Betonwarenindustrie/-vorfabrikation

Die Betonwarenindustrie steht in der Schweiz seit Jahren unter Druck – und das trotz der guten Baukonjunktur. Die Konkurrenz aus dem In- und Ausland ist hoch. Umso wichtiger ist ein guter Gesamtarbeitsvertrag, der für gleich lange Spiesse sorgt. Nur so können faire Arbeitsbedingungen in der Branche garantiert bleiben.

Betonwaren unter Druck

Rund 2200 Beschäftige arbeiten gemäss SUVA in allen Bereichen (Produktion, Vertrieb, Verwaltung) der Betonwarenindustrie. Rund 2000 von ihnen sind dabei in der Produktion tätig – und damit dem Gesamtarbeitsvertrag für die Betonwarenindustrie unterstellt.

Gute Arbeitsbedingungen im schwierigen Umfeld

Die Betonwarenindustrie ist unter Druck. Trotz hohem Umsatz sind die Gewinnmargen wegen der billigen Konkurrenz aus dem Ausland in den letzten Jahren klein geworden. Entsprechend sind die Preise für die Schweizer Produktion unter Druck gesetzt.

Dennoch ist es Unia in den letzten Jahren gelungen, die Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Das ist auch dringend nötig: die Mindestlöhne beispielsweise liegen trotz vergleichbaren Qualifikationen teilweise deutlich unter denen im Bauhauptgewerbe.

Berufsstichwörter für diese Branche

  • Beton
  • Industrieller Rohrleitungsbau VS
  • Kunststoffgebundene Betonprodukte
  • Rohrleitungsbau
  • Thermische Isolation
  • Vorfabrizierte Betonfertigteile
  • Zementgebundene Betonprodukte