Gewerkschaft international

Italienische Arbeiter protestieren bei Holcim

Die Unia ist auch international aktiv. Sie ist Mitglied bei verschiedenen internationalen Gewerkschaftsorganisationen. Zudem befasst sie sich mit den Aktivitäten von Schweizer Konzernen im Ausland. Sie unterstützt dabei insbesondere Bemühungen, die Unternehmen zur Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten und zum Schutz der Umwelt zu verpflichten.

Konzernverantwortungsinitiative

Immer wieder sorgen Konzerne mit Sitz in der Schweiz für Schlagzeilen, weil sie Arbeits- und Menschenrechte verletzen oder die Umwelt verschmutzen. Damit will die «Konzernverantwortungsinitiative für Mensch und Umwelt» Schluss machen, die von über 60 Organisationen – darunter die Unia – lanciert worden ist.

Asbest – ein weltweiter Skandal

In der Schweiz ist Asbest seit 1989 verboten. Weltweit sieht es anders aus. Besonders in ärmeren Ländern sterben immer noch über 220'000 Menschen an Erkrankungen, die Asbest verursacht hat – pro Jahr. Das Hilfswerk Solidar Suisse, internationale Gewerkschaften, weitere Organisationen und die Unia engagieren sich gegen Asbest. Sie machen sich stark für ein weltweites Verbot und unterstützen betroffene Arbeiterinnen und Arbeiter.

Stopp TiSA und TTIP

Die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und TiSA sind eine Gefahr für die Schweiz. Der mit ihnen verbundenen Demokratie-Abbau hätte gravierende Auswirkungen.