Zementindustrie

Bauarbeiter auf der Baustelle der Staumauer Muttsee

Wie die gesamte Bauwirtschaft boomt auch die Zementindustrie. Allerdings sind die Preise der Branche unter Druck, weil immer mehr Zement importiert wird. Die Nachfrage nach Zement und Kies ist aber ungebremst hoch. Und: immer weniger Beschäftigte produzieren immer mehr Zement.

Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist die Zahl der Beschäftigten in der Schweizer Zementindustrie gesunken. Das bedeutet aber auch: Weniger Beschäftigte produzieren mehr Zement. Damit steigt die Produktivität der Beschäftigten und somit der Arbeitsdruck.

Mehrere Gesamtarbeitsverträge in der Zementindustrie

Der Schweizer Zementmarkt wird vor allem von drei Akteuren dominiert, mit denen wir auch Verträge haben. In der Zementindustrie bestehen zwei Firmenverträge (Juracime Cornaux und Vigier Péry), sowie ein Kollektivarbeitsvertrag (Holcim (Schweiz) AG). Er gilt für die Werke Eclépens, Siggenthal, Untervaz sowie für den Sand- und Kies-Bereich des Unternehmens.

Internationales Netzwerk

Die Holcim (Schweiz) AG ist Teil des weltweit grössten Zementherstellers LafargeHolcim. Die Unia betreut den Europäischen Betriebsrat des internationalen Konzerns, in dem drei Delegierte aus der Schweiz mitarbeiten. Mit IndustriALL Global Union und der Bau- und Holzarbeiter Internationalen besteht zu diesem Konzern darüber hinaus ein globales, ausserordentlich aktives gewerkschaftliches Netzwerk, das auch von der Unia unterstützt wird.

Berufsstichwörter für diese Branche

  • Baustoff
  • Beton
  • Holcim
  • Juracime
  • Kies
  • LafargeHolcim
  • Vigier
  • Zement