Hände weg vom Arbeitsgesetz!

Die Bürgerlichen wollen die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung aushebeln und die Arbeitszeiten deregulieren. Die Unia wehrt sich gegen diese direkten Angriffe auf wichtige Schutzmassnahmen im Arbeitsgesetz!

Zur Zeit diskutiert das Parlament bürgerliche Vorstösse zum Arbeitsgesetz. Mit deren Annahme würden die heute schon prekären Arbeitsbedingungen der Angestellten weiter verschlechtert.

Folgen der Deregulierungen

  • Grundlegende Schutzmassnahmen wie Höchstarbeitszeiten, Ruhe- und Pausenzeiten sowie das Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit werden ausgehebelt.
  • Arbeitszeit und Freizeit vermischen sich immer mehr, Erholung und Entspannung kommen unter Druck.
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie leidet. Das stellt  Personen mit Familienpflichten vor riesige Probleme oder verunmöglicht ihnen gar, gewisse Jobs anzunehmen.
  • Flexible Arbeitszeiten sind trügerisch, denn diese einseitige Flexibilisierung dient nur dem Arbeitgeber – nicht den Arbeitnehmenden.

Geregelte Arbeitszeiten bieten Schutz

Das Arbeitsgesetz ist ein notwendiger Schutz gegen Stress und Burn-out. Geregelte Arbeitszeiten und die Erfassung der Arbeitszeiten sind das wirksamste Mittel gegen Überlastung am Arbeitsplatz. Diesen Schutz auszuhebeln, macht die Menschen krank.

Weshalb ist Arbeitszeiterfassung wichtig?

  • Das Erfassen der Arbeitszeit verhindert Gratisarbeit und Ausbeutung.
  • Gesundheitsschutz: Planbare Arbeitszeiten und Stunden aufschreiben sind die wirksamsten Mittel gegen Stress am Arbeitsplatz und gegen Burnout.
  • Berufs- und Familienleben lassen sich besser planen und vereinbaren.

Aktiv werden

Die Unia wehrt sich mit allen Mitteln gegen die gefährlichen und gesundheitsschädigenden Vorstösse im Parlament! Sie ist in den Betrieben mit Informationen präsent und bietet Arbeitnehmenden ihre Unterstützung an. Möchten Sie unsere Kampagne unterstützen?

Protestschreiben ans Parlament

Helfen auch Sie mit und unterschreiben Sie das Protestschreiben ans Parlament. Die Unia sammelt alle und wird sie in einer gemeinsamen Aktion dem Parlament übergeben.
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Ihre Erfahrung

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