbeitnehmenden mit tiefen Löhnen – auch bei Kurzarbeit.
  • Es braucht flächendeckend allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge, um anständige Löhne und sichere Arbeitsbedingungen zu garantieren. Zum Beispiel im gesamten Detailhandel.
  • Und es braucht eine sichere und soziale Altersvorsorge. Eine 13. AHV-Rente wäre ein guter Anfang.

Was am 1. Mai 2021 läuft

Was am 1. Mai konkret an Anlässen möglich sein wird, wissen wir noch nicht. Wir gehen davon aus, dass Demonstrationen und Versammlungen mit Schutzkonzepten und Personenbeschränkungen durchgeführt werden können. Mehr Informationen und weiterführende Links veröffentlichen wir hier laufend.

Digitale Plattform

Wir müssen aber auch davon ausgehen, dass am 1. Mai noch Einschränkungen bestehen werden. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) plant deshalb als Ergänzung eine Live-Übertragung von verschiedenen gewerkschaftlichen Aktionen in den Regionen. Der Link auf die Plattform wird vor dem 1. Mai bekannt gegeben. Wer sich bis dann den (rein)digitalen 1. Mai vom letzten Jahr nochmals ansehen möchte, findet die Aufzeichnungen im Kampagnen-Archiv.

Zeit für die soziale Wende!