Gewerkschaft für die Frauen

Für Frauen in Beruf & Familie

Die Unia setzt sich für die tatsächliche Gleichstellung von allen Frauen in der Gesellschaft ein. Sie will die Diskriminierung der Frauen vor allem in Bezug auf Arbeit, Lohn, Familie und Ausbildung beseitigen. Im Zentrum stehen die Verwirklichung der Lohngleichheit, die Chancengleichheit in Beruf und Ausbildung und die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Frauen arbeiten häufig in Berufen mit tiefen Löhnen, beispielsweise im Detailhandel, in der Reinigung, in der privaten Pflege oder in gewissen Industrieberufen. «Typische Frauenarbeit» wird im Vergleich zur «typischen Männerarbeit» weniger hoch bewertet und schlecht bezahlt. Zu unrecht: Frauenberufe sind gute Berufe und verdienen Anerkennung – auch mit dem Lohn.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

Noch immer verdienen Frauen für die gleiche Arbeit rund 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Das ist unfair: Es gibt keine Rechtfertigung dafür, dass die Arbeit der Frauen weniger wert ist als die Arbeit der Männer.

Unia für faire Frauenlöhne und Lohngleichheit

Gerechte Frauenlöhne sind wichtig für die Verbesserungen der Lebensbedingungen der Frauen. Deshalb verlangt die Unia gute Löhne für Frauen in den Gesamtarbeitsverträgen und setzt sich für die Einführung von Mindestlöhnen ein. Die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, wie sie im Gesetz und in der Verfassung schon lange verankert ist, muss endlich umgesetzt werden. Die Unia verlangt die Möglichkeit, in den Unternehmen die Löhne zu kontrollieren, um die Lohngleichheit durchzusetzen.

«Jetzt reicht’s!»

Cover-Bild

Ein Buch so bunt wie die Frauenbewegung

Mit der Diskriminierung der Frauen befasst sich auch das Frauen-Bilder-Lesebuch, das die Unia in Zusammenarbeit mit der Zeitung work veröffentlicht hat. Durch spannend geschriebene Artikel kann frau sich auf den neusten Stand zum Thema Gleichstellung in der Schweiz bringen: so z.B. zum Lohnbschiss an den Frauen in Franken und Rappen, zur neuen Frauenbewegung 2.0, zum Schlusslicht Schweiz bei wichtigen Frauenthemen (62 Jahre bis zum Frauenstimmrecht, 86 Jahre bis zur Mutterschaftsversicherung, 88 Jahre bis zum modernen Eherecht) aber auch zu fortschrittlichen Ländern und Städten, die sich die Schweiz zum Vorbild nehmen kann.

Ich will das Frauen-Bilder-Lesebuch bestellen!

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