Was sind deine Prioritäten?

Bessere Arbeitsbedingungen dank GAV

Der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das schweizerische Coiffeurgewerbe legt die Arbeitsbedingungen für das angestellte Personal in den Coiffeurbetrieben der ganzen Schweiz fest. Die Unia hat den Vertrag mitunterzeichnet und konnte so schon viele Verbesserungen erreichen, wie beispielsweise:

  • Mindestlöhne für Ungelernte
  • die Anrechnung der Berufserfahrung in der Schweiz aber auch im Ausland an den Mindestlohn
  • eine zusätzliche Ferienwoche nach 5 Dienstjahren

Verbessern wir gemeinsam die Arbeitsbedingungen der Coiffeusen und Coiffeure!

Im Hinblick auf eine Erneuerung des GAV Coiffeurgewerbe führt die Unia eine Umfrage durch, um zu erfahren, was die wichtigsten Anliegen der Coiffeusen und Coiffeure sind.

Deine Meinung zählt!

Gemeinsam können wir die Arbeitsbedingungen der Coiffeusen und Coiffeure verbessern! Die Umfrage läuft bis 31. August 2021. So findet deine Meinung Gehör bei den geplanten Verhandlungen mit Coiffure Suisse (Verband der Schweizer Coiffeurgeschäfte) zur Verbesserung des GAV.

2021 Forderungen Coiffeure

Deine Meinung zählt
Deine Daten werden streng vertraulich behandelt.

Mehr Informationen zu den Forderungen

  • 13. Monatslohn: Wie in den meisten Branchen, haben auch die Coiffeusen und Coiffeure Anrecht auf einen 13. Monatslohn.
  • Höhere Mindestlöhne, mindestens 4000 Franken x 13: Die Mindestlöhne sind im Vergleich zu anderen Branchen tief und liegen immer noch nicht für alle Angestellten über 4000 Franken x 13.
  • Mindestlohn für Lernende: Bisher gibt es nur unverbindliche Referenzlöhne für Lernende. Hier muss ein im GAV festgelegter, verbindlicher und im Vergleich zu den Referenzlöhnen höherer Mindestlohn eingeführt werden.
  • Kein Abzug nach der Lehre: Alle Lehrabgängerinnen sollen auch während der ersten beiden Berufsjahre Anrecht auf Ihren vollen Lohn haben, unabhängig davon, ob diese den Umsatz von 9500 Franken erreichen oder nicht.
  • 40-Stundenwoche: Coiffeusen und Coiffeure müssen heute 43 Stunden pro Woche arbeiten. Für ihre körperlich strenge Arbeit haben sie eine kürzere Wochenarbeitszeit ohne Lohneinbusse verdient.
  • 16 Wochen Mutterschaftsurlaub und 3 Wochen Vaterschaftsurlaub zu jeweils 100% bezahlt: 14 Wochen Mutterschaftsurlaub sind nicht genug. Wir fordern 16 Wochen sowie ein Vaterschaftsurlaub von 3 Wochen.
  • 12 freie Samstage pro Jahr und mindestens 2 x 2 zusammenhängende freie Tage pro Monat: Freie Samstage sowie zusammenhängende freie Tage sind insbesondere für Familien, für die Pflege der Sozialkontakte und für die Erholung wichtig.