AHV x13

Frau in Arbeitskleidung (Helm und Warnjacke)

Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente

Wer ein Leben lang gearbeitet hat, verdient eine gute Rente. Doch heute sind die Renten in der Schweiz zu tief. Darum braucht es die Volksinitiative für eine 13. AHV-Rente.

Die Schweiz hat ein Renten-Problem. Heute lebt die Hälfte der neu Pensionierten in der Schweiz von weniger als 3600 Franken pro Monat.

Für viele Frauen ist der Betrag noch deutlich tiefer, da sie keine 2. Säule haben und allein von einer AHV-Rente leben. Gleichzeitig steigen Wohnkosten und Krankenkassenprämien. Da bleibt immer weniger zum Leben übrig.

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AHV x13: Für ein besseres Leben im Alter

Die Initiative «Für ein besseres Leben im Alter» (AHV x13) will alle AHV-Renten um 8,33% erhöhen. So wie viele Beschäftigte einen 13. Monatslohn haben, sollen Rentner/innen eine 13. AHV-Rente erhalten.

Umgerechnet auf den Monat heisst das: Die AHV-Minimalrente würde so von 1185 auf 1284 Franken steigen (+99 Fr.), die Maximalrente von 2370 auf 2567 Franken (+197 Fr.).

Gute Renten sind nötig…

Gerade in der Corona-Krise ist uns allen die Bedeutung von Krankenpflegerinnen, Verkäufern, Chauffeurinnen und Reinigungskräften bewusst geworden. Doch in all diesen Berufen, in denen viele Frauen arbeiten, sind die Löhne niedrig. Das schlägt sich auch in tieferen Renten nieder. Für diese Menschen braucht es dringend eine Verbesserung bei der AHV.

…und finanzierbar

Die Gewerkschaften schlagen vor, dass die Nationalbankgewinne verwendet werden, um die Kosten der Initiative von jährlich rund 3,5 Milliarden Franken zu decken. Zum Vergleich: Die Reserven der Nationalbank betragen über 800 Milliarden Franken. Es ist also mehr als genug Geld vorhanden, um würdige Renten für alle zu garantieren. Über die Art der Finanzierung entscheidet aber letztlich das Parlament.

Starke AHV hilft in der Krise

Eine Stärkung der AHV hat auch in einer Rezession eine doppelte positive Wirkung. Sie hilft, Altersarmut zu verhindern. Es ist unwürdig und auch ökonomisch irrsinnig, alte Menschen in die Sozialhilfe zu drängen. Und sie stärkt die Kaufkraft und die wirtschaftliche Entwicklung, denn fast jeder AHV-Franken, den Rentner/innen erhalten, wird auch wieder ausgegeben.

AHV stärken heisst Solidarität stärken

Die AHV ist die solidarischste Säule unserer Altersvorsorge. Alle zahlen gleich hohe Beiträge ein (4,35 Prozent des Einkommens), aber die Rentenhöhe ist begrenzt. Die Reichsten zahlen so mehr, als sie an Renten erhalten. Die grosse Mehrheit der Leute erhält mit der AHV mehr Rente, als sie an Beiträgen einbezahlt hat. Gerade weil sie auf dem Prinzip der Solidarität basiert, ist die AHV so stabil. Stärken wir unser wichtigstes Sozialwerk weiter mit einer 13. AHV-Rente!