Änderungen des Taggeldanspruches

Änderungen des Taggeldanspruches im Zusammenhang mit der COVID-19-Verordnung

Der Bundesrat hat am 25. März 2020 weitere Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.  Um Aussteuerungen während der Um Aussteuerungen von Arbeitslosen während der Geltungsdauer der oben erwähnten Verordnung zu vermeiden, wurde beschlossen, dass alle anspruchsberechtigten Personen maximal 120 zusätzliche besondere Taggelder erhalten und die Rahmenfrist für den Leistungsbezug maximal um 2 Jahre verlängert wird, sofern der vollständige Bezug der Taggelder in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.

Das SECO hat die beschlossenen Massnahmen nun umgesetzt und folgende Bestimmungen erlassen:

Erhöhung der Anzahl Taggelder

Von den zusätzlichen Taggeldern profitieren alle Versicherten, welche im resp. ab März 2020 anspruchsberechtigt waren resp. sind. Für die Geltungsdauer der COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung erhalten diese Personen maximal 120 zusätzliche Taggelder. Setzt der Bundesrat die COVID-19-Verordnung bspw. nach 100 Arbeitstagen ausser Kraft, so können die betroffenen Personen maximal 100 Taggelder zusätzlich beziehen.

Versicherte Personen, welche im März 2020 bereits ausgesteuert wurden, kommen ebenfalls in Genuss der zusätzlichen Taggelder.

Verlängerung der Rahmenfrist für den Leistungsbezug

Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird für alle Personen, welche am 1. März 2020 noch anspruchsberechtigt oder seit dem 1. März 2020 anspruchsberechtigt waren, verlängert. Die Verlängerung erfolgt für die Dauer vom 1. März 2020 bis zur Ausserkraftsetzung der COVID- 19-Verordnung. Ausgenommen von der Rahmenfristverlängerung sind Personen, welche das AHV-Rentenalter erreichen, da sie ab Rahmenfristende die AHV-Rente erhalten.