GAV Elektrogewerbe

Gemeinsam für einen besseren GAV!

Die Verhandlungen für den neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) haben im Januar 2018 begonnen. Die Elektriker/innen verdienen eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.

Erste nationale Demonstration der Elektriker/innen am 19.05.2018 in Zürich

Der Arbeitgeberverband hat seine Forderung nach einer verlängerten Arbeitswoche zurückgezogen!

Mehr als 400 Elektriker/innen aus der ganzen Schweiz demonstrierten am 19. Mai in Zürich. Eine solche Mobilisierung gab es in der Branche noch nie. Die Elektriker/innen übergaben dem Arbeitgeberverband eine Petition mit mehr als 4'440 Unterschriften. Unter diesem Druck haben die Arbeitgeber ihre Forderung nach der 44-Stunden-Woche aufgegeben!

sich der Bewegung anschliessen

In einer grossen Umfrage haben die Elektriker/innen in der ganzen Schweiz vier Hauptforderungen festgelegt. Über 90% der befragten Elektriker/innen stehen hinter den Forderungen:

Attraktive Löhne

Die Entwicklung hin zu immer mehr Digitalisierung wird auch in Zukunft den Elektriker/innen viel Arbeit bringen. Dennoch steigen viele Junge aus dem Beruf aus, weil die Löhne zu tief sind. Für eine sichere Zukunft der Branche müssen die Löhne steigen. Es braucht

  • die Erhöhung der Reallöhne um 150 Franken pro Monat
  • das Anheben der Mindestlöhne um 200 Franken pro Monat

20 Franken Verpflegungsspesen

Gemäss GAV erhalten Elektriker/innen aktuell 12 Franken für Verpflegung. Wie soll man in der Schweiz mit einem solchen Betrag auswärts essen können? Die Verpflegungsspesen der Elektriker/innen müssen die Kosten decken, so wie es auch andere GAV regeln!

Frühpensionierung mit 62 Jahren

Die Berufe im Elektrogewerbe sind körperlich sehr anstrengend. Aus gesundheitlichen Gründen erreichen nur wenige das Rentenalter. Auch Elektriker/innen haben Anrecht darauf, ihre berufliche Laufbahn in Würde beenden zu können!

5 Weiterbildungstage

Die Digitalisierung schreitet schnell voran. Die Branche steht vor grossen Herausforderungen. Damit die Elektriker/innen für die Veränderungen gerüstet sind, müssen sie sich weiterbilden. Dafür braucht es zusätzliche bezahlte Weiterbildungstage.

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Zürich-Schaffhausen
Afrim.ceka[at]unia.ch
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