Umfrage im Coiffeurgewerbe 2021

Tiefe Mindestlöhne, kein 13. Monatslohn, viel Arbeit: Die Probleme im Coiffeurgewerbe haben sich im Vergleich zu anderen Dienstleistungsberufen verschärft - trotz der Mindestlohnerhöhungen der vergangenen Jahre.

Tiefe Mindestlöhne, kein 13. Monatslohn, viel Arbeit: Die Probleme im Coiffeurgewerbe haben sich im Vergleich zu anderen Dienstleistungsberufen verschärft - trotz der Mindestlohnerhöhungen der vergangenen Jahre.

75,1 Prozent der Teilnehmenden wünschen sich, dass die Mindestlöhne massiv angehoben werden. Sie sollen mindestens 4000 Franken x 13 betragen. Die Teilnehmenden setzen ein Zeichen und fordern eine klare Aufwertung ihrer Arbeitsbedingungen und der Branche.

Ein 13. Monatslohn hat nur für 58 Prozent Priorität. Die Coiffeusen und Coiffeure sehen ihn nicht als ausreichend an. Insbesondere für die ausgebildeten Coiffeusen und Coiffeure ist das nicht verwunderlich – sie würden auch mit einem 13. Monatslohn deutlich weniger verdienen als ausgebildete Angestellte im Gastgewerbe, in der Reinigung oder den Tankstellenshops.

40-Stunden-Woche

39,5 Prozent der Teilnehmenden wollen die Arbeitszeit auf 40 Stunden pro Woche senken. 43 Stunden pro Woche sind viel, verglichen mit Normalarbeitszeiten anderer Gesamtarbeitsverträge.