Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen

Die Pflege- und Betreuungsbranche gerät zunehmend unter Druck: Profitorientierung und Spardruck machen gute Pflege- und Betreuungsbedingungen unmöglich. Das hat verheerende Auswirkungen auf das Personal sowie auf die Patient/innen, Heimbewohner/innen und die Gesellschaft als Ganzes.

Über 10‘000 Personen für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Die im Februar 2016 von der Unia lancierte Petition wurde Ende Mai 2017 mit über 10‘000 Unterschriften dem Bundesrat überreicht. Das Pflege- und Betreuungspersonal fordert: Genug Personal und Geld, faire Löhne und Zulagen, sichere Anstellungen, Rücksicht auf das Privatleben der Pflegenden und gute GAV.

Konkrete Forderungen

  • Genug Personal und Geld
  • Rücksicht auf das Privatleben
  • Wertschätzung für die geleistete Arbeit
  • Faire Löhne und Zulagen
  • Mehr Zeit für die Pflege
  • Gute Gesamtarbeitsverträge (GAV)
  • Sichere Anstellungen
  • Rechte für «live ins»

In Menschen investieren, statt Gewinne maximieren

Es besteht dringender Handlungsbedarf für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege. Deshalb lancierte die Unia die Informationskampagne «In Menschen investieren, statt gewinne Maximieren». Denn Investitionen in Menschen kommen allen zugute. Und statt Gewinnmaximierung von gewinnorientierten, multinationalen Ketten, muss der Mensch im Zentrum stehen. Sei es als Pflegende oder Betreuer/innen,  Pflegebedürftige oder als Angehörige/-r: Es geht um die Würde von Pflege- und Betreuungspersonal und von Pflegebedürftigen.

Für die Unia und ihre Mitglieder aus der Pflege und Betreuung ist klar: So darf es nicht weitergehen. Politik und Arbeitgeber sind in der Pflicht und müssen endlich handeln!