Gartenbau und -unterhalt

Die Arbeitnehmenden im Gartenbau und –unterhalt brauchen einen schweizweiten, verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag, der gute Arbeitsbedingen sichert.

Im Gartenbau gibt es noch keinen schweizweiten, verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), sondern nur ein paar regionale GAV, unter anderem in den Kantonen Genf und Waadt. Die Arbeitsbedingungen im Gartenbau sind in vielen Kantonen denn auch schlechter als in vergleichbaren Branchen.

Schaufeln, Stauden pflanzen, Maschinen bedienen, Kund:innen beraten, Höchstleistungen bei jedem Wetter: Gärtner:innen sind Fachleute und  Multitalente. Die Tätigkeiten sind vielfältig und für die Angestellten ist es einer der schönsten handwerklichen Berufe. Er verlangt viel Fachwissen, enormes Geschick sowie Organisations- und Improvisationstalent. Wie die meisten handwerklichen Berufe ist auch der Garten- und Landschaftsbau körperlich anstrengend.

Schweizweiter, verbindlicher Gesamtarbeitsvertrag fehlt

Doch im Gegensatz zu fast allen anderen vergleichbaren Branchen gibt es für den Gartenbau und -unterhalt noch keinen schweizweiten, verbindlichen GAV. Darum sind auch die Löhne und Arbeitsbedingungen in vielen Kantonen schlechter als in vergleichbaren Branchen.

Es gibt auch Ausnahmen: Zum Beispiel gibt es in Genf und Waadt verbindliche kantonale Gesamtarbeitsverträge mit der Unia. In Genf können sich die Gärtner:innen mit 62 frühpensionieren lassen. Anständige Löhne und Arbeitsbedingungen sind also auch im Gartenbau möglich.

Es braucht faire Bedingungen in der ganzen Schweiz

Als grösste Gewerkschaft der Gärtner:innen setzt sich die Unia dafür ein, dass es überall in der Schweiz anständige Arbeitsbedingungen im Garten- und Landschaftsbau gibt. Deshalb fordern wir insbesondere faire Löhne und endlich eine Frühpensionierung.

Gemeinsam bringen wir den Gartenbau auf einen grünen Zweig! Erfahre mehr über unsere Aktivitäten in der grünen Branche und was du selber tun kannst.