Ziegelindustrie

Die Produktion von Backsteinen und Ziegeln ist unter Druck, dennoch hat die Unia die Löhne und Arbeitsbedingungen im Gesamtarbeitsvertrag der Ziegelindustrie gesichert.

Ziegel und Backsteine gehören seit jeher zu den Kernelementen der Bauwirtschaft. Obwohl die Produktion von Backsteinen und Dachziegel in der Schweiz zunehmend unter Druck kommt, hat die Unia die Löhne und Arbeitsbedingungen im Gesamtarbeitsvertrag für die Schweizerische Ziegelindustrie gesichert.

Die schweizerische Ziegelindustrie hat eine lange Tradition in der Schweiz. Jedoch drücken neue und andere Baumethoden, -materialien, die SIA-Norm bezüglich Erdbebensicherheit sowie die vergleichsweise günstigen Importe massiv auf den Produktionsstandort Schweiz. Zudem ist zu erwarten, dass Beton-, Holz- und Elementbauweisen künftig weiter zunehmen.

Ökologie auf dem Dach

Die Branche geht auch mit der Zeit. Nachhaltiges und energiesparendes Bauen findet bereits auf dem Dach statt. Zum Beispiel in Form von Solardachziegeln, mit Glaswolle gefüllten Ziegeln und weiteren Innovationen.

Anständige Arbeitsbedingungen im schwierigen Umfeld

Den Druck auf die Branche spüren die Arbeitgeber, aber auch die Angestellten. 2018 waren noch 417 Arbeitnehmende dem Gesamtarbeitsvertrag für die Schweizerische Ziegelindustrie unterstellt – 2008 waren es 758 Personen. Klar ist, die Ziegelindustrie hat keinen einfachen Stand. Dennoch ist es der Unia gelungen, die Arbeitsbedingungen Schritt für Schritt zu verbessern.

Berufsstichwörter für diese Branche

  • Backstein
  • Dachziegel
  • Industriekeramik
  • Industriekeramiker/in EFZ
  • Keramik
  • Werkstoff Ton
  • Ziegeleien
  • Ziegelhandwerk